Woher weiß man, dass jeder Mensch früher oder später stirbt?

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9 Antworten

"gibt statistisch gesehen eine kleine Möglichkeit, dass dem nicht so ist."

Natürlich, das gibt es immer.

Es gibt aber keinen Grund anzunehmen, dass dies eintritt.

Wir wissen um die Alterung des Körpers und wie das die Funktionalität beeinträchtigt.

Wir wissen auch, dass ein Mensch nicht zufällig entsteht, sondern wir uns in Anatomie und co doch recht ähnlich sind (ist ja auch nachvollziehbar wenn man sich darüber bewusst ist wie ein Mensch gezeugt wird, eine Vererbung stattfindet usw).

Daher gibt es eigentlich keine Möglichkeit wie jemand "entstehen" solte, der nicht stirbt (zumindest nicht an alteresbedingten Problemen).

Das wir vllt irgendwann genetisch in der Lage sein werden das Altern zu umgehen ist natürlich etwas anderes und durchaus nicht unrealistisch.

ich finde, du hast eine sehr interessante Frage hier gestellt!

Neben dem relativ offensichtlichen, dass wir sehr oft von Beobachteten aiuf einen nicht beobachteten Einzelfall schließen (Der Ball wird nicht im Himmel hängen bleiben, wenn ich ihn hinaufwerfe. Wie kann ich das wissen?) finde ich persönlicher es noch viel interessanter, dass wir alle wissen, dass wir selber einnmal sterben werden.

Das ist das absolut sicherste was wir wissen.

Jede und jeder.

Und doch glauben wir, es bringt uns irgendwie etwas, wenn wir so tun, als würde das nicht stimmen...

"Der Ball wird nicht im Himmel hängen bleiben, wenn ich ihn hinaufwerfe. Wie kann ich das wissen?"

es widerspricht physikalischen Theorien die sich schon sehr sehr oft bewahrheitet haben; ebenso widerspricht es der Erwartungshaltung die sich ja auch durch unzähliger solcher Prozesse heruasgebildet hat.

Aber klar: eine 100%ige Garantie gibt es nie (bzw können wir uns dieser nie sicher sein); das geht dann aber schon in Richtung Philosophie ;)

"Und doch glauben wir, es bringt uns irgendwie etwas, wenn wir so tun, als würde das nicht stimmen..."

etwas so einschneidendes, das wir nicht vehrindern können (Kontrollverlust) kann mitunter natürlich sehr belastend sein.

Daher suchen wir da sowohl nach Antworten als auch nach Möglichkeiten das zu kontrollieren.

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@kayo1548

hallo Kayo1548, 

es widerspricht physikalischen Theorien

Die Theorien gibt es ja nur aufgrund der Beobachtung. Im Grunde sind alle physikalischen Gesetze nur Wahrscheinlichkeiten. es ist nicht ausgeschlossen,dass einmal auch ein sehr unwahrscheinlicher Fall eintreten könnte... Was ich aber aufzeigen wollte: das ist wie beim Sterben. Auch da gibt es Beobachtung und den erfahrungssatz "alle Menschen werden sterben" - auch wenn wir nicht in die Zukunft schauen können.

(Kontrollverlust) kann mitunter natürlich sehr belastend sein.

Du hast recht! 

Genau darum geht es!

Aber wollen wir (=du, ich, die Menschheit)  wirklich, dass wir uns nur mit dem beschäftigen, das nicht belastend ist?

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die telomere an den chromosomen -- bei jeder zellerneuerung wird ein stück abgeschnitten .. es gibt ne menge raum der genau dazu da ist ... ist aber zuviel weg, so wird dann wichtige info abgeschnitten und die zelle stirbt.  soll also heißen jeder mensch hat ein eingebautes maximales "lebensalter". oder sollte man besser sagen zellaktivitätsalter.  Man kann das nur verlängern, wenn man irgendwie den Stoffwechsel stark absenkt, sodass auch die Zellerneuerung langsamer geht -- dann hat der mensch in dieser zeit aber keinen spass am leben.    Ich denke das Maximalalter haben wissenschaftler mal (bei normalem Stoffwechsel) auf 138 gelegt.  Also dann ist jeder mit normalem Stoffwechsel tot --- selbst unter sonst günstigsten bedingungen.

trotzdem könnte es natürlich sein dass man so eine art Ötzi mal sicher eingefroren hat und ohne Schaden wieder später wiederbeleben kann ...  der würde zwar insgesamt auch nicht mehr als 138 Jahre aktiv leben ... da man die inaktiv zeit jedoch hinzuzählt würde es außenstehnde so sehen als wäre er vielleicht schon 10,000 Jahre alt ... :-)

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