Woher weiß ich welchen Plan Gott für mein Leben hat? Bitte NUR ernstgemeinte Antworten :)

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25 Antworten

Natürlich muss du ihn persönlich fragen, wie in allen wichtigen Dingen.

Horche in dich hinein. Was liegt dir? Was tust du gern? Was versklavt dich nicht? Wonach drängt es dich? Wobei geht dir dein Herz über? Was lässt dich warmes Geborgensein spüren? Was begeistert dich?

Erlebst du Pleiten, warst du vielleicht nicht auf dem für dich besten Weg. Fühlst du dich am richtigen Platz, sieht das schon gut aus.

Ein herber beruflicher Rückschlag ließ mich einmal fast in Depression versinken. Ich habe dann mich auf Gott konzentriert, und da fiel mir ein, dass ich auch noch etwas ganz anderes machen konnte, das zwar sehr aufwendig war, mir aber lag und die gesuchte Freude verschaffte.

Nachdem ich einmal den neuen Weg eingeschlagen hatte, bekam ich mehrere Zeichen, dass das richtig war (Ermunterung von anderen, Erfolg, glückliche "Zufälle", ...). Bis heute bin ich heilfroh, dass ich Gott gefragt hatte, was ich tun sollte. Ich bin nie wieder depressiv gewesen, weil ich immer die Verbindung zu Gott gehalten habe und bis heute noch halte.

Und noch eines: Aus der Rückschau konnte ich verfolgen, wie es ohne den beruflichen Rückschlag mit mir weitergegangen wäre: so, wie ich es mir nicht gewünscht habe und überhaupt nicht gewollt hätte. Gott hat mir also nicht nur einen neuen Weg gezeigt, er hat mir vorher sogar den für mich falschen versperrt.

Ich würde ein Schritt zurück treten und diese Frage aus der Distanz betrachten. 

Unabhängig von einem Gottglauben habe ich für mich festgestellt, dass es gerade den Reiz des Lebens ausmacht, nicht genau zu wissen, was kommt. Sonst wären wir nämlich nur Schauspieler in einer Rolle, die einen vorgefertigten Text aufsagen, vordefinierte Handlungen ausüben, uns am Ende einmal verbeugen und dann abtreten. 

Sei mutig und lass dich überraschen.
Mach ab und an etwas Ungewöhnliches, was nicht alltäglich ist, etwas, das dich aus der Mühle des Lebens bringt und deinen Blick auf die Welt weitet.

Wenn Gott der Ansicht ist, dass du Seinen (speziellen) Plan für dein Leben wissen musst, wird Er ihn dir schon auf eine Weise mitteilen, dass du es auch mitkriegst.

Sonst halte dich an Seinen allgemeinen Plan für Menschenleben. Dann wirst du von ganz allein dem für dich geltenden Plan folgen.

(Wobei ich nicht denke, dass "Plan" notwendigerweise jede Einzelheit festlegt, nicht einmal größere Entscheidungen.)

Die Sache ist, dass man nie mit Gewissheit sagen kann, auf welche Art die Antwort erfolgt. Natürlich kannst du ihn persönlich fragen und dafür beten, dass er dir den Weg zeigt und dich  begleitet. Dabei darfst du aber nicht erwarten, dass du eine Stimme hörst oder ähnliches, die dir sagt, was du als nächstes machen sollst^^

Ich denke, du musst einfach darauf vertrauen, dass er bei dir ist und dass alles, was geschieht, seinen Zweck hat.

Die Antwort kann also so aussehen, dass du bei einer Ausbildungsstelle, die du unbedingt haben wolltest, abgelehnt wirst und statt dessen etwas völlig anderes machen musst. In dem Fall darfst du dann aber nicht an dir selbst zweifeln, sondern solltest versuchen, das beste daraus zu machen, in dem Glauben, dass Gott dich auf diesem Weg beschützt :)

Und manchmal ist man dann wirklich überrascht ;) kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen :)

Grüß Dich Phiaantwortet!

Du hast doch schon sooo viele Fragen wegen Gott gestellt. Offenbar fällt es Dir sehr schwer endlich Konsequenzen aus dem zu ziehen, was Dir bisher gesagt worden ist.

Daraus ersichtlich wird es meines Erachtens klar, das Gott keine Person ist, die man fragen könnte.

Du wirst einfach keine Antworten bekommen!

Nur von anderen Menschen oder durch Dich selbst kannst Du Antworten erwarten. Und dann musst Du immer noch überlegen, ob die richtg sind. Das zeigt Dir dann die Beobachtung des Lebens und Deine Erfahrung mit der Wirklichkeit, die Du dann auch bereitwillig anerkennen solltest. Es nützt nichts sich selbst etwas in die Tasche zu lügen und dadurch Ilusionen aufzusitzen.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Hallo Phiaantwortet,

Ich habe eine sehr "eigene, verrückte und verstöhrende Vorstellung von "Gott"" und will sie hier nicht jedem aufzwingen. Mein eigener Glaube ist so "stark", dass ich die Bibel als "heilige Schrift bekenne, sowie zu Jesus und Gott", doch sehr großen Zweifel gegenüber der "Kirche" hege.

"Der Weg zu Gott ist ein "leidvoller Weg". Willst du Gott finden, so finde dich selbst". Dein "wahres Ich" wird dir "Gott zeigen"."

Durch Meditation kann das "Bewusstsein gestärkt werden". Ein stärkeres "Bewusstsein bedeutet eine stärkere Wahrnehmung". Eine stärke Wahrnehmung führt mithilfe von Meditation zu "mehr Bewusstsein". "Mehr Bewusstsein führt zu Selbstbewusstsein". Selbstbewusstsein führt zu "sich selbst", "deinem Schicksal". Dein "tiefster und innigester Traum den dein Herz am meisten begehrt wahrwerden zu lassen". Alle Menschen teilen zugleich dasselbe Schicksal und doch hat jeder noch "sein Eigenes dazu tragen".

"Bevor du die Welt retten kannst, musst du dich selbst retten können."

"Der Plan von Gott für dich ist "deine Seele", du musst sie nur ausfindig machen und "stärken"". Die Seele/Herz ist das "einzige Mittel" um zwischen "Körper/Mensch und Geist/Gott" zu kommunizieren. Wenn du also wirklich "dein Schicksal erfahren willst", dann rate ich dir zu "meditieren". Liebe Grüße und alles Gute für deinen zukünftigen Weg, egal welchen du auch einschlagen solltest:

"Nur wenn du dich öffnest, kann Geist sich auch entfalten."

joergbauer 22.02.2017, 08:46

"Der Weg zu Gott ist ein "leidvoller Weg". Willst du Gott finden, so finde dich selbst".

So funktioniert es nicht. Sich selbst finden impliziert ja, daß es in mir etwas zu finden gibt, was mich zu Gott bringt! Aber das ist biblisch gesehen absolut nicht der Fall. Im Gegenteil, der Mensch fragt nicht nach Gott und es ist ihm eine Dummheit. Zudem ist er verdorben und sein Herz böse. Das Menschenbild der Bibel ist recht desillisionierend und nicht jeder will das so annehmen.  Wir fragen jedenfalls nicht nach Gott und wenn Gott in seiner Gnade uns nicht berührt (durch sein Wort) dann hätten wir keine Chance selig zu werden. Also heisst es nicht in mir etwas zu suchen oder meinen erkennen zu können, sondern außerhalb von mir die Wahrheit sehen wollen und im Glauben zum Kreuz von Golgatha zu gehen (Johannes 3,16). Alles Andere ist Esoterik und Selbstbetrug!

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Keyst0ne 22.02.2017, 16:22
@joergbauer

In der "Hermetik" heißt der "erste Grundsatz":

"All ("Gott") ist Geist, das Universum ("Mensch") ist geistig. Oder einfacher: Das eine im Ganzen wie das Ganze in Einem. Sowie ich "in Gott", so ist "Gott in mir". Ist der Mensch laut Bibel nicht "Abbild Gottes"? ^^

In der Bibel wird die "Suche nach Gott zu einfach beschrieben", ich habe dazu etwas sehr passendes gefunden, leider ohne Stellenangabe:

Jesus sagte: "Wenn jene, die euch (ver)führen, zu euch sagen: "Siehe, das Königreich ist im HImmel", (so) werden euch die Vögel des Himmels zuvorkommen. Sagen sie zu euch: "Es ist im Meer", (so) werden euch die Fische zuvorkommen. Aber das Königreich ist innerhalb von euch und außerhalb von euch! Wenn ihr euch erkennt, dann werdet ihr erkannt werden; und ihr werdet wissen, dass ihr die Kinder des lebendigen Vaters seid. Wenn ihr euch aber nicht erkennt, seid ihr in Armut, und ihr seid dir Armut.

Jesus sagte: "Ich bin das Licht, dieses, das über allen ist: Ich bin das All; das All ist aus mir herausgekommen. Und das All ist zu mir gelangt: Spaltet ein Holz (-Stück), ich bin da. Hebt den Stein auf und ihr werdet mich dort finden."

Sagt Jesus nicht selbst: "Erkenne dich selbst und du wirst Gott erkennen? "Gott" zuerst "außerhalb zu suchen", wie es die "Wissenschaft versucht", führt deinen "Glaube zur Armut", denn du "verkennst dich selbst".

Ich bin das All, "Ich bin Gott", "ich erkenne mich selbst" ("Selbstbewusstsein"). Jesus hat seine "Selbstlosigkeit entdeckt".

Das All ist aus mir herausgekommen, "Gott ist es der durch mich handelt", der "selbstlose Glaube an "Gott" macht Gott wahrhaftig und "zwingt Gott selbst zu handeln". Damit "Gott durch ihn handeln kann", muss Jesus "völlig selbstlos sein" (Selbstlosigkeit und Selbstaufgabe sind zwei verschiedene "Polaritäten eines einzelnen Extrems". "Liebe/Hass"). Jesus der "Sünder der Selbstlosigkeit/Nächstenliebe".

Und das All ist zu mir gelangt: "Gott ist es der auf mich handelt/wirkt". Die "Welt" ist das "Wort Gottes", "Gott wirkt auf mich durch jedes "Holz" durch jeden "Stein" und durch jedes "Metall". Jesus erkennt die "irdische und himmliche Welt als Illusion an", "Hölle und Himmel auf Erden".

Jesus "trägt das Licht nach außen um die Hölle zu erleuchten". Er wandelt die "Hölle in das Paradies", führt die Menschen ins "Licht/Paradies". Er selbst sucht einzig nach "Erlösung von dem Leid, welches er sich "auflastet", das allen Menschen zugleich auferlegt wurde". Leben und Tod, er erkennt diese "Illusion" und weiß um die "Wahrheit" (ewiges Leben). Er bringt den Menschen Licht, um ihren "Zweifel zu erleuchten", ihnen das "Glauben zu erleichtern", um selbst Erlösung finden zu können. Er "zwingt sie jedoch nicht ins Licht zu gehen":

Mt19,16-22
16 Und siehe, einer trat zu ihm und fragte: Meister, was soll ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben habe?
17 Er aber sprach zu ihm: Was fragst du mich nach dem, was gut ist? Gut ist nur Einer. Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote.
18 Da fragte er ihn: Welche? Jesus aber sprach: »Du sollst nicht töten; du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht falsch Zeugnis geben;
19 ehre Vater und Mutter« (2.Mose 20,12-16); und: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18).
20 Da sprach der Jüngling zu ihm: Das habe ich alles gehalten; was fehlt mir noch? ("der Jüngling erkennt sich nicht selbst")
21 Jesus antwortete ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach! ("der Selbstlose")
22 Als der Jüngling das Wort hörte, ging er betrübt davon; denn er hatte viele Güter.

Das "Ego" des Jüngling obliegt seinem "Herz", verunreinigt es und verwehrt ihm sowohl Erlösung, als auch das Paradies ("er ging betrübt davon"). Das ist das Leid das Jesus in der Welt erfährt, der "Selbstzweifel der Menschen die sich an der Illusion klammern".

"Nochmals sage ich euch: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr("dickes Tau"), als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt." Mt 19,24

Jesus muss ihn in sein "Unglück gehen lassen", Jesus leidet obwohl er ihn "überzeugen könnte von dem Licht". Niemand darf in den "Freien Willen eingreifen", man darf jedem nur "Entscheidungen bieten" (Willst du vollkommen sein ... (so) komm und folge mir nach). Jeder hat "sein eigenes Kreuz zu tragen", Jesus kann/darf die Menschen nicht "selbst Erlösen", er darf sie nicht des Weges tragen, er darf sie nur des Weges "stärken".

"Gott ist einzig die "wahre Liebe", Gott behält "alle Liebe für sich selbst und zwingt den Menschen das Leid auf. Der Sinn dahinter? "Metamorphose", Feuer steigt immer auf. Das Leid dient dazu sich der "wahren Liebe/"Gott" zu bekennen". Der Sinn des Lebens, lebendig sein - das Lieben zu lernen "das Lieben zu tun" und das Lieben zu lehren. Meine Zeichen gehen mir langsam aus, ich will auch nicht "zuviel predigen". Das ist meine persönlich Überzeugung von "Gott", der "trügerischen Wahrheit". LG ;P

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Keyst0ne 23.02.2017, 07:11
@GottLiebtSie

"Meine persönliche Überzeugung", also mein Glaube basiert auf meiner Intuition, meine Intuition basiert auf dem was ich "nachempfinde". Im Endeffekt basiert meine Überzeugung auf die Erfahrungen die ich selbst gesammelt habe und darauf "was ich für mich selbst daraus philosophiert habe".

Die Frage ist ziemlich "schwammig" wie ich finde, was meinst du genau mit "meiner persönlichen Überzeugung"?  ;P

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Wie war das? Die Wege des Herrn sind unergründlich? Und man solle nicht zweifeln? Und der Mensch ist viel zu gering um Kenntnis über seine Pläne und deren Gründe zu haben, es sei denn er entscheidet, dass man würdig genug ist, es zu wissen?

Du kannst hingehen und fragen, aber du darfst keine Antwort erwarten oder verlangen, da du die Antwort ohnehin erst dann bekommst, wenn du sie bekommen sollst.

Wichtige Frage, und auch nicht mal so eben beantwortbar, weil man auf diesem gebiet lebenslang neue Erfahrungen machen kann. Gib es eine schnelle 100%sichere Antwort, ein Rezept, dann bräuchte man Gott nicht mehr; er wäre eigentlich überflüssig, da ich ja ein 100%klare Lebensplan-Erkennung in der Hand hätte. Es könnte sich zeigen im Lauf des Lebens, dass es Gott im Grunde mehr darauf ankommt, dass sich mein Herz ihm annähert, wir kommunizieren, Gefühle austauschen, Freude, Leid, und ich ihm die Chance gebe, an allem Anteil zu nehmen. Dann passiert "nebenbei" seine Führung auch in "unwichtigen" Kleinigkeiten. 

Es gibt keinen Plan, sondern nur das, das was jetzt passiert, wir sagen auch Leben dazu.

Wenn es einen Plan gaebe und du den wuesstest, dann wuerde das Spiel ja keinen Spass machen, weil dann die Ueberraschung und die Erkenntnis fehlt, die du brauchst, um im Spiel zu lernen. Es ist in etwa so, als kennst du die Lottozahlen im voraus, es hilft dir im Endeffekt rein gar nichts.

Denn mit viel Kohle hast du dieselben Probleme! Es hilft dir nicht zu erwachen, sondern eher mehr in den Tiefschlaf mit den Dingen zu gehen.

Das Persoenliche, was du ansprichtst, ist ja gerade der Ausloeser deiner ganzen Probleme, weil du denkst jemand zu sein, der irgendwie Einfluss auf sein Leben gewinnen kann. Das ist nicht moeglich!

Also bleibt dir nur, dich zu ergeben. Resistance is futile. Daraus entsteht die Freiheit nach der du so sehr suchst. Viel Erfolg!

Da hast du in der Tat etwas falsch verstanden. Gott hat den Menschen Verstand und Selbstbestimmung mitgegeben. In diesem Rahmen bestimmst du dein Schicksal selbst.

Eine Vorbestimmung ist daher nur als Ausrede zu sehen.

" Gottes Wege sind unergründlich " - soll heißen : Du kannst nicht Wissen , welchen Weg dir Gott vorausbestimmt hat ! So ist es egal ,welchen Weg du gehst , immer gehst du den richtigen , selbst wenn du vermeinst er ist "falsch" ! Doch welcher Mensch vermag diese Worte zu verstehen ? Nur der , dem es gegeben ist , im "falschen" auch das Richtige zu sehen !! Paradox ?? Jawohl , so was von . Das ändert aber nichts an der Tatsache , das Alpha und Omega ( Das Rechte wie das Unrechte ) Eins sind vor Gott ! Sonst verliert die Aussage " Liebe deinen Feind wie dich selbst " jede Berechtigung !!  So gehe den Weg , der dir vorausbestimmt ist, und Frage nicht, ob er falsch oder richtig ist, denn er ist der Weg, den du gehen sollst ? Und wenn die ganze Menschheit dich verachtet, weil du den in ihren Augen " falschen " Weg gehst , so gibt es dennoch einen Menschen ; nämlich mich , der deinen Weg, ja dich , anerkennt !!     Es grüßt dich der Metasoph .

hi,

Phiaantwortet,

nein, für dich persönlich hat Gott keinen Plan.

Jeder Mensch hat einen freien Willen und kann seinen Lebensweg bestimmen.

Allerdings hat Gott ein Vorhaben für die gesamte Menschheit.

Davon wird in seinem Brief an die Menschen gesprochen: in der Bibel.

Daher gilt dieses Vorhaben natürlich auch für dich, denn du bist und wirst davon betroffen (sein).

Alles "andere" obligt deiner Kreativität und deinen Möglichkeiten  , wie du dein eigenes Leben gestaltest!


vonGizycki 23.02.2017, 15:44

Jeder Mensch hat einen freien Willen und kann seinen Lebensweg bestimmen.Allerdings hat Gott ein Vorhaben für die gesamte Menschheit.


So geht das ganz und gar nicht. Entweder der Mensch entscheidet frei oder es gibt ein Vorhaben Gottes. Wozu sollte Gott etwas vorhaben, wenn der Mensch angeblich einen freien Willen hat????

Fazit:

Der Mensch hat angeblich einen freien Willen von Gott.

Wenn Gott aber etwas vor hat, kann der Mensch keinen freien Willen haben.

Wenn der Mensch jedoch keinen freien Willen hat, kann es Gott so nicht geben. Er soll ja angeblich der Schöpfer eines freien Willens sein.

Also: entweder es gibt keinen freien Willen und wenn es doch einen freien Willen gibt, gibt es keinen Gott. Den bräuchten wir dann auch nicht, er wäre dann obsolet!

Ja was denn nun???

Ich glaube nicht an solchen Gott und habe deshalb mit diesen Widersprüchlichkeiten keine Probleme!

Herzlichen Gruß
Rüdiger

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juste55 23.02.2017, 16:02
@vonGizycki

vonGyzicki,

du kannst das aber kompliziert machen.

Wieso willst du es denn wissen, wenn du an keinen Gott glaubst?

Ein Kind hat auch seinen freien Willen, der sich  aber durch die Erziehungsmaßstäbe seiner Eltern in einem gewissen Rahmen bewegt und dadurch begrenzt wird.

Der Mensch allgemein hat auch einen freien Willen ,der  durch die Gesetze des Staates begrenzt. wird.

Regeln enstehen übringens aus einem Vernunftsdenken. Sehr interessant, wie ich finde.

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Nein du hast alles richtig verstanden. Nur stimmt eben nichts von dem, was du da versteanden hast.

Es gibt kein Plan für dein Leben. Du bist enstanden aus der uralten Anhäufung von DNA, die dafür gesorgt hat, dass sie verbreitet wird und dabei unglaubliche Gebilde wie die Säugetiere hervorgebracht hat.

Das bedeutet du bist völlig frei darin zu entscheiden, was du in deinem Leben tun möchtest. Mach was auch immer dir am besten vorkommt und genieße es.

Zuerst brauchst du eine Beziehung zu Gott - Gott ist kein Flaschengeist und du kein Roboter, der einen bestimmten Zweck erfüllen soll. Das Leben ist dynamisch und keiner (außer Gott) sieht die Zukunft. Die Beziehung zu Gott bekommst du durch den Glauben an das, was ER in Jesus Christus für dich getan hat - Vergebung deiner Sünden durch Tod und Auferstehung (Johannes 3,16). Der Wille Gottes für dich (und alle Menschen) ist zuallererst daß du Erlösung findest im Glauben an das biblische Evangelium. Darauf baut sich dann alles andere auf. Was das konkret ist, musst du erbeten und einfach im Vertrauen auf Gott dein Leben leben und auch aktiv sein. Beten alleine ohne auch sich zu bewegen und das zu tun, was sinnvoll und richtig scheint, macht wenig Sinn. Nur ein fahrendes Schiff kann mein lenken! Gott wird dir dann manche Türen öffnen und andere verschließen. Alles hat seine Zeit. Wichtig ist geduldig zu sein und sich auch mit anderen Christen auszutauschen (die Bibel lesen). Nicht selten benutzt Gott auch andere Christen um einem seinen Willen zu zeigen oder zumindest anzufangen in die richtige Richtung zu laufen. Alles Gute!

Muss man ihn persönlich fragen?

Exakt.

Das Problem ist nur, Du hast seine genaue Adresse nicht.

Du wirst hier viele Antworten hören diesbezüglich,  was da ein Gott nicht alles will oder meint oder soll oder möchte oder hätte oder würde.... zumeist von Leuten, die vorgeben, etwas zu wissen.

Die Frage ist hierbei jedoch, haben die seine genaue Adresse? Oder sind sie es gar selbst?

Wer Dir eine faktische Antwort auf Deine Frage geben will, ist entweder ein extremer Aufschneider oder nur ein Besserwisser.

Hallo Phiaantwortet 

Gute Frage ;) 

Also als erstes denke ich dass es für mich als Christ wichtig ist, nach den moralischen Vorstellungen Gottes zu leben. Er bringt uns durch sein Wort bei wie wir Leben sollten und um was es im Leben geht. 

Ich denke, wenn wir diese Dinge beachten dann dürfen wir Gott Vertrauen und egal wo wir im Leben stehen hoffen, dass es gut ist, wie es ist. Meine Ansicht ist, dass der Plan Gottes für unser Leben daraus besteht ihm zu dienen und ihn anzubeten und durch unser ''Vorleben'' dürfen wir ein Licht sein für andere, die diese Lebensweise vielleicht nicht so kennen. 

vonGizycki 23.02.2017, 08:46


Also als erstes denke ich dass es für mich als Christ wichtig ist, nach den moralischen Vorstellungen Gottes zu leben.

Es gibt keine moralischen Vorstellungen Gottes! Es gibt nur Deine Moral oder die der anderen. Ob die dann auch noch ethisch vertretbar sind, das steht auf einem anderen Blatt.

Denke selbst!

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Gottes Plan wird deutlich in dem man die Bibel ließt Gott gibt dort viele Anweisungen wie wir leben sollen. Wenn du dich danach richtest und täglich betest mit Gott auch über normal alltägliche Dinge sprichst dann wirst du immer mehr erkennen was der Plan ist. Gott sagt in der Bibel wer mich ernsthaft sucht von dem werde ich mich finden lassen

sowas weiß zur zeit kein mensch genau.

aber dieses geheimnis liegt im göttlichen schicksalgesetz verborgen.

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aber ganz allgemein kann gesagt werden:

der "menschenanwärter" Phiaantwortet soll ein vollmensch werden mit selbstbewußtsein und erkenntnis des prinzips der freiheit.

und er soll den unterschied kennenlernen zwischen gut und böse!


GottLiebtSie 23.02.2017, 07:00

"und er soll den unterschied kennenlernen zwischen gut und böse!" - warum steht dann im Wort Gottes in 1. Mose 2 geschrieben, sie - die (ersten) Menschen sollen "nicht von Baum der 'Erkenntnis von Gut und Böse' essen ..."?

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nowka20 23.02.2017, 22:14
@GottLiebtSie

das konnten die menschen der damaligen zeit mit deren unvollkommenen logikkräften noch gar nicht peilen.

die nahmen die bibeltexte des AT tief in ihrem gemüt auf.

und nur über das gemüt waren die damaligen menschen zum sozialengagement erziehbar.

mit heutigem intellekt ist die bibel nurt ein meer von widersprüchen.

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Woher kannst Du wissen, welchen Plan Gott hat?

Ein Kommentar hier war richtigerweise: durch Bibellesen.

Aber das ist ein ganzes Stück Arbeit. Deshalb hier ein kurzer Überblick über den Plan Gottes.

Man könnte ihn so bezeichnen: "Vom verlorenen zum wiedererlangten Paradies". Das ist der rote Faden der Bibel.

Ursprüglich sollten Adam und Eva ewig leben, die Erde bevölkern und sie zum Paradies gestalten. Leider lehnten beide die Leitung Gottes ab und schlugen sich auf die Seite Satans, so dass sie ihre Vollkommenheit verloren und schließlich starben (1. Mose 1-3).

Wir als Nachkommen sind in Unvollkommenheit geboren und deshalb auch dem Tod unterworfen. 

Gott hat dafür gesorgt, dass wir davon freikommen können und dann ewig auf einer paradiesischen Erde in Glück und Frieden leben können. Das ist das Thema der Bibel.

Hat Gott das auch für DEIN Leben geplant? Hier die Antwort:

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit JEDER, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe." (Joh. 3:16)

Zoroastres 21.02.2017, 13:44

Natürlich lehnten beide Gottes Hilfe ab und Gott war davon total überrascht, weil er das überhaupt nicht vorhergesehen hatte, weil er ja allwissend ist. Folglich passiert alles, was passiert in seinem Wissen und wurde genau so von ihm gewollt. Denn hätte er es nicht so gewollt, dann hätte er die anfangsschöpfung ein klein wenig verändert, sodass das rausgekommen wäre was er will.

Selbst wenn der Mensch den angblichen, theologischen Freien Willen hätte,. hätte Gott bereits in jedem Fall davor gewusst was passieren wird. Weil er ja allwissend ist. Oder etwa doch nicht?

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OhNobody 21.02.2017, 13:57
@Zoroastres

Gott hätte es wissen KÖNNEN — er macht lediglich nicht ständig Gebrauch von seiner Fähigkeit, Dinge im Voraus zu wissen. Sonst wäre das Leben vorherbestimmt.

Wenn Gott von seiner Gabe immer Gebrauch machen würde, dann brauchte er solche Bitten nicht äußern:

Sprich zu ihnen: ‚ „So wahr ich lebe“, ist der Ausspruch des Souveränen Herrn Jehova, „ich habe kein Gefallen am Tod des Bösen, sondern daran, daß ein Böser von seinem Weg umkehrt und tatsächlich am Leben bleibt. Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen, denn warum solltet ihr sterben, o Haus Israel?“ ‘" (Hesekiel 33:11)

Er lässt jedem seinen freien Willen und Wahlmöglichkeit.

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Wenn dir das Leben gelingt (und du nicht scheiterst), wenn du etwas richtig machst (und nicht falsch), wenn du liebst (und nicht hasst), weisst du, was Gott mit dir vor hatte.

Darin liegt der Sinn des Gebets.

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