Woher weiß ich welche Symptome von den Medikamenten kommen?

6 Antworten

Moin,

als erstes das mit dem Hausarzt absprechen - der ist der Anker!

Dann solltest Du, die Nebenwirkungen, mit Ihm besprechen. Evtl lässt sich das eine Medi gegen was anderes austauschen (War bei mir zumindest so, nehme statt 19 verschiedenen nun 12  Sorten am Tag ein..) - Check das mal bitte!

PS: Lass Dich bei den ganzen "Problemen" mal vom MDK durch checken, evtl. raten Sie Dir zur Rente oder zumindest zu einer Reha ...

so long(knife)

Bei den Symptomen gehörst du zum Arzt. Zwar kann sich der Venlafaxin-Entzug so stark äußern, aber Blut im Stuhl ist schon sehr bedenklich und hat mit dem Entzug wenig zutun. Leider ist der Entzug bei einer solchen Umstellung kaum vermeidbar. Deine Beschwerden werden wohl erst aufhören, wenn Strattera zu wirken beginnt...das kann ein, zwei Wochen dauern.

Hört sich für mich an, wie eine Kombi aus Entzug, Wechsel- und Nebenwirkung. Morgen früh gleich zum Arzt oder ggfs. gleich noch in die Notfall-Ambulanz. Mit Blut im Stuhl, nach Medikamentenwechsel ist nicht zu spaßen! Gute Besserung 🍀

Danke! :)

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Gerne 😊 kenne selbst diese Probleme. Wie geht's denn jetzt? Besser, schlimmer oder gleichbleibend?

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@Mell666

Heute ist es etwas besser. Aber trotzdem alles sehr unangenehm und irreal. Fühle mich, als hätte ich einfach ein paar verschiedene Drogen eingeworfen.

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Was sagt denn dein Arzt? Ich hoffe, du warst heute morgen dort. Weiterhin gute Besserung.

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Stress oder Hochfrequenz?

Hallo liebe Gemeinde =)

um obige Frage richtig stellen zu können, eine kurze Info zu mir: Ich bin männlich und 24 Jahre alt und leide an Depressionen und sozialer Phobie (so hat es mir mein Psychologe diagnostiziert). So kommen wir zum Thema: Mir ist seit Jahren (seit 2004) dauernd schlecht und ich habe stets einen Druck im Kiefergelenk, der sich wir kurz vorm Übergeben anfühlt. Dazu kommen Derealisation, Schwindel und Verwirrtheit, sobald ich in die kleinste Stresssituation gerate. Das ist alles nicht gerade schön und wenn diese Symptome auftreten, dann meist auf der Arbeit. Diese sind dann meist so schlimm, dass ich häufig nur im Bett liegen kann. Die Ärzte haben mich auf alles untersucht, ohne etwas finden zu können. Ergo ab zum Psychologen, der mir o. g. Krankheiten diagnositizierte. Heute war ich wieder beim Arzt, weil ich auf der Arbeit dauernd dachte, ich Kippe um. Dazu muss ich einwerfen, dass ich Industriekaufmann bin und die meiste Zeit vor dem PC sitze, was mich zu einem kuriosen Zufall beim Arzt bringt. Als ich heute im Behandlungszimmer saß und ich dem Arzt mein Leid klagte, rief mich meine Freundin an und ich wäre wegen dem Schwindel fast vom Stuhl gefallen, als das Handy losging. Das fiel dem Doc natürlich auf und er sagte nur: "Ich glaube, wir haben des Rätsels-Lösung!" Ich schaute nur total verdutzt und versuchte mich auf dem Stuhl zu halten. "Elektrosmog. Alle ihre jetzigen Symptome sprechen dafür!" Ja, super... "Allergisch" gegen Elektrosmog. Prima bei einem PC-Arbeitsplatz. Für diese Diagnose spricht auch, dass ich empfindlich auf Hochfrequenzen reagiere. Ich höre zum Beispiel Röhrenfernseher, die stumm geschaltet sind sowie die Spulen aus Netzteilen, was sich durch fiese hohe Töne oder Kopfschmerzen auswirkt. Auch bei Fledermäusen habe ich ein echt fieses Knacken im Ohr.

Ich bin nun mehr als verwirrt. Die Liste der Symptome bei Überempfindlichkeit ist nahezu gleich mit der von meiner Depression und der sozialen Phobie, wenn man davon absieht, dass Elektrosmog anscheinend auch Depressionen und Phobien auslösen kann.

Was haltet ihr davon? Geht es jemandem genauso?

Liebe Grüße Sethi

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Ich bin so gereizt und aggressiv - Woran kann das liegen und was kann ich tun, um nicht auszurasten?

Als Kind hatte ich sehr oft sehr starke Wutausbrüche, welche ich aber in der frühen Jugend unter Kontrolle bekommen konnte und inzwischen bin eine freundliche, hilfsbereite und faire 21-jährige, die lieber sich selbst weh tut, als anderen (zumindest solange sie es nicht verdient haben).

Ich habe einige psychische Störungen diagnostiziert bekommen (z.B. Borderline, Depression), weswegen ich nun über ein Jahr Venlafaxin genommen habe. Da ich nun wegen des ADS auf Strattera umsteige, schleiche ich das Venlafaxin aus und tu das sogar langsamer, als der Psychiater es gesagt hatte.

Nun bin ich seit wenigen Tagen furchtbar gereizt und ständig fauche ich meine Mutter an, wenn sie nur ein falsches Wort sagt, und reagiere aggressiv. Selbst wenn ich allein bin, bekommen Gegenstände Schläge und Gefluche von mir ab, und das wegen minimalen Kleinigkeiten. Außerdem habe ich fast den ganzen Tag das Gefühl ich könnte sofort in Tränen ausbrechen.

Das bin überhaupt nicht ich! Ich bin gegenüber anderen nicht aggressiv oder gewalttätig! Ich habe so Angst, dass ich mich nicht mehr kontrollieren kann und in der Öffentlichkeit ausraste, da fehlt wirklich nicht mehr viel. Das letzte mal ist das passiert, als ich in der Psychiatrie war und mein Antidepressivum von einem Tag auf den anderen einfach abgesetzt hatte (Ja, doofe Idee, ich weiß), aber diesmal bin ich es ja langsam angegangen und mit Begleitung vom Psychiater.

Ich konnte in beiden Beipackzetteln unter den Nebenwirkungen nicht finden. Weiß jemand woher das kommen kann? Ich bin zwar zur Zeit etwas gestresst, aber das ist ja kein Grund, um mich kaum noch unter Kontrolle zu haben.

Ich habe so Angst, dass ich die Kontrolle über mein Verhalten verliere. Hat jemand schon so Erfahrungen gemacht und kann mir helfen?

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