Woher weiß ich, dass ich ein Junge oder ein Mädchen bin?!?!?

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7 Antworten

Was mich irritiert ist, dass sie es unter Tränen beichten musste. Warum unter Tränen? Ist das ein Problem? Für sie oder für dich?

Die Geschlechtsidentität (was bin ich?) und das biologische Geschlecht (was ist mein Körper) können durchaus voneinander abweichen. Offenbar ist das bei deiner Tochter schon lange so und sie wußte das nur nicht einzuordnen. In der Pubertät kommt dann noch die romantische und sexuelle Anziehung hinzu und dadurch wird das alles etwas kompliziert, weil diese Themen sehr durch gesellschaftliche Normen und Verhaltensmuster bestimmt werden.

Das wichtigste, was du deiner Tochter mitgeben kannst, ist dass sie einfach nur sie selbst sein soll und dass du sie, egal als was sie sich sieht und wen sie mag, in jedem Fall unterstützen wirst. Jedenfall hoffe ich, dass das so ist. :)

Ein Arzt kann euch dabei nicht helfen, es geht hier ja nicht um eine Krankheit. Wenn deine Tochter sich als Junge identifiziert, macht es Sinn, sich mit einer Beratungsstelle für Transgender Kinder in Verbindung zu setzen. Dort kann man euch auf jeden Fall kompetent beraten und weiterhelfen.

Wir müssen in dieser Gesellschaft so langsam lernen, dass es nicht wichtig ist, als was man sich identifiziert oder wen man liebt. Es sind immer Menschen, die andere Menschen lieben und alles andere hat keine wirkliche Bedeutung. Ob deine Tochter sich als Junge oder Mädchen identifiziert, ob sie auf Jungs oder Mädchen steht, spielt überhaupt keine Rolle. Dein Kind sollte einfach es selbst sein dürfen und dabei jede Unterstützung bekommen, die möglich ist.

Werte besorgte MutterKristine,
dein Zögling interessiert sich nicht für Sexualität sondern für seine sexuelle Identität. Und ab der Angleichung durch Hormone kann sich die sexuelle Neigung auch noch verändern. Also das bleibt offen.
Derzeit wäre er schwul.
Ein Hausarzt kann dich da nicht beraten. Aber eine Transberatungsstelle kann dir Psychologische Therapeuten nennen, die weiterhelfen können.

Jaja.... 12 Jahre alt, aber soll zum Psychotherapeuten....

.... denk mal über deine Antwort nach @ loema !

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@MancheAntwort

Transidente Kinder wissen bereits sehr früh, dass sie transident sind.
Ab der Pupertät spitzt sich das Gefühl dann zu, wenn sich die unpassenden Geschlechtsorgane und sekundären Geschlechtsmerkmale entwickeln.
Das ist dann wirklich eine Krise, weil man als Transidenter Mensch ja eben nicht noch weiblicher/ noch männlicher werden möchte.
Logisch, oder?

http://www.kindergynaekologie.de/fachwissen/korasion/2012/transsexualitaet-im-kindes-und-jugendalter/

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Nimm dein Kind ernst und gehe mit ihr zum Arzt/ Psychologen, die meist besser beurteilen können, ob es eine Phase ist oder nicht. Sollte dein Kind sich tatsächlich als junge fühlen, unterstütze es. Man kann einen pupertätsblocker einpflanzen lassen und dann erstmal in Ruhe überlegen, ob eine Hormonbehandlung wirklich gewünscht ist (wenn deine Tochter sich wirklich als junge fühlt)

schön,. dass du die Sorgen deiner Tochter ernst nimmst. Sie ist in Not und braucht deine Hilfe. Du solltest einen Arzt aufsuchen mit ihr und dich zu einem Psychologen überweisen lassen. Die Gespräche werden deiner Tochter helfen, ihren Platz zu finden. Was immer nun wirklich der Fall ist. 

Vielleicht einfach nur eine neugierige Phase in der Pubertät. Wenn es aber weiter-geht, bis sie über 18 ist, dann ist es wirklich nicht nur eine Phase.

Sie befindet sich in der Pubertät !

.... da spielen die Hormone verrückt !

Ich denke, dass es sich um eine vorübergehende Phase handelt, die man

zwar besprechen kann, aber bei der nichts unternommen werden muss/soll...

Das Wichtigste ist, dass deine Tochter immer das Gefühl hat, mit jeglichem

"Problem" zu dir kommen zu dürfen !

Ich finde es äußerst hilfreich, dass du mir in diesem Thema die Augen öffnen willst. Allerdings kann dieses Verhalten doch nicht normal sein?

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@MutterKristine

doch.... kein Kind ist vergleichbar..... das geht "von - bis"..... sie ist

12.... und hat eben eher diese Gedanken.... das Schlimmste wäre,

wenn du sie abweisen würdest, odert dich gar darüber lächerlich

machst.... Behaltet das gemeinsame Vertrauen zu einander !

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nunja, in der Pubertät kann man eigentlich mit allem rechnen. es gibt durchaus Phasen, in denen man sich selbst hinterfragt und das Gefühl hat, nicht der zu sein, den andere in einem sehen. Dazu kann auch eine Transsexuelle Phase gehören. ebenso eine homosexuelle oder entsprechend eine heterosexuelle Phase. Letztendlich solltest du sie ernst nehmen, ihren Worten jedoch noch nicht zu viel entgegenkommen schenken, damit meine ich, dass du sie zwar unterstützen sollst, aber vielleicht noch nicht direkt eine Geschlechtsumwandlung in Betracht ziehen solltest. du solltest nicht mit fremden darüber reden, aber deiner Tochter anbieten, es ihrem Vater, sofern er das noch nicht weiß(und er lebt) zu erzählen. Du solltest sie aber auch darüber aufklären, dass sie sich vlt grade in einer Pubertären Phase befindet, und du drastische Schritte vorerst vermeiden würdest, sie aber jederzeit, egal was sie tut, unterstützt.

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@4ssec67

Bitte informiert euch über das Thema.
Es kann durchaus sein, dass bereits im Kindergartenalter das Bewusstsein bestanden hat, im falschen Körper zu sein.
Verharmlosen oder es Phase zu nennen wäre da falsch.

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Deine Tochter ist mitten in der pupertät, bring sie einfach zur vernunft

????
Ernst nehmen darf nicht sein?

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@loema

Die tochter kann erstn genommen werden wenn sie ihr problem auch dementsprechend vorstellt. Unter tränen etwas zu beichten hört sich nach einer hormonellbedingten übertreibung an

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Das sie Angst vor der Reaktion der Mutter hat und sich vielleicht auch schämt "anders" zu sein und dadurch total überfordert ist, ist also total abwegig?

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Du redest über ein 12 jähriges Kind!

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@MiezeKatzchen

Ich hoffe du sagst deinem Kind welche Vorstellung eines Problems bei dir persönlich zu Empathie führen.

Dann hat das Kind die Chance mit einer Präsentationssoftware einen Themenabend zu gestalten, wo es Fakten und persönliche Betroffenheit und einen 5 Jahresplan zur konstruktiven Bewältigung anschaulich, sachlich und jederzeit kompetent darstellen kann.

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