Woher weiß ich das der TH während meiner Wohlverhaltensphase beantragt hat das 2 Einkommen zusammengerechnet werden nach § 850 ZPO?

2 Antworten

Hallo,

ich verstehe die Frage ganz und gar nicht!

In der Wohlverhaltensphase liegt doch i.a.R. keine Pfändung vor. Dein Lohn ist abgetreten. Es liegt also eine Forderungsabtretung zugrunde.

Krankengeld ist aber nicht abgetreten und im Übrigen ohnehin pfandfrei.

Die Abtretung erfolgt doch zwischen Dir und ihm. Wo sollte er jetzt etwas beantragen? Beim Bürgermeister? Mir scheint, dass in Deiner Vorstellung sehr viel völlig durcheinander geht, da paßt ja nichts zusammen.

Dein Arbeitgeber ermittelt den pfadfreien Betrag aufgrund der Tabbelle nach § 850c ZPO und alles, was drüber ist, bekommt der Treuhänder. Das hat also alles mit dem Krankengeld gar nichts zu tun. Man muß auch immer die Dinge alle ganz sauber voneinander trennen. Krankengeld kann man gleichsetzen mit Lohn und alles in einen Topf werfen und dann vielleiucht soigar auch noch irgendwelche abenteuerlichen Pfändungsbeträge zu ermitteln versuchen.

Freundliche Grüße Vollstreckerin

Das.stimmt nicht so ganz. Krankengeld ist sehr wohl pfändbar wenn man über dem pfandfreien Betrag liegt was bei mir der Fall ist. Ausserdem erhält meine TH meine Lohnabrechnung aus welcher zu ersehen ist das ich Krankengeld bekomme. Und wenn plötzlich nichts mehr vom Arbeitgeber abgetreten wird fällt dieses ja wohl auch auf. Die Antwort ist leider völlig daneben. 

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@Doerte25

... Dein Kommentar ist sogar ziemlich weit daneben.
Ich beziehe mich auf § 850b ZPO, wonach Krankengeld, streng formal, bedingt pfändbar ist.
Erfahrungsgemäß hängt die Wurst so hoch, dass ich vereinfachend von Unpfändbarkeit gesprochen habe und mit der Vereinfachung lag ich bei Dir offenbar sehr richtig. Wie hätte ich Dir eine bedingte Pfändbarkeit erklären sollen? Da diese Hürde eh´ kaum jemand erreicht, ist das alles ziemlich wenig praktisch. Also doch unpfändbar.

Ehe die Treuhänderin mitbekommt, dass in dem Monat die Abführung vom Arbeitgeber niedriger ausfällt oder völlig ausbleibt, ist aber das Krankengeld auch schon ausgezahlt ...

Um es zu pfänden, müßte sie einen PfÜB beantragen, mit der weitgehenden Aussicht, sowieso zu scheitern. Soviel nur eben mal zu danebenliegenden Antworten.

Wieso fragst Du hier, wenn Du alles besser weißt?

Dann müßte ich doch eher noch darüber nachdenken, Dich hier als Chefin einzustellen. (-:

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Stefan

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§ 845 ZPO Vorläufige Auszahlungsverbot bei der Bank trotz laufender Insolvenz?

Hallo zusammen!

Ich habe mein Insolvenzverfahren seit über 5 Jahren am laufen. Monatlich werden daher von meinem Einkommen und meinem Nebenjob Beträge an meinen Insolvenzverwalter überwiesen.

Im März diesen Jahres hatte ich plötzlich eine Forderung von einem Zahnarzt im Briefkasten, weil ich dort zwei Termine hatte und er vollkommen überhöhte Forderungen ausfgestellt hat. Dummerweise habe ich gegen den Mahnbescheid den Einspruch per Post gesendet. Durch den Streik ist das Schreiben aber beim zentralen Mahngericht zu spät eingegangen und damit wurde umgehend der Vollstrecksungsbescheid ausgestellt.

Ich wollte absolut keine neuen Schulden anhäufen und es ging um ca. 200 Euro. Im Anschluss waren es durch den beauftragten Rechtsanwalt 360 Euro. Im Mai habe ich daher umgehend um eine monatliche Ratenzahlung gebeten und monatlich 40,00 Euro überwiesen. Der Rechtsanwalt war auch damit zufrieden, schrieb mir im Anschluss, dass er jedoch dafür eine Einigungsgebühr verlangt und das alles mit 12 % Zinsen belegt werden soll. Diese Vereinbarung habe ich nicht unterschrieben und ihm per E-Mail mitgeteilt, dass ich dahingehend eine für beiden verträgliche Lösung suche. Die Raten habe ich bis November auch laufend gezahlt.

Der RA schrieb mich am 07.10. nochmals an, da er den Vergleich unterschrieben zurückhaben möchte. Ich habe ihm daher nochmals per E-Mail am 10.10.2015 mitgeteilt, dass ich eine solch einseitige Erklärung nicht unterschrieben, da immer mehr Kosten auf mich zukommen und die Kosten für unangemessen halte.

Am 26.10.15 erhielt ich dann von meiner Bank eine Mitteilung, dass eine vorläufige Auszahlungssperre vom Ra eingebracht wurde.

Ich habe daher die Kanzlei nochmals angerufen und Sie freundlich um eine verträgliche Lösung gebeten, da ich bislang alle Raten beglichen habe, nur die Zusatzkosten nicht akzeptiere. Es interessiert ihn nicht!

Daraufhin habe ich mit meinem Insolvenzverwalter gesprochen. Diese meinte, dass ich einen Rechtsanwalt beauftragen soll, da grundsätzlich keine Pfändung mehr möglich ist.

Naja, meine Frage ist, wie ich da jetzt vorgehen soll, denn ich will niemals mehr im Leben neue Schulden machen und habe dahingehend noch ein halbes Jahr in der Insolvenz.

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Ich befinde mich derzeit in der Wohlverhaltensphase. Kurze Vorgeschichte zu meiner eigentlichen Frage:

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Vielen Dank für die Auskunft.

sakra75

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