Woher weiß ein Notstromaggregat zB. eines Krankenhauses das bald die Netzversorgung aus bleibt,

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4 Antworten

Die USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) hängt immer mit am Hauptsystem wenn die äußere Spannung sinkt oder ausfällt übernimmt automatisch der Batteriesatz und bei modernen Krankenhäusern, wie auch Serverräumen etc. springt dann nach 1-2 Minuten das Notstromaggregat an und lädt neben der abgabe die Batterien der USV wieder mit auf.

Können Akkus im KW bis MW Bereich überbrücken?

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@garryowen

kommt auf die Größe und Anzahl der Akus an, aber USV-Anlagen gibts bis einige 100 kW

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@unlocker

Sorry meine dummen Fragen ich war als Kommunikationselektroniker bei einer Einweisung als Gast dabei (für mich ist alles über 24V böse (: ) war baff erstaunt was es da alles zu sehen gab. Nur keine Akkus ob die sowas wie eine Vorwarnung vom Netzbetreiber bekommen?

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Da Notstromaggregate von Natur aus träge sind, werden für die "Überbrückungszeit" Akkus eingesetzt. Diese liefern kurzfristig für die vitalen Systeme den Strom, bis der Generator voll angelaufen ist.

Die Stromversorgung wird elektronisch überwacht. Wenn die Netzspannung abfällt und eine bestimmte Schwelle unterschreitet, startet die Überwachungselektronik den Generator.

Der Strom läuft, vereinfacht gesagt, durch das Aggregat durch, bei der Gelegenheit werden auch Spannungsspitzen ausgefiltert. Somit ist auch der Akku immer voll geladen.

Die Stromversorgung ist also online, im Gegensatz zu vielen preiswerten Geräten für Computer die offline arbeiten und erst bei Stromausfall übernehmen (der interne Kondensator des PC-Netzteils überbrückt eine knappe Sekunde).

Die Leistung richtet sich nach der zu überbrückenden Zeit. Ein PC wird nach einer gewissen Zeit automatisch runtergefahren wenn das Aggregat übernimmt, das geht natürlich im Krankenhaus nicht. Daher sind diese Geräte für einige Stunden ausgelegt und entsprechend teuer aufgrund der schweren Akkus.

Naja ein PC ist schon etwas anderes als Großkrankenhaus

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Das weiss es nicht - die ersten 20 Sekunden werden deshalb aus Batterien gespeist, welche quasi ohne Zeitverzögerung ans Netz gehen können.

Danach erst übernehmen die Dieselgeneratoren.

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