Woher weiß die Autoversicherung, dass man über den Kilometerstand nicht gelogen hat?

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8 Antworten

hättest du, aber im Schadensfall wird der km-Stand von der Werkstatt abgelesen. Und dann erkläre der Versicherung mal, warum du im vergangenen Jahr 40 000 statt der angegebenen 12 000 km gefahren bist.

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Natürlich kannst du lügen.

Aber wenn du zum Beispiel 15.000 Kilometer als aktuellen Stand angibst und dann kurz darauf bei einem Unfall nur 12.000 Kilometer auf dem Tacho stehen hast, kommst du in Erklärungsnöte und dir kann Betrug vorgeworfen werden.

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Kommentar von RudiRatlos67
09.05.2016, 20:49

Im Prinzip richtig... allerdings wird einem kein Betrug vorgeworfen sondern eine Obliegenheitsverletzung. Die Folgen sind weitaus weniger dramatisch als ein Betrug (=Straftat)

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Kommentar von kim294
09.05.2016, 20:55

Ich meine damit ja nicht, dass man mehr Kilometer fährt als angegeben und vergisst, dieses der Versicherung rechtzeitig zu melden. Ich meine damit, dass man bewusst einen zu niedrigem Kilometerstand angibt, um mehr "Luft" zu haben.

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Im Prinzip hast du erstmal Recht. Wenn nun aber zB ein Schaden eintritt, der in einer Werkstatt behoben wird, wird in der Rechnung, die, falls die Abwicklung über die Versicherung erfolgt, auch direkt an diese geht, wird der Kilometerstand genannt und übermittelt. Du zahlst in jedem Fall dann die Beiträge für das betroffene Jahr nach.

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Lügen haben leider (zum Glück?) kurze Beine...

Die meisten Versicherer überprüfen zum Jahreswechsel den aktuellen Kilometerstand! Schlechte Karten hast du, falls du beim Anfangsstand geschummelt bzw. gelogen hast und dir passiert ein Unfall - spätestens hier fällt dein Schwindel/deine Lüge auf, da die Polizei u.a. den aktuellen Kilometerstand feststellt und dieser dann auch über den Unfallbericht an den Versicherer weitergemeldet wird. Wenn dann der Tachostand noch gar nicht deine bei Vertragsbeginn  angegebene Kilometerzahl erreicht hat, dann hast du wirklich ein Problem und dein Versicherer berechnet rückwirkend zur Hauptfälligkeit deine korrekte Prämie!

Gruß siola55

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Kommentar von BenniXYZ
09.05.2016, 22:34

Ja und? Die Gesellschaften können zum Jahresende oder besser zum Vertragsende überprüfen was sie wollen. Die Kunden wechseln dann halt die Gesellschaft und alles beginnt neu. Wieder Kilometerstand plus Aufschlag angeben und hoffen, daß nichts passiert.

Das rückwirkend etwas dazu berechnet und eingefordert wurde, hab ich noch nie erlebt. Es wird halt einen Nachschlag geben auf höhere Laufleistung bis zum Vertragsende.

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Im Falle eines Unfalls  muss man ja den Kilometerstand  angeben bzw der Gutachter  sieht nach . Wenn dann dort plötzlich 150000 stehen,  obwohl rein rechnerisch erst 90000 drauf sein dürften,  oder nach einem Unfall kurz nach Abschluss 30000  weniger steht als angegeben ....

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Im Schadenfalle wird das erst kontrolliert und wenn das nicht stimmt musst du derbe nachzahlen

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Bei jedem Schaden, den du meldest wird ja auch der Kilometerstand abgefragt.

So lange du keinen Schaden hast, fällt deine Schummelei dann nicht auf.

Fällt es doch auf, (aus welchem Grund auch immer) wird es teuer

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Spätestens bei einem Unfall wird geprüft und gerechnet. Dann platzt die Blase wenn z.B. im TÜV Bericht ein deutlich differenter Kilometerstand steht.....

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