Woher weis man das es lange vor den Dinosaurieren ,nicht auch schon menschen wie uns gab?

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3 Antworten

"Wissen" über Dinge, die zig Millionen Jahre zurückliegen, ist zusammenspekuliert aufgrund der wenigen Dinge, von denen man meint, sie zu wissen, ohne Berücksichtigung dessen, was man alles nicht weiß.

Für wahr hält man Dinge, weil man glaubt, sie seien wahr. Wenn es sich aber um Irrglauben handelt, dann liegt es in der Natur der Sache, es dennoch für Wahrheit zu halten, eben, weil man nicht erkennt, daß es ganz anders ist.

Fatal wird es im Umgang miteinander, wenn man aus irrigen Annahmen heraus etwas für unmöglich hält, obwohl es kein brauchbares Argument gibt, welches die Unmöglichkeit bestätigt. Umgekehrt gilt allerdings dasselbe, wenn man etwas total Unsinniges für möglich hält.

Und einfach mal so wild herumspekuliert:

Auch, wenn man es für absolut unwahrscheinlich hält, wäre es hypothetisch sogar möglich, daß es seinerzeit Menschen gegeben hat, die auch Raumfahrer waren und die einen Asteroiden umgelenkt haben mit dem Ergebnis, daß er auf die Erde gestürzt ist und die Dinos ausgelöscht hat.

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Kommentar von thetee99
18.08.2016, 00:44

Aber wissenschaftliches Arbeiten funktioniert genau anders herum. Viele Leute scheinen zu glauben, dass "Wissenschaftler" als solche, einfach nur Schlaumeier und Besserwisser sind, die einfach irgendwelche Fakten festlegen, auf eine arrogante oder elitäre Art und Weise... das ist falsch.

Naturwissenschaft beschreibt einfach nur das, was man empirisch Beobachten und bewerten kann, durch Analyse, Diagnose etc.

Man stellt eher fest, wie etwas nicht ist und nähert sich durch ein Ausschlussverfahren der Wahrheit in der Natur einer Sache. Dabei steht einem auch immer offen, dass durch neue Erkenntnisse oder bessere Mittel und Wege zur Beobachtung, weiter festgestellt werden kann, wie etwas nicht ist.

Man weiß z. B. das der Sauerstoffgehalt auf der Erde immer großen Schwankungen unterlag und vor 350 mio. Jahren auf 30% anstieg, was dazu geführt hat das die ersten Tiere das Wasser verließen und dann aber wieder stark abgefallen war.

Sowas können z. B. Mineralogen oder Geochemiker durch Polymerisation bedingten konservierenden Eigenschaften der Pflanzenharze. Pflanzen binden im Zuge der Photosynthese atmosphärischen Kohlenstoff, der in seiner isotopischen Zusammensetzung über Millionen von Jahre in den Harzen erhalten bleibt und uns Rückschlüsse auf den Sauerstoffgehalt der Atmosphäre ermöglicht.

Durch starken Vulkanismus verursachte hohe Co2-Gehalt in der Atmosphäre während der Kreidezeit hat zur Abnahme des Sauerstoffgehalts geführt. Während der Eiszeit bspw. ist dieser Wert wieder gestiegen.

Diese Veränderungen des Mischungsverhältnis der Gase in der Luft aus Stickstoff, Sauerstoff, Argon, Kohlenstoffdioxid, Neon, Helium, Methan, Wasserstoff haben einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Lebens und zu mehreren großen Artensterben von Tieren und Pflanzen geführt.

Wenn man solche Fakten berücksichtigt und sich z. B. auch mit dem Stoffwechsel unserer Gehirns oder anderen klimatischen Veränderungen seit der Entstehung der Erde auseinandersetzen würden, könnte man auch sagen, wie unwahrscheinlich es ist, dass vor ca. 235 mio. Jahren bereits Menschen wie heute lebten...

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Man weiss es nicht, aber es gibt keine Spuren (z.B. Fossilien) die darauf hindeuten. Von den Dinosauriern und den Tieren die davor lebten haben sich schliesslich auch Fossilien erhalten, dan müsste es auch welche von den Ur-Ur-Ur Menschen geben. Abgesehen müsste man dann die gesamte Evolutionsgeschichte umschreiben.

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Weil man keine Knochen von ihnen fand.

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