Woher und wie funktionieren eigentlich die Schlafträume?

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1 Antwort

Dazu gibt es tonnenweise Bücher. Man ging ja mal davon aus, dass man im Schlaf reinen Unsinn fabuliert, um das Tagesgeschehen zu verarbeiten.

Die Bewusstseinsforschung behauptet vielleicht, wertvolle Erkenntnisse gesammelt zu haben. Aber unterm Strich wissen die gar nichts. Alles Vermutungen. Aber mit Hirnwellenmessung kommt man langsam auf den Trichter!

Interessant ist vor allem ein Vergleich z.B. zwischen Traum und Wachbewusstsein, Meditation oder dem Erleben bei hirnorganischen Schäden. Hier sind die Grenzen wirklich fliessend.

Es wird aber deutlich, dass z.B. luzide Träume andere Hirnareale aktivieren (ähnlich der Meditation) als der normale Traum. Und dass diese Art zu träumen erlernbar ist (mehr dazu im Netz..).

Vergleicht man das mit dem Traumyoga der Tibeter, bekommt man eine Ahnung, wie komplex das ganze werden kann. Schliesslich ist Ziel der Übung, im Sterbeprozess bewußt zu bleiben. Und das ist wahrscheinlich anspruchsvoller, als mal eben einzupennen. Oder auch nicht, wer weiß..

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