Woher stammt dieses (bekannte?) Zitat?

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5 Antworten

Würde mich auch interessieren. Frag doch den lieben "Mister Gambit" einfach. Nach seinem Profil her zu urteilen könnte der Spruch tatsächlich von Ihm stammen. Klingt zwar vom Thema her nach Edgar Allen Poe (Der Rabe, The Raven) oder vielleicht sogar nach einem englischen Lied, ist aber vom Aufbau her eher deutsch.

 Reim: weinen - meinen deutet auf deutsch hin (cry growling, .... und mine, my name ?? passt nicht)

seltsam ist, dass es 3 Zeilen zu sein scheinen statt 2 mit einem "doch" anstelle des "/".

Und warum ist es ein "schwarzer Hund" und kein Straßenhund? Und was ist eigentlich die Aussage?

Klingt für mich als wäre es von einem Hobby Poeten.

kkeks 16.05.2011, 17:45

hm, bin mir aber ziemlich sicher, das anderswo schonmal gelesen zu haben..

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Cornyx 16.05.2011, 18:29
@kkeks

Es gibt eine Geschichte über jmd. der im Hof einen Hund oder eine Katze im Regen hört. Daran hatte ich im ersten Moment gedacht. Derjenige hat - sofern ich mich richtig erinnere - Angst vor den Schatten oder den geräuschen und das ganze ist ziemlich beklemmend geschrieben gewesen. Aber an das ganze kann ich mich nicht mehr so gut erinnern. Nur warum sollte der den Hund beim namen nennen?

 

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Das dürfte psychologisch zu verstehen sein.
Der schwarze Hund vor der Haustür ist die eigene Traurigkeit, 
die er anspricht und ihm dadurch bewusst wird.

Es stimmt, das Gedicht stammt aus Clemens J. Setz Roman "Die Frequenzen", es wird dort von einer der Hauptfiguren geschrieben.

Zu erklären, warum es ein schwarzer Hund ist, wäre jetzt wohl müßig (literaturwissenschaftlich kann man diese Frage ausführlich und kulturgeschichtlich relevant beantworten). Aber Clemens J. Setz ist beileibe kein Hobby-Poet-

gleichwohl nicht Paul Celan, der in der Todesfuge von "schwarzer Milch" spricht

Liebe Grüße MisterGambit

Mistergambit 26.05.2011, 20:22

Um es vielleicht noch anzureißen:

Der Hund ist spätestens seit Albrecht Dürers Stich "Melencolia I" das Symbol/Begleittier des Melancholikers. Die Melancholie als Temperament geht zurück bis auf die Viersäftelehre nach Pseudoaristoteles - je nach dem, welche Körperflüssigkeit ein Mensch im Überschuss hat, ist er von einem Temperament beherrscht.

Im Fall des Melancholikers ist es die schwarze Galle - melas chole.

Der Hund wird in der Organleere der Milz zugesprochen - er wacht, begleitet, ist treu, strebt das Denken und Grübeln des harrenden Melancholikers voran. Ist aber gleich dem Melancholiker anfällig für Wahnsinn (Tollwut/ Einfluss des Saturn).

Er taucht in der Kunst/Literaturgeschichte immer wieder in dieser Funktion auf, z.B.: Martin Becker - Ein schönes Leben Thomas Pletzinger - Bestattung eines Hundes Michel Houllebecq - Die Möglichkeit einer Insel Franz Kafka - Forschungen eines Hundes auch in Schuberts Zyklus Winterreise in der Strophe vom Leiermann

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"black dog" steht im Englischen übrigens für eine Depression. Aus der Zeit Churchill, Bernard Shaw.

kkeks 17.05.2011, 12:43

nun, es handelt sich um ein gedicht von clemens setz.

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Cornyx 17.05.2011, 12:50
@kkeks

danke für die Info - hatte mich nämlich auch gedanklich nicht mehr los gelassen.

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Ich hab ehrlich keine Ahnung, aber es hört sich für mich ein wenig nach "Krambambuli" an. Den Autor kenne ich aber auch nicht...

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