Woher stammen Nachnamen?

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16 Antworten

Die meisten Nachnamen entstanden seit dem 16. Jahrhundert im städtischen Bereich - um die Menschen gleichen (Vor-)Namens besser unterscheiden zu können. Es sind Namen, die von Berufen abgeleitet wurden (Wagner, Schmid, Töpfer, Schwertfeger, Köhler usw.), von der Herkunft herstammen (Hofmann, Bamberger usw.) oder von den Vornamen abgeleitet wurden (Hansen, Paulsen, Jerxsen).

Die Nachnamen sind im Mittelalter entstanden. Es waren meistens Begriffe, die aus dem entsprechenden Berufsbild der Familie entstammten.

Und da wurde dann oft auch der Ort oder der Hof gebildet, von dem sie stammen.

Wikipedia sagt dazu:

"Im 9. Jahrhundert wurde erstmals in Venedig ein Familienname vererbt. Diese Sitte breitete sich von dort aus im 10. Jahrhundert nach Norditalien und Südfrankreich aus. Im 11. Jahrhundert gelangte der Gebrauch nach Katalonien und Nordfrankreich, im 12. Jahrhundert nach England und in das Gebiet der Schweiz. Danach wurde der Gebrauch eines festen Familiennamens auch in den west- und süddeutschen Städten üblich. Anfang des 15. Jahrhunderts waren Familiennamen überall im deutschen Sprachraum anzutreffen, aber nicht durchgehend. Auch konnte der Familienname noch wechseln, zum Beispiel bei Wegzug oder aufgrund neuer Berufstätigkeit. Während der Adel seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 feste Familiennamen trug, um seine Erbansprüche geltend machen zu können, folgten erst später die Patrizier und Stadtbürger. Bäuerliche Gegenden kamen ohne einen festen Familiennamen bis zum 17. oder 18. Jahrhundert aus, in Friesland wurde er erst im 19. Jahrhundert gesetzlich eingeführt.


Familiennamen leiten sich häufig aus dem folgenden ab:

  • Berufsbezeichnungen (Berufsname)
  • vom Vornamen des Vaters (Patronym) oder der Mutter (Metronym)
  • von Eigenschaften (Übername)
  • vom Herkunftsort (Toponym), dem Herkunftsland (geografische Herkunft) oder der Wohnstätte (zumeist Lagebezeichnungen, Wohnstättenname)
  • aus anderen Kulturkreisen "

Früher war es nicht unüblich den Beruf zum Namen hinzuzufügen (Müller, Schmidt/Schmied, Jäger, Bauer etc.) oder auch Herkunft oder sonstwas womit man Leute genauer zuordnen konnte. Das ist nicht nur in Deutschland so (Miller im englischen beispielsweise).

Die Namen wurden nicht einfach erfunden. Sie stellen oft einfach nur den Beruf dar, den der Namensträger ausübte. Oder sie benennen eine Eigenschaft, die der jeweiligen Person zugerechnet wurde.

Irgendwann reichten Vornamen einfach nicht mehr aus, weil viele Menschen eben gleich hießen. 'Dann wurde aus dem Klaus, der Schmied war, eben Klaus Schmied.

Aus dem Mann, der gerne angelte, wurde ein Klaus Fischer.

Der Typ, dem die Mühle gehörte, wurde der Name Klaus Müller zugesprochen.

Und so weiter und so fort.

Da gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie enstanden, um mit wachsender Bevölkerung Personen mit gleichem Rufnamen unterscheiden zu können. Dabei gibt es mehrer Gruppen, z. B.

Berufsbezeichnungen: Müller, Schmidt (von Schmied), Schneider, Fischer, Bauer, Weber, Wagner (Wagenradbauer), Becker (Bäcker), Schäfer und Schulze (veraltet für Bürgermeister, Ortsvorsteher).

Name des Vaters, oft unter Hinzufügung der Endung -sen oder -son: Hansen, Peterson

Eigenschaften: Groß, Klein, Lang, Kurz, Braun, Schwarz (beides wohl auf die Haarfarbe bezogen), Kühn, Fromm, Böse, Kahl

Herkunftsnamen: Brandenburg, Mecklenburg, Frank(e) (= aus Franken), Böhm(e) (= aus Böhmen), Hess(e) (= aus Hessen)

Spitznamen: Schuckelbart(h), Bleitreu, Glätzner (von Glatze), Wendehals, Stechemesser (wohl ein verdrehter Messerstecher)

Tiernamen: Hund(t), Vogel, Stier, Hahn

Werkzeuge: Hammer, Nagel, Leisten (Schusterwerkzeug), Messer

Es gibt sicherlich noch mehr Möglichkeiten. Namen mit ausländischem Ursprung habe ich jetzt nicht berücksichtigt. Dass es z. B. im Ruhrgebiet so häufig Namen wie Koslowski gibt, liegt wohl daran, dass während der industriellen Revolution hunderttausende Polen dorthin eingewandert sind, deren Nachkommen vollständig assimiliert wurden.

Die kamen vor mehr als hundert Jahren auf, eher noch viel früher.
Viele Namen, wie Müller, beziehen sich auf die Berufsbezeichnung eines Urahns von uns. Da er der einzige Müller im Dorf war, nannte man ihn eben Müller und der Name blieb.
Decker - Dachdecker. Schmid/Schmidt - Schmied (?). Maier ist auch mal ein Beruf gewesen.
Manche Namen beziehen sich auch auf den Vornamen des Vaters,etc. wie Svenson,etc.

zumeist geben nachnamen was der namensträger mal fürn beruf hatte z.b.

einen müller wurde im mittelalter immer müller gerufen weils sein beruf war. das floß irgentwann in die namensgebung mit ein

Ich weiß warum :P

Weil man früher sagen wir mal... früher hieß ... beispielsweise einer Fred.

Und er war Maurer. Dann sagte man immer den Beruf dazu also "Fred Maurer" Und das hat man sich in anderen Sprachen und in eigentlich sinnlosen Wörten weiter entwickelt..

Da es sehr viele Menschen gibt, die zB. Peter heißen, hat man zur genaueren Definition der Person ihr als Nachnamen seinen Beruf oder auch Wohnort hinzugefügt.

Z.B. TamiBaum aus guteFrage.net ;)

Vor vielen Jahrhunderten hatte ein Name genügt, das, was wir heute als Vornamen kennen. Aber mit steigender Bevölkerungszahl war das einfach zu wenig und hätte zur Identifizierung von Personen nicht mehr ausgereicht.

Es gibt Familiennamen, die von Vornamen abgeleitet sind, wie Günther oder Otto. Dann wieder welche, die auf Berufe zurückzuführen sind, z. B. Müller, Meier, Schulze, Schneider. Oder auch Namen, die von einer Landschaft oder einer Charaktereigenschaft abgeleitet worden.

Die Dörfer wurden größer, die Namen der Leute häuften sich, wenn es in einem Dorf drei Personen mit dem Namen Hans gab, sagte man Hans der Müller oder Hans der Schmied, oder Hans der Bäcker.

So entstanden die Nachnamen. Hans Bäcker, Hans Schmied usw.

Leuchtet ein oder?

Die Heutigen Nachnamen lassen sich ableiten, und haben ihren Ursprung meist aus dem Mittelalter.

die nachnamen z.b. müller haben sich die im 15. jahrhundert haben sie sich ausgedacht das die berufe wie müller als nachnamen gelten schmidt wurde aus schmied später wurden andere bedeutungen genommen wie kohl oder Tan (ist türkisch und bedeutet sonnenuntergang) hoffentlich konnte ich dir helfen

AlpEREN

Soviel wie ich weis, ging des Früher nach Berufen. Wer ein Dachdecker war, so kam dann hallt der name decker. Und so, verstehst du des wie ich es meine? ich eis ned wie ich es sonst erklären soll.

KalleSwensen 25.08.2011, 08:54

ein decker ist doch ein hengst der stuten schwängert :)

schätze der name zimmermann trifft auch beim dachdecker zu

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Glorii 25.08.2011, 09:00
@KalleSwensen

ich hab halt des als Beispiel genommen, weil Decker als Nachnahme in der Frage stand.

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keien ahnung aber auf jeden Fall von den Berufen glaub ich

Vom Klingelschild :)

TamiBaum 25.08.2011, 08:53

xDDDDD :D

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KalleSwensen 25.08.2011, 09:00

was war denn zuerst da: der name oder das Klingelschild :):):)

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