Woher nimmt die Sonne den Wasserstoff?

16 Antworten

zu 1. Im Weltall gibt es riesige Wolken aus Wasserstoff. Der ist nach dem Urknall entstanden, ist praktisch schon immer da. Aus den Wolken (interstellares Gas) können sich Sterne bilden. Dann ist die Wolke weg und da der Stelle stehen Kugeln aus Wasserstoff, z.B. die Sonne. Sie hat den Wasserstoff mitbekommen bei ihrer Geburt. Sie ist Wasserstoff.

zu 2. In der Sonne wird Wasserstoff zu Heluim verschmolzen (Kernfusion). Dabei wird Masse in Energie umgewandelt, die Sonne wird also immer leichter! Je Sekunde etwa 4 Millionen Tonnen.

Die Sonne hat aber soviel Masse, das dieser Masseverlust für sie keine Rolle spielt. Du bist ja nach dem Friseur auch nicht wirklich leichter. Heißt: Die Masse der Sonne bleibt konstant.

zu 3. Informiere dich mal über die Sternentwicklung. Über die Frage kann man ein ganzes Buch schreiben. Aber nicht jetzt.

1) Am Anfang war eine riesige Gas und Staubwolke im Weltall und über Milliarden von Jahren sind diese Partikel zu einer großen Masse zusammengewachsen.

Je höher die Masse und um so größer ist die Gravitationskraft und damit der Druck im inneren des Himmelskörpers.

Die Sonne hat eine irrsinnige Masse und dadurch ist es zur Zündung für die Kernfusion gekommen.

Die Sonne steht im Kräftegleichgewicht

Gravitationskraft=Gegenkraft durch die Kernfusion

Ist den Brennstoff der Sonne verbraucht,dann überwiegt die Gravitationskraft.

Je nach grösse des Sterns verlaufen die Prozesse dann entsprechend.

Ab einer gewissen grösse des Sterns,endet dieser in einem schwarzen Loch.

2) Die Masse der Sonne nimmt nicht zu.Die Sonne ist nichts weiter als ein Kernfusionsreaktor,der irgendwann keinen Brennstoff mehr hat.

3) Man weiss,dass Sterne sterben.

Was letztendlich daraus wird,hängt von der Masse des Sterns ab.

Dazu musst du einen Astrophysiker befragen,der kennt sich besser damit aus.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – hab Maschinenbau an einer Fachhochschule studiert

Zu 1.

Stimmt nicht. Das Universum ist voll von alem möglichen Zeugs. Es ist ausserhalb von Sonnensystemen zwar verdammt wenig masse z.B. per Million-Kubikkilometer aber wenn du in Planetenmassen rechnest kommt da alleine durch Staub, Asteroiden usw einiges zusammen.

zu 2.

Wer sagt das die Sonne an masse hinzu gewinnt? Kernfusion ist eine Umwandlung von einem Atomkern zum nächsten. Dadurch wird keine Masse produziert es verwandelt sich ein Stoff in einen anderen ohne das es auf die direkte Auswirkung hat. Genau genommen verliert die Sonne durch Sonnnenwinde usw. sogar Masse.

zu 3.

Das habe ich mich selber auch schon gefragt.

1) Wasserstoff ist überall im Universum, es ist das häufigste Gas im Universum. Wo es sich durch Gaswolken stark verdichten kann, da entstehen auch Sterne, die vorallem im dichtgepackten Kern den Hauptanteil an Wasserstoff besitzen.

2) Die Masse der Sonne nimmt ab, nicht zu. Durch Abstrahlung von Energie und Sonnenwindzeichen verliert die Sonne geringfügig an Masse, was aber letztlich nur 0,1% ausmacht, solange die Sonne auf der Hauptreihe verweilt. Durch den Masseverlust entfernen sich die Planeten langsam, bei der Erde macht das pro Jahr ca. 15 cm aus. Erst im Stadium des roten Riesen wird die Sonne viel mehr Masse verlieren und die Planeten entfernen sich viel weiter. Die Erde wird sich dann vermutlich bis zu 50 Millionen Kilometer von der Sonne entfernen.

3) Das die Sonne als weißer Zwerg auskühlen wird und letztlich kein Licht mehr abstrahlt ist logisch, da in einem weißen Zwerg keine Kernfusion mehr stattfindet. Damit wird keine eigene Energie mehr erzeugt, die noch vorhande Energie wird nur quasi abgestrahlt. Was übrig bleibt ist quasi die Asche der Kernfusion der Sonne, Kohlenstoff und Sauerstoff in hochkomprimierter Form.

Es sollte heißen Sonnenwindteilchen in 2)

0

Hallo iQDetectiv,

zu 1)

Unsere Sonne ist vor ca. 4,5 Milliarden Jahren aus einer Gas- und Staubwolke entstanden, die durch die Folgen einer Supernovaexplosion eines massereichen Sternes (ca. 25 Sonnenmassen) zum kollabieren gebracht wurde. (Supernovainduzierte Sternentstehung). Der Wasserstoff und das Helium der Sonne waren der überwältigende Teil dieser Wolke.

zu 2)

Wenn die Sonne immer mehr an Masse zunähme, dann wäre das so.
Im Gegenteil verliert die Sonne aber ständig an Masse.

zu 3)

Diese Kette ist falsch dargestellt, sorry.

Seit ihrer Entstehung und erreichen der dafür notwendigen Bedingungen in ihrem Zentralbereich fusioniert unsere Sonne Wasserstoffkerne (Protonen) über die sogenannte PP-Kette (hauptsächlich) zu Heliumkernen. Das tut sie seit ca. 4,5 Milliarden Jahren und wird es noch weitere ca. 5-6 Milliarden Jahre lang tun.

Dann wird es in ihrem Zentralbereich keinen Wasserstoff mehr geben und die Fusion bricht ab. Damit bricht auch der Strahlungsdruck ab, der der Gravitation entgegenwirkt und die Sonne wird wieder kollabieren. Und dies so lange, bis die Bedingung in ihrem Zentralbereich für die Fusion von Heliumkernen zu Kohlenstoffkernen erreicht werden. Sodann baut sich wiederum ein Strahlungsdruck auf, der dann aber zu keinem stabilen Zustand mehr führt sondern im Gegenteil dazu führen wird, dass die Sonne in den Zustand des roten Riesen übergeht und sehr weit aufgebläht wird. In dieser Phase wird sie ca. 30% ihrer Masse durch den Sonnenwind verlieren.

Irgend wann wird dann auch die Fusion von Heliumkernen zu Kohlenstoffkernen abbrechen und dann ist bei unserer Sonne das Ende erreicht. Sie wird zu einer Kugel kollabieren, die in etwa Erdgröße haben wird, jedoch immer noch 70% Sonnenmasse aufweist. Dies nennt man einen weißen Zwerg. Der weiße Zwerg besteht aus sogenannter entarteter Materie, hat eine enorme Oberlächentemperatur aber aufgrund seiner geringen Oberfläche eine nur geringe Leuchtkraft.

Woher ich das weiß:Recherche

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