Woher kommt Strom auf Militärbasen?

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11 Antworten

Eine Kaserne (zumindest in Europa) ist ganz normal an das öffentliche Stromnetz angeschlossen wie jedes andere öffentliche Gebäude auch.

Zudem haben Kasernen keinen überdurchschnittlich großen Stromverbrauch, verglichen mit z.B. Fabriken mit Fertigungsstraßen oder anderen Großbetrieben. Stromintensiv sind in Kasernen in erster Linie wohl die Heizkosten in den Unterkunftsgebäuden und evtl. einige wenige Großgeräte z.B. in den Anlagen der Instandsetzung und vielleicht noch die Küchen - aber auch da gibt es in der zivilen Welt deutlich größere Stromfresser.

Bei der Menge an Elektrizität für Funk, Maschinen etc. die da benötigt werden

Wie schon gesagt - welche großartigen "Maschinen" sollen das sein? Nichts, was man in einem Bürogebäude, einer Kfz-Werkstatt und in einer Werkskantine nicht auch findet. Funk läuft größtenteils über Akkus, die auch oft über Fahrzeugaggregate aufgeladen werden. Im normalen Dienstbetrieb wird in Kasernen telefoniert, nicht gefunkt :-)

Enige wenige Kasernen in Deutschland, die für die Elektronische Kampfführung/Aufklärung zuständig sind, haben allerdings sicher einen etwas höheren Verbrauch für entsprechende Kommunikationsanlagen. Das ist aber die Ausnahme.

Im Fall eines Stromausfalls können z.B. mobile Notstromaggragate aktiviert werden. Das ist aber in einer normalen Kaserne weniger dramatisch als z.B. in einem Krankenhaus.

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Der Strom kommt aus der Steckdose.

Klingt komisch, is aber so. Öffentliches Stromnetz. Interessanterweise braucht eine Kaserne gar nicht mal so viel Strom. Ich meine, ein Stahlwerk kriegt seinen Strom auch vom Strombetreiber, die Kaserne halt auch, nur braucht die weniger.

Selbstverständlicherweise ist eine Kaserne allerdings besser gegen Stromausfälle geschützt, zB durch Notaggregate.

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In aller Regel sind die ganz normal an das Stromnetz angeschlossen. Haben halt vielleicht ein paar Notstromaggregate.

Viel mehr Energie brauchen große Industrieanlagen, z.B. Schmelzöfen für Stahl usw. Die arbeiten zum Teil nur nachts, weil da weniger Haushalte und Büros Strom brauchen.

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Chefelektriker 23.01.2016, 22:00

Schmelzöfen für Stahl am öffentlichen Netz?

Na Du hast ja Vorstellungen..hahahaha.

Solche Betriebe haben eigene Kraftwerke.Schalte nur einen Walzmotor ein und eine Stadt mit 100.000 Einwohner ist komplett stromlos.

Die Fertigstraße im Warmbreitband in der Salzgitter AG hat 7 Walzmotore,jeder halb so groß wie ein Einfamilienhaus,die kann man nicht mit dem öffentlichen Netz betreiben,da wären Städte wie Hamburg,Köln oder München komplett stromlos.

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Nomex64 23.01.2016, 22:37
@Chefelektriker

Nicht jedes Stahlwerk ist so groß wie die Salzgitter AG. Es gibt durchaus Werke die nicht unbedingt kontinuierlich produzieren, damit wäre ein eigenes Kraftwerk Unsinn. Die sind ganz normal ans öffentliche Netz angeschlossen. Und ja die werden gern auch mal zur Regulierung des öffentlichen Netz herangezogen.

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Chefelektriker 24.01.2016, 04:26
@Nomex64

Unsinn? Hast Du überhaupt eine Ahnung wieviel Energie Du benötigst um Stahl herzustellen?

Der wird nicht einfach so erschmolzen,Eisen wird in Elektrodenöfen veredelt.Selbst ein Drehstrom-Elektrodenofen hat 800V und 140.000A,da bricht jedes Netz zusammen.

Unsinn ist,was Du schreibst.

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Gluglu 24.01.2016, 08:35
@Chefelektriker

Lieber Chefelektriker, wenn man Deine Antworten fachlich zerlegt, bist Du nicht unbedingt in der Position, daß Du Dich über Andere groß lustig machst und Antworten als Unsinn darstellst. Wenn Du selbst bei der BW warst solltest Du wissen, daß hier auch keine anderen Kosten anfallen wie bei Firmen mit entsprechenden Liegenschafs- Beleuchtungen und Kantine. Kasernen haben oft zentrale Heizungnen und ansonsten Beleuchtungen und Stromverbrauch für Handwerkzeuge. Die Kantine dürfte hier wohl einer der größten Verbraucher darstellen. Und nun auch ein Punkt für Dich zum Nachdenken: Militärs befinden sich zwar in Kasernen, müssen aber ihr Equipment im Einsatzfall überall im Feld und auch völlig unabhängig von irgendwelchen Stromleitungen (sowas gibtr es im Wald nicht; schon gar nicht mit Steckdose) betreiben können. Daher würde es nicht sehr sinnvoll sein, Geräte mit auffällig hohem Stromverbrauch zu betreiben... denn genau diesen Strom müßten sie auch im Feld produzieren. Klingt doch irgendwo nicht so abwägig...

Zum Thema Enerigeeinspeisungen: Sowas differiert, wie Novex64 auch schreibt, im Verbrauch. Es wird sicherlich für
"kleinere Großverbraucher" auch reichen, wenn sie sich in unmittelbarer Nähe zu einer 400kV- Leitung befinden und dann ihren eigenen Trafo betreiben.

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überleg doch mal: warum sollte eine kaserne eine eigene, autonome stromversorgung haben? für welche fälle wäre das von vorteil (oder von nachteil) und was wären die begleitumstände (für die welt außerhalb der kaserne) in so einem "fall".

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für den regelbetrieb sind die kassernen wie jeder andere abnehmer auch an das öffentliche netz angeschlossen, je nach größe der Einrichtung auch gerne mal auf der Mittelspannungsebene. d.h. bei 20 oder 30 kV

die wichtigste infrastruktur wird ähnlich wie bei Krankenhäusern etc. über auf dem gelände befindliche, gut geschützte Notstromagregate bewerkstelligt...

lg, Anna

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die haben natürlich stromtrassen und notfallgeneratoren

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1993, Slowenien gegen Jugoslawien. die Jugo Kasernen waren umstellt, da schalteten die Slowenen den (öffentlichen) Stromab und nach zwei Tagen (Hitze) zogen die Jugoslawen ab. Da helfen auch keine Notstromaggregate.

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Kasernen haben einen sehr großen Stromverbrauch,sind aber am öffentlichen Netz angeschlossen.für Notfälle springen große Notstromgeneratoren an.

Strom sparen kennen die in den Kasernen nicht,allein Kühl-und Heizgeräte fressen unheimlich viel Strom.

Die gehen da nicht sparsam,wie Ottonormalverbraucher,damit um.Da wird aus dem Vollen geschöpft.

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JoGerman 24.01.2016, 22:50

Zahlt ja auch alles der kleine Steuerzahler...

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Ah,...doch so einfach. He he, ich hatte irgendwie etwas spannenderes erwartet, aber trotzdem danke;)

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Ah, ...doch so einfach. He he, ich hatte irgendwie etwas naja cooleres erwartet, trotzdem danke an alle;)

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aus der Schtektose

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