Woher kommt es, daß sich Räder anscheinend gegen die Fahrtrichtung drehen?

6 Antworten

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Ein Film besteht bekanntlich aus dem Ablichten von vielen Bildern mit 24 Bilder pro Sekunde. Wenn ein Rad 24 Speichen hat und eine groessere Winkelgeschwindigkeit (Umdrehungen pro Sekunde) als die Filmrolle, dann sieht es so aus, als kaeme eine vordere Speiche vor der hinteren und das Rad scheint im Film rueckwaertz zu drehen.

Wenn das Rad die gleiche Winkelgeschwindigkeit hat wie die Filmrolle (Umdrehung pro Sekunde = Bllder pro Sekunde), scheint das Rad still zu stehen. Das Rad macht dann von einem Bild auf das naechste eine volle Umdrehung.

Indem man die Bildgeschwindigkeit variert, kann man die Geschwindigkeit eines Rades mit einem Blitzlichtgeraet (Stroposkop) messen. Diese Messtechnik nennt man Stroposkopie.

Frequenz des Blitzlichts (Blitze pro Sekunde) ist Winkelgeschwindigkeit (Umdrehungen pro Sekunde) des Rades, wenn das Rad unbeweglich scheint.

Ja. Das ist eine optische Täuschung.

Schau Dir mal folgende Seite an:

http://img296.imageshack.us/img296/7315/wheel8ie.gif

In welcher Richtung dreht sich das Rad. Betrachte dabei einmal die roten und einmal die gelben Punkte :)

Viel Spass

Funktioniert leider nicht :-( Nur Buchstabensalat...

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Ich würde sagen gegen den Uhrzeigersinn...

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@Boriswulff. Guter Hinweis. DH

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Genau! Das ist es!

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Dieser Eindruck tritt praktisch nur im Film auf, denn er ist an eine schnelle Abfolge von Einzelbildern gebunden, die erst im Gehirn zu einem Bildfluss zusammengesetzt werden. Ein Film besteht aus 24 bis 25 Einzelbildern pro Sekunde. Vollzieht in dem Bruchteil einer Sekunde, der zwischen zwei Einzelbildern vergeht, das Rad zum Beispiel eine Dreivierteldrehung, wird davon nur der Anfangs- und der Endpunkt festgehalten. Das Auge hat aber aus Gewohnheit die Neigung, bei Bewegungen stets den kürzesten Weg zwischen zwei Punkten als den wahrscheinlichsten anzunehmen. Deshalb schickt es nicht eine Dreiviertelbewegung vorwärts ans Gehirn, sondern eine Viertelbewegung rückwärts. Der Bildfluss, der im Gehirn entsteht, ist dann nicht der einer schnellen Vorwärts-, sondern der einer langsameren Rückwärtsdrehung des Rades. Am besten ist das in alten Westernfilmen, an den Bewegungen großer Wagenräder mit dicken Holzspeichen zu sehen.

Quelle: http://www.mdr.de/mdr1-radio-thueringen/4932651.html

Das tritt auch in der Realität auf und nicht nur im Film. Das liegt daran, dass unser menschliches Auge nicht jedes Bild getrennt wahrnehmen kann. Also das jedes Bild nicht aus einer beliebig kleinen Zeiteinheit besteht.

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@boriswulff

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du Dich da irrst, Boris.

Der Link, den Du angegeben hast, zeigt ja wieder nur Einzelbilder.

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Als Stroboskopischen Effekt bezeichnet man den scheinbar verlangsamten oder umgekehrten Ablauf von periodischen Prozessen, die nur zu bestimmten, regelmäßig aufeinanderfolgenden Zeitintervallen beobachtet werden, zum Beispiel mittels Lichtblitzen (Stroboskop) oder durch eine rotierende Scheibe mit Fenstern, die den Blick nur zeitweise freigeben. Wenn die Frequenz, mit der die Zeitintervalle aufeinanderfolgen, mindestens etwa 16 Hz beträgt, dann verschmelzen die beobachteten Phasen des Prozesses wegen der Nachbildwirkung bzw. des Phi-Effekts zu einem scheinbar kontinuierlichen Ablauf.

Wenn der Abstand der Zeitintervalle gleich der Periodendauer des Prozesses (oder ein Vielfaches davon) ist, dann wird der Prozess immer in der selben Phase des periodischen Ablaufs beobachtet, und er scheint still zu stehen. Ist der Abstand der Zeitintervalle ein wenig größer, dann wird der Prozess immer in einer etwas späteren Phase beobachtet als im vorhergehenden Zeitintervall, und der Prozess scheint langsam vorwärts abzulaufen. Ist hingegen der Abstand der Zeitintervalle ein wenig kleiner als die Periodendauer, dann ist die Phase immer etwas früher, und der Prozess läuft scheinbar langsam rückwärts. Aus WIKI

Ich hab leider nichts davon verstanden, Wiki ist nicht immer eine Lösung.

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Diesess Phänomen gibt es nur im Film.

? Komisch, ich sehe das oft in der Realität....

Ich weiss, dass es sich um eine optische Täuschung handelt, kann das Phänomen leider aber auch nicht erklären.

Bin auf Erklärungen hier sehr gespannt!

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@Heeeschen

Das passiert, weil das auge der schnellen drehbewegung des rades nich folgen kann... es sieht daher nur bruchteile der bewegung, daher versucht das gehirn diese zu einem stimmigen bild zusammen zusetzten, was dann eben so aussieht als würde sich das rad falschrum drehen, eine optische täuschung eben.

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@Heeeschen

Geht mir aber auch so... Oft auf Bundesstrassen wo so mit 100 - 120KMH gefahren wird... Aber vieleicht haben wir ja Kameraaugen Heeeschen und ich... ggg =;o)))

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@Chrissi2708

@Chrissi: Lol - nein UNSERE Augen sind ok - die der Zweifler....hmmmm.... ;-))

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@Heeeschen

Hi,

unser Auge ist zu traege um die Geschwindigung eines bewegenden Rades zu verfolgen. Bei wieviel Umdrehung pro Minute dreht sich das Rad anderers herum? Unser Auge kann dies nicht verfolgen. Mach einen roten Punkt auf das Rad und 20 Fotos je Sekunde, das Rad bewegt sich immer in der gleiche Richtung. Nach dem Gesetz der Dualitaet-oben und unten, links und rechts, dreht sich das Rad anders herum was wir auch sehen. Einfach den Finger vor der Nasenspitze und beide Augen auf den Finger. Mit diesem Blickwinkel ueberlistest du die Augen und das Rad bewegt sich immer nur in einer Richtung.

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Ich hab's eben auch schon in natura gesehen...

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@littletiger

In der Wirklichkeit funktioniert die optische Täuschung meist nicht. Das Bild der schnell rotierenden Radspeichen verschwimmt. Nur wenn man die Bewegung des Rades durch einen Zaun sieht, hat man denselben Eindruck wie im Film. Weil man das Rad nur in den Zwischenräumen zwischen den Zaunlatten sieht, wird der Bildfluss auch hier in viele Einzelbilder zerlegt.

(http://www.mdr.de/mdr1-radio-thueringen/4932651.html)

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@Auskunft

Ich sehe das auch bei normalen aus der Autoscheibe schauen.

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