Woher kommt eigentlich der Name Ostern

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2 Antworten

Ganz sicher ist man sich über die Herkunft des Wortes "Ostern" nicht. Da konstruierte man eine germanische Frühlingsgöttin "Ostara", der man das vorchristliche Fest unterschieben wollte. Sie sei das germanische Gegenstück zur indogermanischen Licht-Göttin Aurora, der Morgenröte. Leider aber ist eine Ostara eben nirgends entdeckt worden.

Ziemlich sicher aber ist "Ostern" wohl mit dem Morgenrot verwandt und zwar als fränkisch-gallische Prägung zu austro (= 'Morgenrot'), das ja auch die Himmelsrichtung 'Osten' wie in Austria >Ostarihhi >Österreich ('Land im Östen') bedeutet, wo die Sonne aufgeht und das Morgenrot entsteht.

Der Hase aber dürfte als überaus fruchtbares und nachkommenfreudiges Tierchen mit den (vorchristlichen) Fruchtbarkeitsriten - Winterende / Frühlingszeit -, die später zu Bräuchen geworden sind, irgendwie ins Osterfest gerutscht sein, wie ja auch das Ei als Fruchtbarkeitssymbol ein Osterei geworden ist, von dem die Bibel noch nichts wusste. Dass das Ei es aber geschafft hat, von einem Hasen gebracht zu werden - vielleicht hat das jemand im Biologieunterricht geschlafen?

Über den Zusammenhang von Ostern mit dem Paschafest ist ja schon geantwortet worden.

Wie erfreulich, wenn Antworten auch gelesen werden! Danke für die Anerkennung - nicht jede(r) ist so nett!

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Ostern (lateinisch pascha, von hebräisch pessach) ist im Christentum die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.

Da die Heilsereignisse nach Auskunft der Bibel in eine Pessachwoche fielen, bestimmt der Termin dieses beweglichen jüdischen Hauptfestes auch das Osterdatum: Ostern fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond, im Gregorianischen Kalender also frühestens auf den 22. März und spätestens auf den 25. April.

In der Alten Kirche wurde Ostern als Einheit von Leidensgedächtnis und Auferstehungsfeier in der Osternacht begangen („Vollpascha“). Ab dem 4. Jahrhundert wurde das höchste Fest im Kirchenjahr als Drei-Tage-Feier (Triduum paschale) historisierend entfaltet. Die Gottesdienste erstrecken sich seitdem in den meisten Liturgien von der Feier des Letzten Abendmahls am Gründonnerstagabend – dem Vorabend des Karfreitags – über den Karsamstag, den Tag der Grabesruhe des Herrn, bis zum Anbruch der neuen Woche am Ostersonntag.

Mit diesem beginnt die österliche Freudenzeit („Osterzeit“), die fünfzig Tage bis einschließlich Pfingsten dauert. Im Mittelalter entwickelte sich aus dem ursprünglichen Triduum ein separates Ostertriduum, das die ersten drei Tage der Osteroktav von der restlichen Feierwoche abhob. Später wurde dieser arbeitsfreie Zeitraum verkürzt, bis nur noch der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag erhalten blieb.

Der im Deutschen gebräuchliche Name Ostern ist altgermanischen Ursprungs und hängt wohl mit der Himmelsrichtung „Osten“ zusammen: Der Ort der aufgehenden Sonne gilt im Christentum als Symbol des auferstandenen und wiederkehrenden Jesus Christus. Viele Osterbräuche sind außerchristlicher („heidnischer“) Herkunft.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ostern

Wow! Ehrlich! Super Antwort! Bist du vom Fach?oder gegoogelt? Ehrlich? Ach ,ich sehe gegoogelt! Trotzdem toll! Jetzt weiß ich es auch wieder genauer! Das kann man ja mal ,wenn es so weit ist,erwähnen! Beim Osterbraten!? Mal sehen ,wer das weiß?

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@flametree

Haha ja dann kannst du die Verwandtschaft ein wenig beeindrucken. Habe ich gern gemacht.

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