Woher kommt die Ursprungsidee "Gott" bzw. mächtige Wesen?

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16 Antworten

Aus der landwirtschaftlichen Revolution. Nomaden haben Geister, Schamanen und keine festen Kultstätten. Erst mit dem Überschuss aus der Landwirtschaft kann man sich Städte und Priester leisten, damit kommen dann auch die Götter. Nachdem es nur einen König gibt, wünscht sich der eine König auch recht schnell auch einen Gott. Nicht das jemand auf dumme Gedanke kommt. Und dann sind wir wo wir heute stehen. Durch das Internet bekommen wir allerdings ein neues Nomadentum, du bist nicht mehr an einen Ort gebunden, sondern kannst Standort unabhängig arbeiten und damit kommt auch wieder der Mehrgott-Glaube zurück.

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Kommentar von alohaa901
19.11.2015, 23:11

Hey :) Danke für die Antworten. Inwiefern wird der Mehrgott-Glaube wieder im "Trend" ?

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Kommentar von Fantho
20.11.2015, 21:10

Hier liegt ein Gedankenfehler vor: Gott soll durch Religion(en) entstanden sein. Dies ist ein Fehlschluss, denn der Glaube an Gott, an eine Höhere Macht, an die Quelle etc. pp. bestand schon lange vor den Religionen und deren Priesterkasten....

Hier argumentiert einer ohne Kenntiss der kulturellen Geschichte...

Gruß Fantho

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Es ist keine Idee, sondern eine Intuition, ein inneres Gefühl, eine innere Sehsnucht, welche der Mensch aufgrund der Inkarnation 'seiner' Seele immer schon in sich trug....

jedoch durch die vielen, vielen irdischen Gegebenheiten und Überlebenskämpfe immer mehr und mehr zugeschüttet wurde...

Diese wieder zu befreien, ist die oberste Pflicht und Übung...

Klar hatte man in früheren Zeiten unerklärliche Phänomene und Naturkräfte irgendwelchen Gottheiten zugeordnet. Bedeutet jedoch eines: Es zeigt auf, dass man zuvor schon an eine oberste Gottheit geglaubt haben muss, sonst hätte man keine anderen 'Götter' (oder Untergottheiten) hinzu erfunden...

Oder Religionen gründen können...

Gruß Fantho

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Als der Mensch sich seiner Selbst bewußt wurde, wurde ihm auch seine Sterblichkeit bewußt. Das ist eine ungeheure Kränkung.
Um dieser ungeheuerlichen angsterzeugenden Tatsache wenigstens Sinn zu verleihen und sie etwas erträglicher zu machen, entstand der Glaube an übernatürliche, übermächtige Wesen (ob nun einer oder mehrere, was macht das schon) und an das Jenseits, in dem die Ungerechtigkeiten des Lebens ausgeglichen werden und in dem der Tod nicht mehr existiert.

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Kommentar von Viktor1
20.11.2015, 00:57
Als der Mensch sich seiner Selbst bewußt wurde.
....entstand der Glaube an übernatürliche,
übermächtige Wesen

Wohl kaum. Nachweislich sind Angst vor "übernatürlichen Wesen" und deren Verehrung (Besänftigung) schon präsent, ehe "philosophische Betrachtungen", wie du sie den Urmenschen zudenkst, diesen zugeordnet werden  können.

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Wohl von Gott selbst, er offenbarte sich Moses (und den Menschen die sich bei Moses aufhielten) und damit wurde der Stein gelegt das die Menschen endlich wussten woher sie kommen und was sie zu tun haben. Und im ernst ein "normaler" Mensch ist viel zu Selbstsüchtig und Ich bezogen als das er von selbst auf so viel Liebe und Barmherzigkeit gekommen wäre. Welcher Mensch kann schon von sich behaupten seine Feinde zu lieben oder die zweite Wange dar zu bieten oder jemanden überhaupt jemanden etwas gutes zu tun wenn man ihn weder mag noch persönlich kennt? Ich kenne niemanden.....

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Kommentar von earnest
20.11.2015, 16:00

Von Gott selbst? 

Das ist eine interessante These ...

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Blitzeinschläge, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Wirbelstürme, Krankheiten und anderes konnte man sich früher nicht erklären, deshalb hat man sich zusammengereimt, dass mächtige Wesen dafür verantwortlich sein müssen.

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Kommentar von Fantho
20.11.2015, 22:34

Und weshlab besteht dann weiterhin der Glaube an Gott, nachdem all die Phänomene nun aufgeklärt sind?

Darüber hast Du uns jetzt nichts erzählt...

Gruß Fantho

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Es gibt Menschen mit denen Gott spricht! Noah z.b. hat Gottes Wort empfangen. Das gibt es auch noch in der heutigen Zeit. Manche machen ja Channeling das ist eine Art mit Gott zu sprechen kann man auf You Tube anschauen ob du dran glaubst ist deine Sache. Ich weiß das es funktioniert!

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Das Wort "Gott" (bzw. "Götter" oder allgemein übernatürliche "Wesen") beschreibt ein Gedankenkonstrukt, mit dem man sich relativ einfach Dinge die man nicht weiß, oder nicht wissen kann, erklären kann.

Grade in Zeiten in welchen der Mensch grade "das Laufen lernte" schienen diese Konstrukte den Wissensdurst (und die damit einhergehende Angst) hinreichend zu stillen.

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Von Zeitreisenden, z.B. Gilgamesch war zu 2/3 "göttlich", seine Mutter war eine Göttin (Zeitreisende). Zu 2/3-teln?! Grübel, stutz! JA! Hälfte der Kern-DNA vom irdischen Vater, andere Hälfte von der "göttlichen" Mutter und die gesamte Mitochondrien-DNA von der Mutter. 

https://de.wikipedia.org/wiki/Gilgamesch-Epos

>Gilgamesch war nach sumerischer Überlieferung König der sumerischen Stadt Uruk; zu einem Drittel menschlich und zu zwei Dritteln göttlich.

Ich könnte noch viel dazu schrieben, sehr viel ... 

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Hallo,

zuerst wohl aus dem Erlebnis und der Hinterfragung unerklärlicher Phänomene der Natur. Deren Ursache wurde unsichtbaren Wesen zugedacht.
Die vielfältige Gestaltung der Vorstellungen von diesen Wesen und auch die
Auslese bis auf einen Gott kann kaum auf "woher" fixiert werden.
Historische "Forschungen" und Spekulationen dazu belegen nichts.
Es muß nicht immer bei allem eine einzig zutreffende Antwort geben.

Gruß Viktor

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Kommentar von Fantho
20.11.2015, 22:41

Deren Ursache wurde unsichtbaren Wesen zugedacht.

Ihr denkt nicht richtig!!

Dazu muss man aber erstmal die Idee von einem unsichtbaren Wesen haben. Woher kommt dann diese Idee? Kannte man die Vorstellung, dass etwas existieren könnte, welches jedoch von unsichtbarer Natur ist, zumal ja man nie etwas unsichtbares in der materiellen Welt erfahren hat? Könnte hier zB Platon mit seiner Idee uns behilflich sein?

Gruß Fantho

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Das kann Dir niemand ernsthaft und seriös beantworten.

Schon die primitivsten Kulturen, auf allen Kontinenten vertreten, waren sich bewusst, dass es zwischen Himmel und Erde eine höhere Macht geben muss. Dabei wurde der Glaube teilweise sehr abstrakt gelebt und praktiziert. Erst in der späteren Menschheitsgeschichte konkretisierten sich die Glaubensformen und Religionen zudem, was uns Heute als Glaube bekannt ist.

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Ich glaube daran das der erste Mensch/Prophet Adam die Botschaft gebracht hat. Aber Atheisten würden eher glauben ein Höhlenmensch der nix zu tun hatte.

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Hi. 

Ein Konstrukt, das vermutlich der Neandertaler (oder einer seiner Vorfahren) schuf, um sich a) klar darüber zu werden, wie der Donner zustande kommt und b) jemanden zu haben, der ihn vielleicht vor dem Blitzschlag schützen könnte.

Aus alledem ergibt sich natürlich, daß nicht EIN Gott am Anfang solcher Gedankengebäude stand, sondern mehrere Götter.

Gruß, earnest

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Kommentar von Waldfrosch4
20.11.2015, 21:37

Neandertaler 

:  )))))

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Kommentar von Dackodil
21.11.2015, 23:28

Bis GOTT kam. ER, der eine, ist multitaskingfähig.

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Aus der Unwissenheit sich bestimmte Phänomene erklären zu können. Heute sind wir zum Glück mit der modernen Wissenschaft viel weiter

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Kommentar von Fantho
20.11.2015, 21:17

Und dennoch bleibt die Masse bei einem Glauben an eine Höhere Macht, auch unter sehr vielen Wissenschaftlern, wie Astrophysiker, Neurobiologen, Biologen, Quantenphysiker usw....

also, alles Unwissende...

Wie ist das zu erklären?

Gruß Fantho

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Es  ist keine "Idee "

Es ist die Botschaft des Evangeliums .

Die Bibel ist die Selbstoffenbarung Gottes in der Welt .angefangen bei Noach über Abraham über die Propheten... und dieses Sich zeigen Gottes in der Welt ,gipfelt dann  in Jesus Christus ..

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Kommentar von alohaa901
19.11.2015, 23:45

Die Idee gab es aber schon vor den abrahamitischen Religionen. Irgendwer muss den Stein ins Rollen gebracht haben

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Kommentar von earnest
20.11.2015, 16:03

Aber sicher ist es eine Idee.

Eine Idee, die es übrigens schon lange vor der "Selbstoffenbarung" des christlichen Gottes gab. Wobei diese "Selbstoffenbarung" - mal wieder - nur bloße Behauptung ist.

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Schade dass hier der Beitrag eines Users gelöscht worden ist, der eine Nahtoderfahrung hatte. Vermutlich wurde gelöscht, weil ich ein wenig halblegales Wissen beigesteuert habe. Ich verspreche hoch und heilig, dies in diesem Zusammenhang nicht mehr zu tuen. Vielleicht könnten der User und mein Freund Webschamane noch einmal ihre Argumente austauschen, und ich verspreche nur noch völlig legales Wissen beizusteuern?

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Kommentar von earnest
20.11.2015, 16:03

Was ist "halblegales Wissen"?

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meine theorie: es saß mal ein alter mann unterm baum und hat wein gesoffen.

auf einmal merkte er, dass er viel zu späöt nach hause kommt und zudem auch noch besoffen ist.

worauf hin er sich die geshcichte ausdachte, es sei ein übermächtiges wesen ihm erschienen und befahl ihm, wasser in wein zu verwandeln ...

und so nahm die geschichte ihren lauf

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