Woher kommt die Tradition an Weihnachten Kartoffelsalat und Bockwürstchen zu essen?

6 Antworten

Es gibt verschiedene, sehr plausible Theorien. Und eigentlich hängen alle irgendwie zusammen. Der Heilige Abend war früher noch ein ganz normaler Arbeitstag, da das richtige Weihnachtsfest erst mit dem Morgen des 25. Dezembers begann. Weil also die Bauern den Tag auf dem Feld verbrachten musste vor der Christmette am späten Abend ein schnelles, sättigendes und vor allem billiges Essen auf dem Tisch stehen. Der erste Weihnachtstag war dann einer der ganz wenigen Tage, an denen nur das Nötigste gearbeitet wurde, so dass Zeit für ausgiebige Feierlichkeiten und ein Festmahl blieb. Außerdem, im Gegenteil zu heute, wo die Adventszeit eine Zeit des Schlemmens ist – war früher die Vorweihnachtszeit eine strenge Fastenzeit. Da diese erst am ersten Weihnachtstag zu Ende war musste man eben an Heiligabend noch ein „fastenkompatibles“ Essen zu sich zu nehmen. In der Weihnachtsgeschichte beruht der Brauch darauf das die Hirten auf dem Feld die ersten waren die von Jesu Geburt erfuhren und als Bezug darauf gehört ein möglichst einfaches, „bäuerliches“ Essen zum Heiligen Abend.

Früher war der Heilige Abend noch kein Feiertag. Also musste sowohl gearbeitet werden, dann wurde der Festtagsputz gemacht. Der Baum wurde geschmückt und eigentlich war die ganze Familie richtig beschäftigt. Weihnachten begann mit der Christmette, die ursprünglich um Mitternacht stattfand. Die Tradition mit Kartoffelsalat (den man gut vorbereiten kann) und die nur heiss zu machende Bockwurst ist darin begründet, dass keiner Zeit hatte, was aufwendiges zu kochen - und am nächsten Tag gab es das Festessen!

Heiligabend ist auch heute noch kein Feiertag sondern ein normaler Arbeitstag

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ich denke das diese tradition daher rührt das in der nachkriegszeit noch nicht viel geld da war und man sich sehr über so ein gericht zu weihnachten freute so hat es mir jedenfalls meine oma erzählt

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