Woher kommt die Tradition an Weihnachten Kartoffelsalat und Bockwürstchen zu essen?

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11 Antworten

Heiligabend ist ja nicht der eigentliche Festtag. Das eigentliche Fest ist Weihnachten.

Auch die Bescherung war früher erst am 1. Weihnachtstag.

Der Heiligabend war ein Tag, an dem man noch einiges vorzubereiten hatte - da sollte es halt was auf die Schnelle geben. Außerdem sollte es preiswert sein. Kartoffelsalat, Bockwürstchen - das war billig und ließ sich gut vorbereiten. (Gab's bei uns allerdings nie.)

Seit wir an Heiligabend ein schönes Essen machen, gibt es bei mir jedenfalls in jedem Jahr was anderes: einen feinen Braten, ein gut zubereitetes Gemüse, einen ausgefallen Nachtisch...

Früher war der Heilige Abend noch kein Feiertag. Also musste sowohl gearbeitet werden, dann wurde der Festtagsputz gemacht. Der Baum wurde geschmückt und eigentlich war die ganze Familie richtig beschäftigt. Weihnachten begann mit der Christmette, die ursprünglich um Mitternacht stattfand. Die Tradition mit Kartoffelsalat (den man gut vorbereiten kann) und die nur heiss zu machende Bockwurst ist darin begründet, dass keiner Zeit hatte, was aufwendiges zu kochen - und am nächsten Tag gab es das Festessen!

Heiligabend ist auch heute noch kein Feiertag sondern ein normaler Arbeitstag

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Bei uns gab es auch Kartoffelsalat.Ich kann mich noch erinnern,das früher 6 Tage gearbeitet wurden und die Stundenzahl war natürlich auch höher.Also Zeitmangel war zu Heiligabend vorprogrammiert.Bei uns zu Hause war das jedenfalls der Grund.

Das liegt daran das es schnell zubereitet ist. Kinderreiche Familien ersparen sich damit viel Zeit um nachher Zeit für die Bescherung mit den Kindern zu haben. Aber auch Familien mit wenigern Kindern bereiten dieses Essen zu. Ich kenne dies auch auch meiner Kindheit. Am 1. weihnachtstag gibts denn richtiges Mahl.

..so weiss ich das auch-auch vor dem Krieg hat man mir erzählt machte man das schon, wegen der obigen gründe

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Von mir sicherlich nicht. Ich eß das nämlich absolut nicht gern und schon gar nicht zu Weihnachten. Bei uns gibt es am Heiligabend Fisch, am Ersten Weihnachtstag einen Truthahn, Ente oder Gans, am zweiten feiertag Rouladen. Bei den Urkristen war Heiligabend, genauso wie der ganze Advent traditionell das Fasten angesagt! Schlemmen tun wir erst seit den 1950ern.

Ähnlich wie bei uns zu Hause.

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schon vor der "vorkriegszeit". Dieses Gericht konnte jeder zu weihnachten auf den tisch stellen und dieses trug somit zu einer volksgemeinschaft am 24ten bei

gruss

Ich kenne diese Tradition nur vom Hören Sagen, denn bei uns gibt es schon immer jeden Heiligen Abend Cordeau Blue, mit Pommes und viel Gemüse.

Traditionen sind auch Ortsgebunden.

Ich kann jedoch nicht behaupten, das ein frisch angemachter Kartoffelsalat schneller geht.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Fest!

doch denn Kartoffeln kann man am vor tag kochen und das anmachen dauert weniger als 5minuten

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Es gibt verschiedene, sehr plausible Theorien. Und eigentlich hängen alle irgendwie zusammen. Der Heilige Abend war früher noch ein ganz normaler Arbeitstag, da das richtige Weihnachtsfest erst mit dem Morgen des 25. Dezembers begann. Weil also die Bauern den Tag auf dem Feld verbrachten musste vor der Christmette am späten Abend ein schnelles, sättigendes und vor allem billiges Essen auf dem Tisch stehen. Der erste Weihnachtstag war dann einer der ganz wenigen Tage, an denen nur das Nötigste gearbeitet wurde, so dass Zeit für ausgiebige Feierlichkeiten und ein Festmahl blieb. Außerdem, im Gegenteil zu heute, wo die Adventszeit eine Zeit des Schlemmens ist – war früher die Vorweihnachtszeit eine strenge Fastenzeit. Da diese erst am ersten Weihnachtstag zu Ende war musste man eben an Heiligabend noch ein „fastenkompatibles“ Essen zu sich zu nehmen. In der Weihnachtsgeschichte beruht der Brauch darauf das die Hirten auf dem Feld die ersten waren die von Jesu Geburt erfuhren und als Bezug darauf gehört ein möglichst einfaches, „bäuerliches“ Essen zum Heiligen Abend.

In meiner Familie gab es das am Heiligen Abend, weil meine Mutter nicht gern an diesem Tag stundenlang in der Küche stehen wollte und alle sowieso viel Süßigkeiten und Kekese aßen.

ich denke das diese tradition daher rührt das in der nachkriegszeit noch nicht viel geld da war und man sich sehr über so ein gericht zu weihnachten freute so hat es mir jedenfalls meine oma erzählt

Also ich denke das liegt daran das sie nicht viel Geld damals hatten es war leicht zu machen da Kartoffeln Eier und Gurken meisst günstig waren.

So jedenfalls hats mir immer meine Oma erzählt obs wirklich stimmt weiß ich auch nciht. Aber sie bezeichnete das als arme Leute essen weil maria und Josef ja nun auch nichts hatten.

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