Woher kommt die Redewendung „wo zum Kuckuck“ und „wo zum Geier“?

5 Antworten

Der Kuckuck oder auch der Geier gehören zu den sogenannten "Teufelstieren", da vor allem der Kuckuck ein sehr hinterlistiges Tier ist. Somit erwähnt mann also indirekt den Teufel, da noch eine Redewendung "wenn man den Teufel nennt, dann kommt er gerennt" lautet. Also heißt im Endeffekt "Was zum Teufel"

Siehe Beispiel12:

Diese Ausdrücke bedeuten dasselbe wie "Wie zum Teufel", doch vermied man, besonders in christlich-gläubigen Kreisen die Anrufung des Leibhaftigen und ersetzte das Wort "Teufel" durch andere Wörter.

Genau! Manchmal durch "Deixel" oder "Deibel" (Pfui Deibel!), manchmal auch durch "Gottseibeiuns".

In den Dialekten gibt es für christliche Begriffe zahlreiche Wortgebilde, die man manchmal garnicht versteht. Ich habe in Trier zum ersten Mal den erstaunten Ausruf "Majusebetter!" gehört und nachgeforscht. Das sollte eigentlich heißen "MariaundJosefbet'füruns!"

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