Woher kommt die Redewendung: Dafür leg ich meine Hand ins Feuer?

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6 Antworten

Früher musste man im Mittelalter seine Unschuld beweisen, indem man seine Hand ins Feuer legte. Am dem Ausmaß der Verbrennungen "konnte" man feststellen, wie schuldig oder unschuldig der Schuldige war ;)

Hoffe konnte helfen ! AlexMV

Der römische Geschichtsschreiber Titus Livius überliefert in seinem während der beginnenden römischen Kaiserzeit unter Augustus entstandenen Geschichtswerk Ab urbe condita (Seit Gründung der Stadt) die Legende von Gaius Mucius Scaevola.

Die Geschichte aus der römischen Frühzeit soll sich angeblich im Jahr 508 v. Chr. zugetragen haben. Das war nach römischer Geschichtsschreibung die Zeit, als sich Rom, damals eine kleine Bauerngemeinde am Unterlauf des Tibers, aus der Bevormundung durch die benachbarten Etrusker löste und zur selbstverwalteten Polis wurde.

Livius zufolge belagerte der Etruskerkönig Lars Porsenna in jenem Jahr das in den Augen der Etrusker aufmüpfige Rom. Scaevola schlich sich in das Lager des Feindes, um Porsenna zu töten, wurde aber entdeckt. Von Porsenna zur Rede gestellt, erklärte Gaius Mucius Scaevola ganz cool, es werde den Etruskern nicht gelingen, Rom unter ihr Joch zu beugen. Quasi als Beweis für seine kühne Behauptung streckte er seine rechte Hand über eine offene Flamme (in ein Becken mit glühenden Kohlen nach einer anderen Überlieferung). Porsenna soll von dieser Demonstration "römischer Stand- haftigkeit" so beeindruckt gewesen sein, dass er die Belagerung abbrach. Da Gaius Mucius von da an nur noch seine linke Hand gebrauchen konnte, erhielt er den Beinamen Linkshand (Scaevola).

W. Seidel -Wie kam der Sturm ins Wasserglas? Zitate, die zu Redewendungen wurden-2011 Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG

das waren noch politiker - aua - aber mit respekt !

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blenden würde dich das interessieren? ich denke eher brennend...

http://www.wissenswertes.at/index.php?id=hand-ins-feuer

Wieviel Sinn macht eigentlich eine Frage, deren Antwort man kennt? Ist doch ziemlich verlorene Liebesmüh ... und ziemliche Zeitverschwendung!

von ehrenhaften männern

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