Woher kommt die Innere Unruhe wenn ich alleine in der Wohnung bin?

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2 Antworten

Du hast niemanden, mit dem du dich unmittelbar austauschen kannst. Das kann einen schon mal kirre machen. 

Ich bin in einer 5-köpfigen Familie aufgewachsen. Als ich das erste Mal von zuhause ausgezogen bin, fehlten mir meine Eltern und Geschwister immens, auch wenn ich es total genossen habe, allein zu wohnen. Aber irgendwie gibt es keinen richtigen Tagesflow, der einen antreibt, jede Arbeit wird nicht durch ein lustiges Gespräch unterbrochen, kurzum, man fühlt sich auf ein paar Zimmer beschränkt und tigert da ein bisschen hilflos umher. Nach einem Streit mit meinem damaligen Freund war es noch viel schlimmer, denn irgendwie fühlt man sich so verlassen, wenn rings um einen fremde Menschen wohnen und alles ist ruhig (selbst wenn man selber Musik o.ä.) hört.

Mach doch mal das Fenster aus und versuch mal, Stimmen von anderen aufzufangen. Stell den Fernseher an. Skype oder telefoniere mit Menschen.

Unterwegs hast du das Gefühl, dass etwas unvollständig ist, da du dich mit dem Typen noch nicht ausgesprochen hast. Du hast also den innerlichen Drang, schnellstmöglich wieder nach Hause und mit ihm schreiben/sprechen. Man sitzt ein bisschen wie auf heißen Kohlen. Ablenkung ist das Sprichwort oder einfach neue Kontakte herstellen zu anderen Menschen.

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Das ist nicht so einfach zu beantworten, daher hat sich wohl auch noch niemand an deine Frage ran getraut.

Eine innerliche Unruhe kann viele Faktoren haben:

Körperlich (z.B. Schilddrüse oder Blutdruck) oder

Geistig/Seelisch

Ich denke, dass du Probleme mit dem Alleinsein hast und noch nicht richtig angekommen bist. dir fehlt der Halt, der ruhende Pol, wo du dich anlehnen kannst und eben jemand der für dich da ist.

Jeder braucht einen solchen Menschen.

Als Tipp kann ich dir 2 Sachen geben:

1.Sport, viel Sport, dann bist du ausgepowert, müder und im Körper zirkulieren Glückshormone

2.Ein Hund. Hört sich komisch an, aber es wirkt. Habe ich schon mehrfach mitbekommen bei Menschen mit diesem Problem. Du kommst dadurch viel raus, musst für jemand sorgen, der sich auf dich verlässt. Ein Hund lenkt dich ab und tröstet dich. Er braucht immer Aufmerksamkeit, so dass du schnell abgelenkt bist. du wirst viel an der frischen Luft sein, kannst in einen Hundeverein gehen, an Turnieren teilnehmen, lernst ganz schnell Leute kennen und hast so einen ruhenden Pol

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen

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