Woher kommt die Idee, dass die Linke eine sinnvolle Wahlentscheidung ist?

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12 Antworten

Ich denke dass das besondere an der Linken ist, dass sie eine Richtung in der Politik darstellt die sonst nicht vertreten ist - die meisten anderen Parteien, auch SPD sind sich in ihren Zielen relativ einig und unterscheiden sich (natürlich stark vereinfacht) nur in der Umsetzung dieser. Die Linke kann also trotz populismus neue Tendenzen in das politische Bild geben.. zumindest war das der Fall bei ihrer Gründung. (Ich kann dazu das Interview von Jung und Naiv mit Oskar LaFontain empfehlen - er erklärt direkt am Anfang was er mit der Linken erreichen wollte)
Die meisten Leute welche die Linke wählen wollen auch genau das erreichen: sie wollen nur die politische Richtung beeinflussen und spekulieren nicht auf eine Regierungsfähige Mehrheit, bzw würden das auch gar nicht wollen.

Interessant finde ich vor allem die parallelen zur Afd, die ja angeblich viele aus "Protest" wählen. Auch wenn sie ganz klar nicht geeignet ist Politik zu machen, hat sie die politische Richtung deutlich beeinflusst, insofern dass sich deutlich mit der Flüchtlingsfrage und anderen rechteren Themen auseinander gesetzt wird, die Parteien deutlich Stellung beziehen und gerade die Konservativen sich immer rechter geben (um keine Wähler zu verlieren, denke ich persönlich)

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Kommentar von RandomMan7
22.10.2016, 12:08

Der Wortwahl der Linken ist sehr gut getroffen und wenn man sich reden von linksorientierten Politikern anhört klingt das natürlich sehr schön, dagegen werde ich auch nichts sagen.

Mich stört die fehlende Verbindung zwischen:

Es gibt eine gute Idee

Die Idee ist umsetzbar

Sollte das Wirtschaftsmodel nach Idee der Linken entstehen, wäre jede Arbeit (egal wie vielen diese nützt) immer ähnlich gut bezahlt. Niemand wäre mehr "besonders". Geschichtlich muss man sich nur die Autos der Sowjetunion anschauen. Alle gleich, keines Gut. Es würde sich nicht lohnen Außergewöhnlich zu sein (außer man ist intrinsisch von seiner Idee angetrieben aber das sind nicht viele)

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Fangen wir damit an, dass Kommunismus und Sozialismus historisch noch nie funktioniert haben.

Da es Kommunismus noch nie gegeben hat, kann er auch noch nicht funktioniert haben, auch nicht historisch. Das ist elementare Logik, für die man kein Mathematikstudium braucht. Dazu bedarf es lediglich der Kenntnis grundlegender Elemente dieses Gesellschaftsentwurfes, bei der ein geisteswissenschaftliches Studium nicht die Voraussetzung, aber hilfreich sein könnte.

Außerdem ist ja eine gewaltige Tendenz zu sehen (an Unis), dass je mehr
Geistes"wissenschaften" (manche können sich ruhig Wissenschaften nennen) gelehrt werden, desto mehr Linke gibt es an dieser Uni.

Das ist der Zusammenhang zwischen Geist und gesellschaftlicher Verantwortung. Geisteswissenschaftler beschäftigen sich eben mit dem Menschen. Die sogenannte technische Intelligenz lässt diesen Zusammenhang viel zu oft vermissen. Vor allem aber den sogenannten Betriebswirtschaftlern geht das Verständnis dafür ab, dass Wirtschaft den Menschen und nicht die Menschen der Wirtschaft zu dienen haben. Das ist weniger Wissenschaft als vielmehr Wirtschaftsideologie. Das macht aus ihnen auch geistlose Technokraten, die mit technokratischer Selbstverständlichkeit die Welt in den Abgrund führen.

Heißt, wer keine Ahnung von Mathe hat, hat plötzlich eine Meinung zu Politik und Wirtschaft (beides von Zahlen dominiert)

Keine Ahnung von Mathe haben wohl eher die, die mit Taschenspielertricks die Ungleichverteilung des gesellschaftlich erzeugten Reichtums und dessen Privatisierung schönrechnen und ideologisch zu begründen versuchen. Keine Ahnung von Mathe haben auch die, die diese Taschenspielertricks nicht durchschauen.

Jetzt ist es so, dass die 50% der reicheren Deutschen 80% der Steuern zahlen, heißt diejenigen es etwas haben, müssen am meisten blechen ...

In Deutschland besitzen ein Prozent der Bevölkerung mehr als ein Drittel und die reichsten zehn Prozent sogar zwei Drittel des Nettovermögens. Die effektiven Steuerbelastungen für die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung betragen etwa 22 Prozent und für die reichsten ein Prozent etwa 35 Prozent. Damit zahlen die Superreichen prozentual so viel Steuern wie ein besser verdienender Angestellter mit "lächerlichen" 100.000 Euro Jahreseinkommen. Die reichsten zehn Prozent haben eine durchschnittliche Steuerbelastung die dem eines alleinstehenden Angestellten mit 40.000 Euro Jahreseinkommen entspricht. Das heißt, je reicher jemand ist, desto weniger wird er im Verhältnis zu seinem Einkommen zur Kasse gebeten.

... die Linke will Menschen, die 60.000 - 70.000 brutto verdienen (und schon den Top Steuersatz zahlen) noch mehr wegnehmen?

Die Linke ist für eine höhere Besteuerung der Reichen, für eine Millionärssteuer. Für die Normalverdiener würde sich mit diesen Steuerplänen Verbesserungen ergeben. Selbst der Spiegel schrieb: "Profitieren würden dagegen Gering- bis Durchschnittsverdiener. Wer weniger als 69.000 Euro im Jahr verdient, steht mit den Linken-Plänen besser da als bisher."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/steuerplaene-zur-wahl-fuer-wen-lohnt-sich-welche-partei-a-923156.html

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Fangen wir damit an, dass Kommunismus und Sozialismus historisch noch nie funktioniert haben.

Du willst mit einem falschen Anfang anfangen?

"Kommunismus" funktioniert im Tierreich nicht nur seit Millionen von Jahren (ist also eine ausgesprochen "natürliche Gesellschaftsform"); er hat auch für die Menschen einige Hunderttausend Jahre lang wunderbar funktioniert ... bis jemand auf die Idee kam, andere auszubeuten und dazu ihre Gutmütigkeit zu missbrauchen.

Außerdem ist ja eine gewaltige Tendenz zu sehen (an Unis), dass je mehr Geistes"wissenschaften" (manche können sich ruhig Wissenschaften nennen) gelehrt werden, desto mehr Linke gibt es an dieser Uni. Heißt, wer keine Ahnung von Mathe hat, hat plötzlich eine Meinung zu Politik und Wirtschaft (beides von Zahlen dominiert).

Das heißt wohl eher, dass Geist (der im Allgemeinen mit Intelligenz kombiniert ist, um wirken zu können) eher von "Geistvollen" genutzt wird. Es ist wahrlich keine neue Theorie, dass Intelligenz und Konservativismus reziprok korrelieren.

Und was du mit "keine Ahnung von Mathe" meinst, ist mir ebenfalls schleierhaft. War es nicht der konservative Finanzminister Schäuble, der Milliarden Euro Steuergelder in Griechenland verbrannte, um Banken und Spekulanten zu retten; obwohl ihn - ausgerechnet(!) - linke Politiker genau davor warnten und ihm vorrechneten, was dann auch eintrat?

Jetzt ist es so, dass die 50% der reicheren Deutschen 80% der Steuern zahlen

Si tacuisses, philosophus mansisses. - Hättest du geschwiegen, wärst du Philosoph geblieben.

Du glaubst also, wenn einer alles Geld des Landes besitzt und 100 Prozent aller Steuern bezahlt - und das nicht du selbst bist -, dann bist du automatisch einfach nur eine "faule Sau"?

Oder könnten diese Zahlen auf ein PROBLEM hindeuten, das die Gesellschaft (nicht nur in Deutschland) hat?

Frage doch mal bei der (übrigens konservativ-liberal geführten) EZB an, wie verzweifelt die gerade darum kämpft, den Konsum in Deutschland anzuregen. Gib ihnen mal den Tipp, dass man nichts ausgeben kann, was man nicht hat; und dass auch die Reichsten nur eine Hose zur Zeit tragen und nur ein Schnitzel zur Zeit essen können. Das versuchen zwar auch andere Experten bereits, indem sie auf das Helikopter-Geld als letzte Hoffnung zur Beendigung der mittlerweile seit rund 8 Jahre währenden Krise verweisen; aber vielleicht ist es ja deine Experten-Stimme, die fehlt?

 und die Linke will Menschen, die 60.000 - 70.000 brutto verdienen (und schon den Top Steuersatz zahlen) noch mehr wegnehmen?

Lüge oder Unwissenheit? Was ist deine Motivation? ... das mit dem "Mathe-Verstehen" ist jedenfalls dein Ding nicht. Mathe kannst du nicht; Geisteswissenschaften magst du nicht ... welchem Fach frönst du denn, RandomMan7?

6.420 bzw. 8.350 Euro pro Monat und Nase sind dir nicht genug?

12.000 Euro im Jahr steuerfrei. Danach linearer Anstieg, so dass bei 77.000 Euro aus Einkommen der alte Spitzensteuersatz, den CDU/CSU einst für gut befanden, bis die SPD ihn noch weiter senkte und stattdessen die Mehrwertsteuer erhöhte, gilt: 53%.

All das gilt zudem nur, wenn Erbschaftssteuer, Reichensteuer und Vermögenssteuern weiterhin von rechts blockiert und/oder beschränkt werden. Sollte das nicht der Fall sein, will die Linke den Spitzensteuersatz erst ab 112.000 Euro Einkommen haben.

Und die "untere Mittelschicht" musst du mir erst mal zeigen, in der 6.420 bzw 8.350 Euro Regeleinkommen im Monat "normal" ist; also der Spitzensteuersatz fällig wird. Zur Erinnerung: Das Durchschnittseinkommen in Deutschland liegt derzeit bei 32.600 Euro; also rund 2.700 Euro.

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Nochmals zum Mitmeißeln: 6.420 bzw. 8.350 Euro Einkommen pro Monat. Hier BEGINNT nach dem Willen der Linken der Spitzensteuersatz

Du und deine Frau können zusammen also entspannte 13.000 Euro bzw., wenn CDU, CSU, FDP, SPD und GRÜNE es zuließen, lockere 16.600 IM MONAT verdienen und haben immer noch nicht die "Höchststrafe" der Staatsfinanzierung bekommen.

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Einfacher gesagt: Sie nehmen nicht "noch mehr weg", sondern sie ENTLASTEN, je nach finaler Auslegung, etwa 55 - 75 Prozent der Lohnabhängigen in Deutschland mit ihren Steuer-Absichten.

Sollte sie zudem mit den Forderungen nach einheitlicher Rentenkasse und einheitlichen Krankenkassen durchkommen, könnten die lohnabhängig Beschäftigten mit weiteren Entlastungen (bis zu 50 Prozent der relevanten Abgaben; also weitere bis zu 200 Euro pro Monat oder 2.400 Euro im Jahr bei Durchschnittseinkommen bzw. an der Obergrenze sogar bis zu 450 Euro pro Monat bzw. 5.400 Euro im Jahr) rechnen. 

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Kommentar von RandomMan7
22.10.2016, 13:06

Danke schonmal für die ausführliche Antwort. Es tut mir leid,wenn ich so viele Emotionen ausgelöst haben, jedoch ist es einfach und
effektiv.

Hm, Kommunismus im Tierreich? Nun kommt auf die Art an. Manche Insekten haben in der Tat sehr komplexe Systeme erschaffen die kommunistisch sind, jedoch haben diese keinen Freien willen, sondern ein Schwarmverhalten (Ich bin Bioinformatiker, der erst einen Schwarm simulierendurfte) ansonsten kann ich dir "Experte" wirklich nicht folgen.

Welche Fächer ich nicht mag: keine. Ich hab mir mit Psychologie im Abitur
schwer getan, jedoch sehe ich diese Disziplin als unglaublich wichtig
an. Nur weil ich etwas nicht beherrsche wie manch ein anderer heißt
nicht, dass es unwichtig ist.

An ihrer sehr gezwungen formalen Ausdrucksweise kann ich ablesen, dass sie gut mit Sprache umgehen können (hier leider sehr übertrieben) vielleicht haben sie ja Deutsch studiert, keine Arbeit gefunden und haben dann ihre Profession gewechselt.

Ich sehe, dass sie keine Ahnung von Logik haben:

Ihre
Zahlen sind besser als meine. Wahrscheinlich sind auch ihre Daten genauer. Aus diesen Daten habe ich sicher meinen Horizont erweitert, danke dafür.

Der Rest von euch: Meine Fresse wählt halt die Linke. Eure Meinungsfreiheit respektiere ich.


Ich habe nirgendwo gesagt, dass ich konservatives Gedankengut bevorzuge oder? Herr "Experte" da hat jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht.
Nicht Links zu sein bedeutet nicht das ich Rechts bin. Ich werde alleine dafür ihren Beitrag melden.

Logik wird im ersten Semester Mathe unterrichtet:

nicht Links ist nicht äquivalent zu Rechts

nicht Rechts ist nicht äquivalent zu Links

nicht Links bedeutet nur, dass ich nicht Links bin aber es sagt nichts darüber aus ob ich grün, gelb oder schwarz bin, nur das ich nicht rot bin.

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Reaktionär und geistig unbedarft, dazu einen ganzen Sack voll Vorurteile, so dürfen wir dich hier erleben. Deine Bild-Zeitungs-Weisheiten sind beachtlich, dein Stammtischniveau enorm - Hut ab!

Laß dir geflissentlich sagen, dass die meisten Steuern der Mittelstand sowie die Masse der sonstigen Durchschnittsbürger zahlen, weiter Oben wird viel zu wenig bestuert, mit der Folge, dass die Vermögensverteilung so sehr wie eine aufgeklappte Schere ist, die immer weiter aufklappt. In ganz Westeuropa gibt es keinen weiteren Staat, Portugal ausgenommen, wo die Vermögensverteilung so ungleich wie gerade in Deutschland ist. Und da kommst du ausgerechnet auf die armselige UIdee ausgerechnet die Reichen schützen zu wollen, ganz nach dem Motto, "die armen Reichen, die reichen Armen". Entweder du bist ein gesättigter Spießer, ein Kleinbürger, der mit Scheuklappen herumläuft und zudem sich mit den wirklich Reichen und Mächtigen identifiziert und andächtig zu ihnen hinaufschaut, oder dich hat der wilde Watz gebissen, bzw. du bist noch sehr blutjung und hast außer Schulweisheiten sonst nix weiter drauf.

Die Linken sind für millionen Menschen eine sinnvolle Wahlentscheidung, allen voran für Niedriglohnempfänger, Arbeitslose, ASrmutsrentner, Honorarkräfte, Leih, - und Zeitarbeiter, Halbtagskräfte usw. Das sind mindestwens 15% der Bevölkerung. Zu denen könnten sich noch mehr Leute gesellen, denn auch für Facharbeiter/innen und kleine bis mittlere Angestellte lohnt sich die Linke.

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Wenn man Links wählt muss man nicht zwangsläufig den Kommunismus haben wollen. Es geht auch um Soziale Gerechtigkeit, angemessenen Mindestlohn, stärkere Arbeitnehmerrechte usw. Viele Vorstellungen der Linken sind sicher nicht finanzierbar bzw. einge sind auch absurd, aber es gibt ja nun mal keine andere Partei in diesem Gesellschaftsspektrum. Als Juniorkoallitionspartner ist die Partei m.E. tragbar, aber allein regieren sollte sie lieber niemals.

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Wo findest Du denn ein Beispiel, dass Kapitalismuns "funktioniert"? Und was heisst "funktionieren" überhaupt? Und "funktionieren"- für WEN? Für die meisten, oder nur für einige wenige? Wie wäre es denn "gerecht"? Und wie ist Gerechtigkeit denn definiert und ausgestaltet?

Ich finde eine Beschäftigung Geisteswissenschaften für Fragen von Ethik und Gerechtigkeit gar nicht so schlecht, da meiner Meinung nach, die Welt eben nicht nur aus Mathe besteht. Außerdem sind weder Politik noch Wirtswchaftswissenschaften Naturwissenschaften, bei denen Du mit gesicherten Erkenntnissen  und Gesetzmäßigkeiten zu eindeutigen Ergebnissen kommst. Insofern halte ich ergänzende Betrachtungen aus den Sozialwissenschaften für durchaus angebracht. Weder Wirtschaft noch Politik ist nur Mathe.

Deine 50% der reichen Deutschen, die 80% des Steueraufkommens bezahlen, könnte man dadurch argumentieren, dass die, denen es gut geht, auch in der eher in der Lage sind Steuerlasten zu tragen. Da bist Du aber meiner Meinung nach wieder sehr schnell bei dem Thema Gerechtigkeit. Ist es "gerecht", dass die Reichen so viel Steuern bezahlen, und die Armen nur davon "profitieren"? Warum sind die überhaupt arm? Ist doch deren Schuld, oder? Warum ist es gerecht, dass große Konzerne Ihre Umsätze und somit auch Gewinne zwar in Deutschland machen, sie aber nicht zur Besteuerung herangezogen werden, da die Gewinne in Steueroasen verlagert werden?

Genauso könntest darüber diskutieren, ob die Vermögensverteilung in Deutschland "gerecht" ist.

Bei Wahlen geht es um Meinungen und Positionen. Es wird sicher viele Leute geben, die meinen, dass die Linke am ehesten Positionen vertritt, die mit den ihrigen am ehesten übereinstimmen. Darum ist die Linke für diese Leute eine für sie sinnvolle Wahlentscheidung.

Das musst Du nicht unbedingt teilen. Du kannst sebstverständlich anderer Meinung sein. Auch Du kannst die Partei wählen, die Deinen Positionen am ehesten entspricht.

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Kommentar von RandomMan7
22.10.2016, 11:51

Funktioniert Kapitalismus? Die folgenden Dinge gibt es nur dank

Kapitalismus: Handys, Lebenserwartung von 80+ (für die ganze verdammte

westliche Welt), Autos (die immer sicherer und besser werden), China

hatte vor 20 Jahren noch ca.

60%

Hungersnot sind dank Kapitalismus jetzt 3,

5%

,

der reichste Mann der Welt (dank Kapitalismus reich geworden) hat

verdammt nochmal Polio besiegt und kämpft als bester Mann gegen Malaria.

Der Welt geht es immer besser (die Linke scheint da lügen zu dürfen),

wir finden immer bessere Methoden der Energiegewinnung (Strom wird nur

dank den Linken (also auch SPD und Grüne) immer teurer in Deutschland,

ALLE anderen Länder haben immer billigeren Strom der gleichzeitig immer

sauberer wird, weil es einen Druck für saubere Energie gibt und Menschen

Geld verdienen saubere Methoden zu finden)

DEIN ARGUMENT IST UNGÜLTIG

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dass Kommunismus und Sozialismus historisch noch nie funktioniert haben

Inwiefern funktioniert? Was konkret hat in welchem Sozialismus damals nicht funktioniert?

Außerdem ist ja eine gewaltige Tendenz zu sehen (an Unis), dass je mehr Geistes"wissenschaften" (manche können sich ruhig Wissenschaften nennen) gelehrt werden, desto mehr Linke gibt es an dieser Uni

Wer sich mit der Materie tagtäglich beschäftigt, wird irgendwann merken, dass eine Gesellschaft immer nur dann funktioniert, wenn jeder an ihr teilhaben kann!

manche können sich ruhig Wissenschaften nennen

Da ist aber einer frustriert...

Heißt, wer keine Ahnung von Mathe hat, hat plötzlich eine Meinung zu Politik und Wirtschaft (beides von Zahlen dominiert).

Da man sich in Gesellschaftswissenschaften mit Themen der Gesellschaft wie Politik und Wirtschaft beschäftigt, entwickelt man automatisch auch eine Meinung dazu. Politik ist mathematisch kaum analysierbar und Wirtschaft auch nur in ausgewählten Bereichen. Sieht man sehr gut an den BWLern! Mathe kann von denen doch kaum einer!

Jetzt ist es so, dass die 50% der reicheren Deutschen 80% der Steuern zahlen,

Jetzt hast du dir aber selbst ins Bein geschossen!

Erst ziehst du über Nicht-Mathematiker her und dann beweist du im Folgesatz, dass du selbst keine Prozentrechnung kannst.

Da die reichere Hälfte Deutschlands(ich denke so war es gemeint) mehr verdient als die ärmere Hälfte, muss sie bei gleichem Steuersatz auch absolut mehr Steuern zahlen. Würden die Reichen bei gleichem Steuersatz nur 50% aller Steuern bezahlen, wären sie entweder nicht reich oder hätten einen geringeren Steuersatz als die ärmere Hälfte.

Das lass mal wirken auf dich... Mich hast du auf jeden Fall prächtig amüsiert. Das scheint ihr Liberalisten so an euch zu haben...

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Kommentar von RandomMan7
24.10.2016, 18:25

fangen wir mal an.

Inwiefern funktioniert? Was konkret hat in welchem Sozialismus damals nicht funktioniert?


Es gibt ihn heute nicht mehr groß oder? Naja Cuba hat ihn und Nord Korea und sind die Bewohner damit zufrieden, dann können wir gerne nochmal darüber reden.

wenn jeder an ihr teilhaben kann!

Und jeder seinen Beitrag leistet und mehr gibt als nimmt.

Es gibt durchaus eine Anzahl an Geisteswissenschaften die als solche wirklich wichtig für die Entwicklung von Moral und Kultur sind. Da bin ich nicht frustriert, sondern möchte differenzieren.

Jetzt hast du dir aber selbst ins Bein geschossen!

Ich rate dir deine eigenen Probleme nicht auf andere zu verschieben.

Die 80/20 Verteilung zeigt doch, dass es schon eine Umverteilung gibt. Der 0815 Rote wird mir aber sagen, dass die Reichen nicht genug zahlen (gleich mehr dazu).

Solltest du dem Steuerzahler noch mehr wegnehmen wollen, nur zu. Meine Familie kann einfach nach Amerika, GB oder Australien gehen. Schau nur zu was passiert wenn die 85% der Unternehmen (alles Klein- und Mittelunternehmen) in das Ausland gehen. Wer verdient dann die kosten für deine Geisteswissenschaften.

Die größten Unternehmen zahlen fast gar nichts (1-2% Steuern, werden aber von der Linke immer in Ruhe gelassen)

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Was genau ist dein Problem? Hat dich deine Frau verlassen, so dass du dich bei der nicht mehr auskotzen kannst?

Wenn denn wirklich 50 % 80 % des Steueraufkommens erbringen und wenn denn wirklich die Linke gezielt von denen die Steuern anheben möchte, dann brauchen diese 50 % sie doch nicht zu wählen.

Parteien formieren soziale Interessen. Die, die die Linke formiert, sind zwar auch nicht meine, aber es gibt gesellschaftliche Gruppen, die in der Linken eine sinnvolle Vertretung ihrer Interessen sehen. So what?

Und in welchem 7 x 7 Klafter tief unter der Erde liegenden Kalten-Kriegs-Bunker muss man hausen, um der Linkspartei noch den Stalinismus ihrer Vorläuferorgaisationen vorzuhalten?

Das entspräche in etwa der "Idee", die CDU/CSU in die Nähe der NSDAP zu rücken, weil der Trottel, der Hitler zum Reichskanzler protegiert hat, mal Mitglied deren Vorläuferpartei war...

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Kommentar von RandomMan7
22.10.2016, 11:54

Bin 21, komme aus dem Mittelstand und muss mir die ganze Zeit anhören, dass mein Vater nicht genug Steuern zahlt und das die Linke doch so toll ist.

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Die Partei die Linke hat so erstmal nichts mit Kommunismus zu tun und der Kommunismus konnte im Laufe der Geschichte auch nie wirklich realisiert werden.

Der Kommunismus von dem du da redest war/ist eigentlich auch nur Diktatur unter dem Deckmantel des Kommunismus.

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Kommentar von voayager
22.10.2016, 15:52

stimmt so nicht. Kein einziger sozialistischer Staat hat je behauptet, dass er kommunistisch sei, so närrisch und verlogen ging es eher nicht zu. Die Verlogenheit ist hier um Einiges größer, wenn hiesige maßgebliche Staatsfiguren dreist behaupten, dass es hier ausgesprochen demokratisch zuginge.

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Woher kommt die Idee, auf einer Seite, bei der es um persönliche Ratsuche geht, mit Suggestivfragen aufzuwarten, deren Sinn darin besteht, eine persönliche Meinung zu transportieren?

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Kommentar von RandomMan7
24.10.2016, 17:57

Man bekommt hier die Meinungen von Experten, "Experten" und von Menschen die sich einfach äußern möchten.

Mir ist es wichtig alle anzuhören und zu verstehen.

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Du hast ja so Recht:

Je mehr Geist die Menschen haben, desto wahrscheinlicher sind es Linke-Wähler. Leute, die hingegen an der Uni Rechnen lernen müssen, Haushalten, Hausordnungen oder das kleine Einmaleins, gehören ja oft nicht dazu.

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Kommentar von RandomMan7
24.10.2016, 18:03

Klug, nicht schlecht, wie du mir die Worte im Mund verdrehst.


Du hast das Problem aber immerhin erkannt. Wer dem Geist eine künstliche Bedeutung schenken und sich für ach so toll hält wählt die Linke. Ihr haltet euch für etwas Besseres.

Tue ich auch aber nur, da ich oft härter gearbeitet habe als alle um mich herum und damit mehr erreicht habe als diese. Einen Teil von meinem Verdienst gebe ich auch gerne an die Menschen die wirklich Unglück im Leben hatten, den Rest behalte ich für mich und erfülle mir, meiner Familie und meinen Freunden wünsche. Wir sind glücklich, weil wir keinen Staat brauchen der uns erst das Glück durch "Gleichheit" geben muss. Wir haben uns unser Glück selbst erarbeitet und solange es wert ist für Glück zu arbeiten, werde ich es tun.

Halte dich bitte aus meinem Geldbeutel

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Wer sagt denn das links nur Kommunismus und Sozialismus sind?  

Im Kommunismus lebt das Tierreich Und früher der Mensch lange genug ohne Probleme 

Der Rest ist teils einfach nur Unsinn,  zu dem ich nix mehr sagen.muss da unsinkable eigentlich schon alles gesagt hat 

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Kommentar von RandomMan7
24.10.2016, 17:52

Du schreibst mit einem Bioinformatiker. Das Tierreich hat Spezies die in einem "Hivemind" leben. Jedoch ist dort das Individuum nichts wert.

Der Großteil vom Tierreich lebt in einem ständigen Überlebenskampf um Ressourcen. Der Starke überlebt der Schwache wird nie gesehen, weil er längst tot ist.

Ist das moralisch gut? nein

Jedoch können wir in einer Gesellschaft nur immer eine bestimmte Anzahl an schwachen durchziehen, (dass dies überhaupt möglich ist, ist ein Wunder) die meisten müssen aber arbeiten und für mehr Fortschritt sorgen, damit wir weniger verbrauchen, recyclen, und mehr für die schaffen, die brauchen (wir alle brauchen).

Den Kapitalismus als solchen gibt es überhaupt nicht mehr. Der Freie Markt möchte in einen Kreislauf des Verbrauchs und der Wiederaufbereitung gehen um grüner zu werden.

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