Woher kommt der Wille anderen Menschen Schaden/Böses zu wollen?

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1 Antwort

Hallo DBKai,

hier mal meine Meinung. Aber ein Teil basiert auf meinen Lebenserfahrungen.

Es gibt ein Sprichwort: "Wie du mir, so ich dir." oder "wie man in den Wald ruft, so schallt es auch wieder hinaus."

Wie man reagiert ist von vielen Faktoren abhängig, Persönlichkeit, Erziehung, Erfahrungen, Gesundheit, Einstellung, Religion, .... Es gibt Menschen die auf angriffe mit Kommunikation reagieren und das Problem erst versuchen zu lösen und mitunter klappt es auch. Doch selbst solche Menschen die Gewalt eher meiden, erreichen irgendwann einen Punkt an dem sie Gewallt als einzige Möglichkeit sehen und einem anderen Böses wollen. Wenn sie oft genug von ein und der selben Personen Gruppe attackiert werden, kann es so weit gehen das sich der groll auf alle die wie sie sind ausweitet und nicht mehr Neutral bewertet wird. Dieser groll kann, wenn er sich selbst ohne weitere Attacken immer weiter in den Menschen hinein Frist, auch zu extremen Handlungen führen.

Was sind Ursachen dafür?

In den meisten Fällen wohl Erfahrungen. Aber auch Erkrankungen wie Psychosen, Depressionen. Oder wie in der anderen Frage erwähnt Traumata. In manchen Situationen kann selbst der Beschützer Instinkt zu Feindseligkeit gegen andere führen. Eifersucht ist auch eine Möglichkeit, der mögliche Verlust eines Partners. Immer wieder reichen sogar Vorurteile. Biologische? Faktoren: Revier Verhalten, Verteidigung Instinkt wie in Gefahren, Fortpflanzungstrieb und damit verbundene balzkämpfe, Trauer, .... Ich denke mal einiges von dem was wir heute an Problemen haben ist eine veränderte variante dieser Evolutionären Grundbausteine.

Gutes will an Menschen wenn sie einem selbst gut Tun und wenn man eine emotionale Bindung zu ihnen hat, wobei das nicht auf die eigene Spezies begrenzt ist. Das sieht man bei Haustieren, wo Menschen ihr leben Riskierten um sie zu retten. Doch es gibt auch Menschen welche noch über Haustiere hinaus gehen und bestimmte Tieren gutes wollen, weil sie sie einfach mögen und diese, nur durch ihr da sein ihnen gut getan haben, selbst wenn sie ihnen nicht mal begegnet sind. Da ist wie du merkst eine Menge Psychologie mit drin.

Bei wohlwollen ist wie bei Feindseligkeit eine Genetische, Instinkt Komponente bei. Mutterinstinkt, Fortpflanzungstrieb und damit verbundene positive Verhaltensweisen dem anderen Partner gegenüber, Rudelbildung, .....

Aber letztlich dürften die Stärksten Faktoren die Erfahrungen und Gesellschaftliche Erziehung inklusive die der Eltern, des Menschen sein. Das heißt bist du nett zu ihm und gehst im Idealfall mit Guten Beispiel voraus, dann kannst du ähnliches verhalten auch von ihm bekommen, wenn auch nicht immer und nicht sofort.

Bei vielen Menschen kommt bei der Reaktion auch die Persönlichkeit ins Spiel, manche können ihr wohlwollen schlicht nicht rüber bringen. Im Extremfall ist es so das manche offensichtlich ein Groll hegen aber eigentlich einen gut leiden konnten, aber zu stolz waren das auch zuzugeben.

Gruß Plüsch Tiger

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