Woher kommt der Spruch "Da kannst du Gift drauf nehmen!"?

3 Antworten

Universal-Lexikon Internet:

Die Herkunft dieser Beteuerungsformel ist nicht sicher geklärt. Wahrscheinlich bezieht sie sich aber auf die mittelalterlichen Gottesurteile, drückte also ursprünglich aus, dass etwas so sicher ist, dass man sich der Giftprobe ohne Sorge unterziehen kann. Nach der damaligen Auffassung konnte das Gift im Gottesurteil demjenigen, der die Wahrheit gesagt hatte und schuldlos war, nichts anhaben. - Die Wendung wird umgangssprachlich gebraucht, um auszudrücken, dass etwas ganz sicher ist, man sich auf etwas verlassen kann: Ich werde mich nicht von ihm einwickeln lassen, darauf kannst du Gift nehmen. Mein Bruder wird die Sache in Ordnung bringen, darauf kannst du Gift nehmen.

Da kannst Du Gift drauf nehmen...beteuern wir, wenn etwas unumstößlich richtig ist, man sich voll und ganz darauf verlassen kann, keinerlei Zweifel besteht: Etwas ist einfach »todsicher«, weil Gift in der Regel tödlich wirkt. Manche leiten die Wendung von den sogenannten »Gottesurteilen« der mittelalterlichen Kirche ab, bei denen ein Delinquent, der ein zur Strafe vergiftetes Stück Brot überlebte, »von Gott freigesprochen« ward. Allerdings hat sich die Redensart erst im 19. Jahrhundert verbreitet, als allerlei wirksame Gegengifte greif- und damit eventuelle Risiken ziemlich überschaubar waren.

http://etymologie.tantalosz.de/d.php

das stammt wie sehr viele sprüche noch aus den gottesurteilen im  mittelalter. bedeutet so viel wie todsicher es ist unausweichlich, zb ein verurteilter musste ein vergiftetes stück brot essen um freigesprochen zu werden vorrausgesetzt er überlebt das. 

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