Woher kommt der Name "Schneeballsystem"?

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5 Antworten

Schwierigkeiten bereitet oft die Abgrenzung von illegalen Schneeballsystemen zu legalem Strukturvertrieb oder Multi-Level-Marketing. Der Übergang ist fließend und teilweise nicht alleine von der Ausgestaltung der Regeln, sondern auch dessen faktischer Umsetzung abhängig. Grundfrage für die Abgrenzung ist: Würde der Kunde das angebotene Produkt erwerben, selbst wenn er keine Provision für die Vermittlung von Neukunden erhielte?

Bei einem Schneeballsystem steht regelmäßig die Verdienstmöglichkeit für die Anwerbung von Neukunden im Vordergrund. Dies zeigt sich bereits bei der Ansprache: Bei Schneeballsystemen wird mit Verdienstmöglichkeiten statt mit Konsumprodukten geworben. Bei zulässigem Multi-Level-Marketing wird das Produkt hauptsächlich an Verbraucher vertrieben, die nicht gleichzeitig Teil des Vertriebssystems werden.

Indizien für ein illegales Schneeballsystem sind:

Verdienstmöglichkeiten bestehen überwiegend aus den Vorteilen, die für die Anwerbung neuer Mitglieder gewährt werden, dabei wird oft von sog. „passivem Einkommen“ (oder „selbständigem Einkommen“) gesprochen.
Das vertriebene Produkt ist oft überteuert.
Die Handelsmarge oder Vertriebsprovision ist für Produkt und Branche ungewöhnlich hoch.
Es gibt kaum Kunden, die das Produkt zum angebotenen Preis ohne Provisionsaussichten erwerben würden

In der Schweiz wird in erster Linie auf das Kriterium der Ausschließlichkeit abgestellt (entsprechend dem ersten Kriterium): Wenn eine Amortisation der Eintrittssumme ausschließlich über die Anwerbung neuer Mitglieder möglich ist, handelt es sich um ein Schneeballsystem. Diesfalls hängt die Möglichkeit zu einer Amortisation von der bestehenden Marktsättigung ab, d. h. das Neumitglied riskiert, bei gesättigtem Markt an der Amortisation zu scheitern, weil nicht mehr ausreichend viele neue Mitglieder gefunden werden können. Darin, dass ein Neumitglied den Sättigungsgrad des Marktes nicht beurteilen kann und damit letztlich bei der Bezahlung seiner Eintrittssumme mit dem Zufall spielt, liegt das „lotterieähnliche Element“, das dem Verbot von Schneeballsystemen zugrunde liegt.

Supi - bekommst DH von mir! Aber ganz einfach wäre gewesen: Kundenverklapserei und geldgeile Typen, die eine andere, normale Arbeit nicht finden und die Doofheit der Mehrzahl der Bevölkerung ausnutzt!

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Wenn du einen Schneeball an einem Schneehang hinunter rollen lässt, wird der Schneeball immer grösser und grösser, bis zu einer Lawine. Beim Schneeballsystem muss einer immer mehr Leute anwerben, dass das ganze irgendwie funktioniert, das ist der Zusammenhang.

genau val und dann zählt noch eins der große schneeball nimmt den ganzen schnee mit so das nur der jenige der angefangen hat etwas verdient und der rest leer ausgeht also kein schnee mehr da ist und wenn du schlau bist schaust du mal auf den link da steht wie ein schneeballsystem funktioniert http://de.wikipedia.org/wiki/Schneeballsystem

Nie Donald Duck gesehen? Wenn ein Schneeball den Berg runter rollt, wird er immer größer.

stimmt wenn man so denkt ist es logisch ;)

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