Woher kommt der Name "Kalter Krieg"?

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"Kalter Krieg" ist die Bezeichnung für eine Konfrontation zwischen verschiedenen Staaten oder: Einzelne oder mehrere Staaten stehen sich feindlich gegenüber, doch sie kämpfen nicht mit kriegerischen Mitteln gegeneinander. (Die Waffen sind kalt, es wird also nicht geschossen.) Der Konflikt wird mit Propaganda und Drohungen, mit gegenseitiger Aufrüstung ausgetragen. Beide Seiten häufen immer mehr Waffen an, um den Gegner zu bedrohen. So besteht immer die Gefahr, dass aus dem kalten Krieg ein "heißer", ein echter Krieg wird.

Gut erklärt, nur einen Einwand hätte ich noch: Meines Wissens bezieht sich der Term "Kalter Krieg" nicht generell auf derartige Konfrontationen, sondern exakt auf die Situation zwischen den USA und der Sowjetunion von 1945 bis in die 1980er. So wie ich das sehe ist der Begriff nicht auf andere Konflikte erstreckbar. Kann mich aber natürlich auch irren.. wäre interessant wenn wir hier einen Historiker zur Hand hätten.

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Kurz gesagt: daher, dass dieser Krieg nur auf diplomatischer Ebene bzw in Form von "Stellvertreterkriegen" statt fand. Die beiden Hauptparteien haben sich also nie wirklich gegenseitig "beschossen".

Den Begriff "Kalter Krieg" prägte der US-Journalist Walter Lippmann in seinem gleichnamigen Buch 1947. Auf der englischen Wikipedia-Seite findest du mehr Infos über Lippmann: http://en.wikipedia.org/wiki/Walter_Lippmann

Der "Kalte Krieg" ist keine Erfindung der Nachkriegszeit. Ludwig Dehio prägte den Begriff des "trockenen" Krieges für den dt.-britischen Antagonismus. Wie im 20. Jahrhundert die Atombomben so standen sich die Flotten der Großmächte im 19. Jahrhunderten gegenüber. Das Deutsche Reich hoffte mit seinem radikalen Aufbau der Flotte, die Engländer unter Druck zu setzen und anschließend in der Weltmachtstellung zu beerben. Natürlich war ein gewisses Kriegsrisiko immer dabei.

Warum sind die USA das beste und mächtigste Land der Welt (militärisch und wirtschaftlich)?

Die Frage geht wegen dem Kalten Krieg. Also in der Schule meinte der Lehrer die USA haben den Vorteil ihrer exponierten geographischen Lage in Nordamerika. Weil sie haben auf beiden Seiten die Meere also direkten Zugang zu Atlantik und Pazifik und Mexiko und Kanada sind keine Gefahr. Die USA haben eine Angriffsarmee und viele Flugzeugträger und können jeden Punkt der Erde erreichen zb Vietnam usw und sind aber sind selbst nicht angreifbar weil kein Land die USA über die Meere erreichen kann.

Die USA sind aber nicht das größte und nicht das bevölkerungsreichste Land der Welt denn die Sowjetunion war viel größer und China hat mehr Einwohner. Aber Russland und China haben wenig Zugang zu den Meeren. Außerdem sind dort viele Gebiete Eiswüste und Wüste aber auch in den USA sind viele Gebiete ja nicht nutzbar zb der ganze Westen ist Wüste und Berge die Rocky Mountains. Und Landwirtschaft gibt es in den USA mehr im Osten also dem mittleren Westen (Getreide, Mais) und die Südstaaten (Baumwolle, Tabak). Außerdem importieren die USA viele Rohstoffe aus Brasilien, Kanada, Australien zb wie Öl, Eisen also was man zur Rüstung braucht.

Aber warum haben die USA den Kalten Krieg für sich entschieden und überstanden und die viel größere und stärkere Sowjetunion und China besiegt? Lag es mehr an den Rohstoffen oder an den Systemen weil der Kapitalismus einfach besser funktioniert und die USA viel besser ausgebildete Fachleute hatten beim Militär wie zb auch Deutsche wie Einstein, von Braun usw also die nach 45 kamen und im Kalten Krieg für die USA arbeiteten? Um eine Supermacht zu sein braucht es ja Rohstoffe, Arbeitskräfte, Bildung für Rüstung und Wirtschaft und China hat ja auch sein Potential dann genutzt und wurde zur Supermacht und was machten die Sowjets dann falsch?

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