Woher kommt der grundlose Hass in den Menschen?

4 Antworten

Gute Frage.

Ich habe da eine recht logische These - evolutionsgeschichtlich begründet:

Jeder Mensch hat ein mehr oder weniger großes Aggressionspotential in sich (manche kaum, manche ausgeprägt) und haben das Bedürfnis, Feinde in der Außenwelt zu definieren.

Das war für das Mensch, das gerade von den Bäumen runterkletterte (sozusagen), lange überlebenswichtig.

Nicht umsonst heißt es auch "Angriff ist die beste Verteidigung", nicht umsonst spricht man von "Angstbeißern" (beim Menschen natürlich im übertragenen Sinne zu sehen^^).

Beim modernen Menschen sind folgende Motive möglich:

1. Neigung zum Schwarz-Weiß-Denken

  • auch schon bei Kindern - Feind ist, was anders als man selbst ist, z.B. äußerliche Merkmale wie Kleidung oder körperliche Anomalien
  • im Erwachsenenalter ist der "Feind" dann eben der Grüne, Homosexuelle, Ausländer, Veganer

2. die Tendenz, an sich selbst abgelehnte Triebregungen auf andere zu projizieren (Sex, Homosexualität, Tränen, Agressivität, ...)

3. die Suche nach Sündenböcken (wer sich selbst klein, unbedeutend, schwach, ohnmächtig und benachteiligt fühlt, lässt dies nach dem Radfahrerprinzip (nach oben buckeln, nach unten treten) an "Schwächeren" -anderen- aus.

4. der Wunsch, sonst nicht fassbare Gefahren zu konkretisieren (Feind, der Schuld an Ängsten vor Arbeitslosigkeit, Familienkrise etc. ist)

5. die Entlastung von Schuldgefühlen (wenn man selbst direkt oder indirekt an der Misere anderer Schuld trägt und durch deren missliche Lage den Spiegel vorgehalten bekommt)

Manche Menschen brauchen ein "Feind"bild, um sich eine Struktur zu schaffen, in der sie sich sicher fühlen, an der sie sich festklammern können. In seiner sanftesten Form "nur" ein Vorurteil.

Auch von ihren Eltern.

In der Genesis wird behauptet, diese Destruktivität sei aus Neid entstanden ,dem Gefühl, weniger als ein anderes Wesen zu bekommen.

Verhaltensforschung mit dem Schwerpunkt menschliche Entwicklung geht heute zunehmend weltweit von zwei Faktoren aus:

Das Eine sind durch über Generationen wiederholte Konditionierung und Lebensführung auf dem Genetischen Code entstandene besondere Merkmale. Um es mal so einfach auszudrücken.

Das Andere ist eben die Konditionierung.

Ok. Beide sind oft genug abtrainierbar. Dieses Training ist dann aber anstrengend. Diese Anstrengung setzt zunächst mal einen so gesunden Realitätsbezug voraus, dass Erkenntnis und Bereitschaft entstehen können.

Wo aber keine schutzgebende feste Bezugsperson die frühe Kindheit begleitete scheitert in der Regel jeder Versuch, auch nur Bereitschaft zur Erkenntnis zu wecken.

Ich denke mal das was Du hass nennst ist einfach im Menschen verankert. Früher war es mal der Kampf ums überleben. Noch nie wollte der eine mit einem anderen auf dauer teilen. Da ist es sehr schnell passiert das es immer wieder welche gab die nichts mehr machen wollten weil sie ja alles bekommen haben was sie brauchten:D

Daraus ist dann entstanden das das eine Dorf das andere Nicht gemocht hat bis zu dem was wir heute Hass nennen. Es ist uns halt nicht möglich erst mal alles auszuprobieren, wir müssen anderen glauben das was genau so ist.

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