Woher kommt der Ausdruck: "Streiten wie die Kesselflicker"?

4 Antworten

Wie die Kesselflicker...fluchen, zanken, saufen oder schlagen sich Leute, die wir als besonders laut, vulgär oder exzessiv empfinden. Kesselflicker, eine Art Kupferschmiede, zogen einst als »fahrendes Volk« von Haus zu Haus, sammelten kaputte Töpfe und Pfannen ein und löteten Löcher wieder zu, dickten die Böden wieder auf oder verzinnten die Kessel neu. Allzu viele Aufträge gab es nicht, sie hatten keine feste Werkstatt, arbeiteten unter freiem Himmel und wurden so als Störenfriede angesehen und verjagt. Dagegen wehrten sie sich bisweilen mit handfesten Beschimpfungen in allen Sprachen, die oft Ungeheuerliches vermuten ließen.

http://etymologie.tantalosz.de/w.php

das war mal ein berufsstand:

hier ist bei wiki die erklärung: Redewendung [Bearbeiten]

Von diesem Berufsstand leiten sich auch mehrere Redewendungen her: „Der schimpft/säuft wie ein Kesselflicker“ oder „Die schlagen/streiten sich wie die Kesselflicker“ wider. Beide wollen besagen, dass man besonders laut, vulgär oder exzessiv schimpft, säuft, schlägt oder streitet. Auch das Wort Katzelmacher (despektierlich für „Südländer“) dürfte damit in Verbindung stehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kesselflicker

Im net gibt es viele schöne Dinge zu finden. Sehr informativer Artikel.Wenn du Kesselflicker eingibst, kommt auch die Frage von GF vom 04. Februar, vielleicht magst du die auch mal anschauen.

Wikipedia:

Redewendung

Von diesem Berufsstand leiten sich auch mehrere Redewendungen her: „Der schimpft/säuft wie ein Kesselflicker“ oder „Die schlagen/streiten sich wie die Kesselflicker“ wider. Beide wollen besagen, dass man besonders laut, vulgär oder exzessiv schimpft, säuft, schlägt oder streitet. Auch das Wort Katzelmacher (despektierlich für „Südländer“) dürfte damit in Verbindung stehen.

Selbe Frage wurde hier schonmal gestellt, ergänzend daher:

beantwortet von kahatrain am 4. Februar 2010 09:27

Kesselflicker hatten keine feste Werkstatt, sie arbeiteten unter freim Himmel. Ihre Aufträge suchten sie sich durch Nachfrage von Haus zu Haus. Sie wurden als Störenfriede angesehen, als auskundschaftende Diebe und mit verletzenden Worten verjagt. Sie wehrten sich dann durch Beschimpfungen und benutzten dabei viele Fremdworte, die Ungeheuerlichkeiten vermuten ließen. So wie sie, konnten einheimische Handwerker nicht schimpfen!

woher kommt der ausdruck: schimpfen wie die kesselflicker?

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