Woher kommt der Ausdruck: "...nicht die Bohne"?

3 Antworten

Nicht die Bohne...hat nichts mit fehlendem Appetit zu tun, sondern mit dem Mittelalter: Die Bohne war einst eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel, eine einzelne aber auch damals so gut wie gar nichts wert, niemand machte deswegen einen Finger krumm. Die Redensart hat eine lange Tradition und ist unter anderem schon bei Minnesänger Walther von der Vogelweide (um 1170-1230) und Gottfried von Straßburg (um 1170-1215) belegt. In seinem Werk »Tristan«, einer Bearbeitung der klassischen Sage von Tristan und Isolde, heißt es an einer Stelle über die Liebenden: »Sie hätten um ein besser Leben, nicht eine Bohne hergegeben«. Auch der Reformator Martin Luther (1483-1546) verwendet die Bohne als Synonym für Wertlosigkeit.

http://etymologie.tantalosz.de/n.php

logik: bohnen sind das billigste und anspruchsloseste gemüse, was relativ schnell satt macht: mein tipp für "hektikfresser" habe keine zeit zum kochen, aber gewaltigen hunger auf was warmes: weiße bohnen in roter soße (baked beans) ICH habe schon probleme, eine "kleine" dose (250ml) aufzuessen.

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