Woher kommt das Sprichwort Gelt stincht nicht?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das kommt vom Lateinischen, es gab mal einen König, der wollte die Latrinensteuer erhöhen. Sein Sohn meinte, das Geld der Latrinensteuer würde stinken. Darauf der König: "Pecunia non olet", übersetzt: "Geld stinkt nicht". Daher das Sprichwort.

Oh endlich mal eine die sich auskennt. Bist du eine Lateinlehrerin?

0
@Carina2432

...oder Du kannst/kennst den richtigen Umgang mit Google... Greetz

0
@Carina2432

Wenn du was interessanteres als Lesen machen willst ich bin bald wieder Single können wir uns mal zum Latein sprechen treffen!

0

Es war kein König sondern der Kaiser!

0
@Mismid

Ja, dann eben Kaiser. Ich erinnere mich nur noch grob an die Geschichte, war irgendwo noch im Unterbewusstsein gespeichert. Danke für deine Verbesserung.

0

Woher weiß man was die damals geredet haben? Das ist doch ein Privatgespräch und BB hatten die damals doch auch nicht oder?

0
@b5rn9

Wahrscheinlich hat es sich immer weiter ausgebreitet, Gerüchte verbreiten sich ja schnell-ist schon immer so gewesen, egal in welcher Epoche. Man kann natürlich nicht wissen, ob es tatsächlich 100% stimmt, aber höchstwahrscheinlich war es wohl so. Und irgendwann wurden die Worte überall berühmt und zu einem Sprichwort.

0
@Carina2432

Danke für den Stern! Ach ja, @ b5rn9: Dir ist wohl entgangen, dass ich ein 12-jähriges Mädchen bin, das (noch) keine Interesse an Beziehungen hat ggg. Und ich treffe mich generell nicht mit Leuten aus dem Internet. :-D

0

Urin, wurde über Jahrtausende als Mittel für die Ledergerbung und als Wäschereinigungsmittel eingesetzt. So wurden in Rom an belebten Straßen amphorenartige Latrinen aufgestellt, um den Urin einzusammeln, der von den Gerbern und Wäschern benötigt wurde.

Um die leeren Staatskassen zu füllen, erhob Kaiser Vespasian auf diese öffentlichen Toiletten eine spezielle Latrinensteuer. Vespasian rechtfertigte die Steuer vor seinem Sohn Titus, indem er ihm Geld aus den ersten Einnahmen unter die Nase gehalten und gefragt habe, ob der Geruch ihn störe (sciscitans num odore offenderetur). Als dieser verneinte, habe er geantwortet: „Atqui ex lotio est“ (Und doch kommt es vom Urin). Quelle: Wikipedia

Hä wie man hat die Wäsche mit Urin gewaschen? Als ich mal auf die Schuhe von nem Kollegen uriniert hab hat er sie dann weggeworfen und meinte die wären nicht mehr gut!

0
@b5rn9

in vergorenenem Urin ist Amoniak (deshalb der starke Geruch). Und Amoniak ist nun mal ein starkes Bleichmittel

0

Der römische Kaiser Vespasian (er regierte von 69 bis 79 nach Christus), wollte besonders viel Geld einnehmen. Deshalb ließ er Steuern auf alles Mögliche erheben – auch auf Bedürfnisanstalten, also die damaligen Toilettenanlagen. So musste jeder Bürger der Stadt eine "Urinsteuer" bezahlen, wenn er auf’s Klo musste.Vespasians Sohn fand diese Steuer gar nicht gut. Deshalb ging er zu seinem Vater und warf ihm vor, dass dieses eingenommene Geld ungerecht sei. Da nahm Vespasian kurzerhand das Geld, hielt es seinem Sohn unter die Nase und fragte ihn, ob das Geld stinke (schließlich war es durch den Toilettengang anderer Leute eingenommen worden). Natürlich stank das Geld nicht – und so sind auch diese berühmten lateinischen Worte "pecunia non olet"; "Geld stinkt nicht" entstanden.

http://www.geo.de/GEOlino/mensch/redewendungen/51682.html

Was möchtest Du wissen?