Woher kommt das ganze Geld für die Flüchtlinge?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da kann an deiner Aussage ja schon etwas nicht stimmenl, weil z. B. die Finanzierung der Schulen Angelegenheit der Bundesländer ist.

Tatsache ist aber, dass der Bund den Länder oftmals für Schule und Bildung Zuschüsse zukommen lässt, aber die Bundesländer, oftmals rot-grün geführte Länder, DIESES Geld dann anderweitig ausgeben als für die Schulen.

Dazu kommt auch noch das Problem, dass die Bundeszuschüsse inzwischen gar nicht mehr von den Bundesländern abgerufen werden für Baumaßnahmen, weil die Bauindustrie die ganzen Aufträge nicht mehr bewältigen kann und Wartezeiten vergibt.

D. h., wir haben zwar das Geld, aber keine Manpower mehr frei. Bauvorhaben, die schon für dieses Jahr geplant wurden, werden VORAUSSICHTLICH im Frühjahr/Sommer 2018 erst begonnen werden!

Du kannst als Politiker gerne die Absicht haben, 100 Häuser à 20 Wohnungen zu bauen. Aber, dann such doch mal in Frankfurt a. M. die Grundstücke dafür! Wenn du freie Grundstücke findest, bist du ein Held! Am Ende bist du froh, wenn du in Frankfurt a. M. fünf Grundstücke gefunden hast, die du bebauen kannst!

Solange die neuen Wohnungen dann einen Kilometer von "uns" entfernt gebaut werden, ist alles hervorragend. Wehe aber, wenn es bei "uns" gegenüber oder neben an ist, legen wir erst einmal gegen den Bebauungsplan Einspruch ein, der auch noch mal alles verzögert. Auch hier greift dann wieder das Prinzip: "Wascht mich, aber macht mich nicht dabei nass!"

Die Wirtschaft in Deutschland wächst aktuell wie verrückt, die Steuereinnahmen sind auf Rekordniveau, daher ist das kein Problem.

Geld für Schulen ist oft genug da, allerdings sind viele Bundesländer wie zum Beispiel Nordrhein-Westfalen zu blöd um die Projekte dafür zu organisieren. Zu dumm zum Ausgeben also.

Das Geld ist ja auch nicht weg, sondern die Flüchtlinge kaufen in Deutschland ein, es wird für sie in Deutschland gebaut usw., das bedeutet das Geld bleibt in Deutschland und wird zum Teil wieder als Steuern zurück an den Staat geschoben.
Es handelt sich also neben einer humanitären Leistung eigentlich um Subventionen für die Wirtschaft. Auch das sorgt für den aktuellen Aufschwung.

Ei ein Milchmädchenrechner, der nicht merkt, dass er sich und uns arm rechnet! Und wir haben marode Schulen, Straßen und Brücken, weil zuviel Geld da ist! Und wenn den Flüchtlingen Geld zukommt, egal wo sie es ausgeben, es ist Dein Steuergeld, das Dir weggenommen wurde und das jetzt Flüchtlinge an Deiner Stelle ausgeben. Was soll da der Vorteil sein. Wenn Du so großzügig bist, kannst Du gleich alles den "heiligen Flüchtlingen" abtreten. Die geben gerne für Dich aus!

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@berkersheim

Es mag für Sie eine Milchmädchenrechnung sein, weil Sie es nicht verstanden haben. Lassen Sie es mich nochmal für geistig weniger Fähige erklären:
Der Staat bekommt Geld vom Steuerzahler, egal was ist. Das gibt er dann aus, zum Teil für Straßen, zum Teil für Entwicklungshilfe, zum Teil für Schulen usw. Das Geld für Schulen wurde nicht gekürzt seit es mehr Flüchtlinge gibt. Der Grund für die maroden Schulen sind die Länder. NRW hat unter Rot-Grün einen großen Teil des zur Verfügung gestellten Geldes wieder an den Bund zurückgegeben, weil sie zu unfähig waren es auszugeben. Der Staat hat 2016 sogar Überschüsse erwirtschaftet. Aber um das zu wissen, müsste man sich ja informieren, anstatt nur zu pöbeln.

Auch das System von gerade nochmal gaaanz einfach für mental Herausgeforderte mit einem Beispiel, da Sie es vorher offenbar noch nicht ganz gerafft haben:

Flüchtling Mehmet bekommt 15 Euro von Frau Merkel geschenkt, die Frau Merkel vorher von den Deutsche bekommen hat. Mit den 15 Euro kauft er sich eine Hose, ein Stück Brot und einen Schokoriegel.
Zuerst geht Mehmet in das Kleidergeschäft von Frau Müller und kauft eine Hose. Dafür gibt er Frau Müller 10 Euro. Dann geht er zum Tante Emma Laden von Tante Gundel. Dort kauft er einen Schokoriegel und ein Brot. Dafür bekommt Tante Gundel 5 Euro.

Fazit: Das Geld kommt am Ende wieder bei den Deutschen an, die beiden geschäfte haben nun mehr eingenomme, als wenn Mehmet nicht eingekauft hätte. Der Staat hat dem Geschäft von Tante Gundel und Frau Müller also über den Flüchtling als Mittelsmann Geld gegeben. Nennt man im Wirtschaftssprech "Subventionen". Schweres Wort ich weiß.
Das ist keine Milchmädchenrechnung, auch wenn ich es hier für geistig überforderte dargestellt habe, sondern das ist Ökonomik.

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@Slytzel

Au weia, wer denkt denn da jetzt zu kurz. Du beschreibst in Deinem letzten Beispiel genau das, was ich geschrieben habe. Das nennt man Umverteilung. Bürger A zahlt an Staat x und kann x weniger selbst ausgeben. Staat gibt x weiter an Flüchtling B und der gibt das x jetzt aus, das Bürger A weniger zum Ausgeben hat. Das ist eine klassische Umverteilung. Nur Flüchtling B gibt das Geld anders aus als es Bürger A ausgegeben hätte, nämlich eher für billige Importprodukte und damit unterstützen wir letztlich die chinesische Wirtschaft.

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@berkersheim

Wäre der Flüchtling nicht da, wären die Steuern nicht geringer. Dann hätte man die Subvention eben direkt in etwas anderes gesteckt. Subventionen gibt es immer.

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@berkersheim

Was der Antworter vergessen hat, sind die Flüchtlinge, die seit 2016 sich Geschäfte einrichten und eröffnen, die zahlen ja dann auch wieder Steuern, wenn sie ihre exotischen Vereine, Lebensmittelläden, und Friseure betreiben.

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Das Geld kommt vom Steuer- und Sozialabgabenzahler. Dazu werden über Schulden Kosten auf künftige Generationen geschoben. Die Europakasse wird aus Deutschland gefüllt und nicht umgekehrt. Wir sind Nettozahler, d.h. wir zahlen weit mehr ein als wir rausbekommen. Und von wegen Flüchtlinge als Rentenzahler. Dann lies mal die neueste Statistik:

"Nun also ein kurzer Blick auf die Zahlen des BIBB über „Geflüchtete ohne Schulabschluss“. Unter Somaliern sind das stolze 77 Prozent, bei Eritreern knapp 73 Prozent und selbst bei Irakern liegt dieser Anteil noch bei 71 Prozent. Da scheinen die 69 Prozent Unbeschulter aus Afghanistan ja schon fast moderat. Und wie sieht es bei Syrern aus? Hier hatten ja selbst erbitterte Assad-Kritiker darauf verwiesen, dass sich die säkulare Diktatur immerhin um eine gute Schulausbildung für die Landeskinder gekümmert habe. Nach Deutschland sind aber mehrheitlich nicht die Nutznießer dieser Bildungsinvestitionen gekommen. Auch unter den eingereisten Syrern haben 56 Prozent keinen Schulabschluss."

Die flüchten ein Leben lang in deutsche Sozialkassen, weil sie für die künftige wissensbasierte Industrie 4.0 nicht brauchbar sind. Die belasten unsere Sozialkassen und werden keinen Cent einzahlen. Das ist ein großer Irrtum. Aber in 20 Jahren, wenn es der letzte gemerkt hat, kann es mir egal sein, da bin ich längst unter der Erde.

Ja,da kann man sich wirklich freuen,wenn man sein Leben gelebt hat.Wer das noch irgendwie oder irgendwas vorhat,kann ob der Zustände wirklich die Krise kriegen.Leider sind so schöne Ziele,wo man eine Neue Heimat finden könnte,wie z.B.die Überseegemeinden der Niederlande( früher Inseln vor dem Winde,kleine Antillen)nicht mehr freizügig.Welch ein Zufall.^^

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Bis ich"DIESE ANGEBLICHE RENTE"bekommen soll. Ist das System doch sowieso in sich zusammen gefallen. Der "Euro" wird zum "Teuro"....

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Natürlich flüchten sie in die Sozialkassen und das ganz gleich, ob sie arbeiten oder nicht, denn jeder Deutsche Arbeitsplatz ist eigentlich einer für einen Deutschen und deren Nachwuchs, der dann entweder auswandern kann (machen sehr viele seit etlichen Jahren vor der "Flüchtlingskrise" und das sind sehr häufig Fachkräfte!).

Nach neuestem Bericht, sind es auch keine 60 Millionen mehr die auf der Flucht sind, sondern 70 Millionen und das trotz 10 Millionen Aufnahme?

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