Woher kommt das Ego unserer Männer?

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14 Antworten

Esselamu alejkum ( du bist doch Muslimin oder ? )

Ich als Mann der Muslim ist finde dieses verhalten unmöglich .
Alles ausprobieren das man ausprobieren kann vor der Ehe aber wenn dann die Eigene Frau mal mit nem Mann mehr als 2 Sätze gesprochen hat wirds kirtisch .
Sowas finde ich einfach nur lächerlich .
Das Problem dabei liegt in der Kultur und das den Männern mehr freiheit gegeben wird als sie eigentlich haben dürften .
Im Islam ist es gleich schlimm für Mann und Frau Sex vor der Ehe zu haben .
Und ich unterscheide da nicht zwischen Mann und Frau aber würde beide nicht unbedingt als "Schl****" bezeichnen .
Ich bin der Meinung das Weder Mann noch Frau zu "unabhängig " sein sollten .
Man sollte schon eine gewisse Bindung zu seinem Partner haben und seine Wünsche und Bedürfnisse beachten und auch nicht bei jeder kleinigkeit sich das" nicht gefallen lassen" .
Man sollte durchaus auch was einstecken können aber diese Frauen schlagen und betrügen verhalten ist unmöglich .
Dies kommt davon das der Islam garnicht oder wenig gelebt wird in diesen Kreisen .
Wer auch immer sagt für eine Frau ist es eine größere Sünde Sex vor der Ehe zu haben lügt .
Und wer behauptet ein Mann darf machen was er will lügt noch viel mehr .
Ich bin da für aufklärung man muss den Leuten ihre Religion erklären auch wenn es ihnen nicht passt werden sie es akzeptieren müssen .
Ich kann jeder Frau und jedem Mädchen nur ans Herz legen passt auf wen ihr heiratet , wenn er trinkt , Freundinen hat und relativ wenig mit dem Islam am Hut hat haltet euch von dem fern ( Dies bezieht sich auf Muslime die sich so verhalten es sollen sich keine Atheisten oder andersgläubige angegriffen fühlen ) .

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Das kann verschiedene Ursachen haben.

Zum Beispiel Erziehung. Vati gibt ein schlechtes Beispiel indem er Mutti verprügelt und bringt seinem Filius bei, dass das so in Ordnung ist.

Oder eine Mischung aus Egoismus und Gewalttätigkeit. Bubi will sich als der Größte fühlen und haut darum anderen eine aufs Maul, wenn sie nicht spuren. Und die Anderen sind natürlich immer Schwächere. Nicht nur Frauen.

Oder Minderwertigkeitskomplexe. Das Muttersöhnchen hat nie gelernt zu waschen, zu kochen und zu putzen. Seine Frau muss es für ihn tun, soll dabei aber kein Selbstbewusstsein entwickeln. Anders gesagt: sie soll sich ihm unterordnen und von ihm abhängig sein. Also wird sie zurechtgestutzt.
Bezogen auf den Sex bedeutet das: der Mann duldet es nicht, dass die Frau ihn mit einem anderen Mann vergleicht (und sich womöglich heimlich über ihn lustig macht). Darum muss sie noch Jungfrau sein, wenn er sie nimmt. Und natürlich duldet er auch nicht, dass sie ihn verlässt und sich einen anderen Mann sucht.

Es ist eines so widerlich wie das andere.

Interessant ist noch, wie solche Typen auf Männer reagieren, die kochen und einen Haushalt führen können. Die werden natürlich ebenfalls niedergemacht.
Wenn es ein Single ist, dann kommen so Sprüche wie: »Der braucht schnellstens eine Frau.« Oder: »Der Feigling schafft es nicht, sich eine an Land zu ziehen.«
Wenn es ein verheirateter Mann ist, der zu seinen Pflichten im Haushalt steht, dann wird es besonders heftig. Der ist dann ein Pantoffelheld oder ein Weichei oder schlimmeres.

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Innerhalb meines christlichen Umfeldes gibt es keinen einzigen Mann, der Ansprüche an die Jungfräulichkeit seiner Partnerin geltend gemacht hätte oder auch nur im Ansatz ein Problem damit hätte, dass seine Frau/Partnerin schon vor ihm mit anderen Männern geschlafen hätte.

Innerhalb der islamischen umma hingegen ist die Jungfräulichkeit gefordert - und zwar von beiden Geschlechtern. Da dies wider die Natur ist, bleibt es nicht aus, dass jungle Muslime irgendwann nicht mehr an sich halten können.

Dass eine Frau dann nicht mehr "rein" wäre, würde doch ein recht
fragwürdiges Licht auf den Samen von uns Männern werfen. Jeder Mann, der das glaubt, möge sich vor Augen führen, dass auch er eine Frau
"verunreinigt", wenn er mit ihr schläft. Auch wäre er selbst als "unrein" zu bezeichnen, wenn er den ersten Sex hatte.

Dass gerade solche Männer die Jungfräulichkeit ihrer Ehefrau fordern, die sich selbst zuvor schon die muslimischen Hörner abgstoßen haben, ist besonders perfide, wenn man bedenkt, dass sie dies getan haben entweder mit einer muslimischen Jungfrau (jetzt nicht mehr) oder mit einer verheirateten Muslima oder mit einer Nicht-Muslima, auf die sie eigentlich verächtlich herabblicken.

Ich sehne den Tag herbei, an dem die islamischen Rechtsgelehrten ein Einsehen haben und "zina" ersatzlos gestrichen wird.

In schā'a llāh

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Kommentar von Trashtom
21.04.2016, 13:33

Innerhalb der islamischen umma hingegen ist die Jungfräulichkeit gefordert - und zwar von beiden Geschlechtern.

Hallo Experte,

ich verstehe nicht warum du hier auf den Islam losgehst. Ist doch fast dasselbe bei deinem "christlichen Umfeld" (wenn du es schon explizit erwähnst). Sex vor der Ehe, oder "Hurerei" ist eine Todsünde. Genau wie beim Islam gibt es auch im Christentum welche die das Ernst nehmen und andere wieder nicht.

Ergo kannst du bei deinem nächsten Zitat auch einfach "junge Christen" schreiben,

Da dies wider die Natur ist, bleibt es nicht aus, dass jungle Muslime irgendwann nicht mehr an sich halten können.

denn die dürfen nichtmal daran denken sich vor der Ehe zu erleichtern.

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Kommentar von wildcarts2
21.04.2016, 16:24

Innerhalb meines christlichen Umfeldes gibt es keinen einzigen Mann, der
Ansprüche an die Jungfräulichkeit seiner Partnerin geltend gemacht
hätte oder auch nur im Ansatz ein Problem damit hätte, dass seine
Frau/Partnerin schon vor ihm mit anderen Männern geschlafen hätte.





Somit sind sie keine Christen, sondern nur "christlich orientiert". Als Christ muss man die Regeln der Kirche beachten, und die beinhaltet das "Kein Sex vor der Ehe"-Gesetz.

Innerhalb der islamischen umma hingegen ist die Jungfräulichkeit gefordert - und zwar von beiden Geschlechtern.

Falsch. Es gibt keinen Vers im Koran, der es Männer untersagt Sex außerhalb der Ehe zu haben. (In der Bibel übrigens auch nicht)

Dass gerade solche Männer die Jungfräulichkeit ihrer Ehefrau fordern,
die sich selbst zuvor schon die muslimischen Hörner abgstoßen haben,
ist besonders perfide, wenn man bedenkt, dass sie dies getan haben
entweder mit einer muslimischen Jungfrau (jetzt nicht mehr) oder mit
einer verheirateten Muslima oder mit einer Nicht-Muslima, auf die sie
eigentlich verächtlich herabblicken.


Ich sehne den Tag herbei, an dem die islamischen Rechtsgelehrten ein Einsehen haben und "zina" ersatzlos gestrichen wird.




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Das hat meistens mit der eigenen Unsicherheit zu tun. Manche Männer fühlen sich bedroht durch eine unabhängige Frau. Können nicht damit umgehen, haben Angst davor. Manche die über zu wenig Selbstwertgefühl verfügen, kompensieren das mit einem übersteigerten Ego. 

Klingt auf den ersten Blick vieleicht etwas widerspüchlich, ist aber so. Gerade als Mann will, oder kann, man nicht zugeben das er unsicher ist oder sich eigentlich minderwertig vorkommt. Weder Anderen gegenüber, noch vor sich selbst. Also versucht man das zu kaschieren in dem man versucht Macht auszuüben über andere. Meist über (vermeintlich) Schwächere. 

Eine unabhängige, starke Frau zeigt dem Mann genau das auf. Und als Abwehrreflex beichnet er sie dann als Schl**pe oder was auch immer. Ist traurig aber leider sehr verbreitet. Nicht nur beim Männern. 

Jemand mit einer starken, gefestigten Persönlichkeit, lässt andere Menschen sein wie sie sind, unterdrückt sie nicht, versucht nicht sie zu besitzen.

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Um das zu verstehen, muss man unsere tierischen Verwandten anschauen. Leider ist der letzte gemeinsame Vorfahr on Affe und Mensch ausgestorben. Es reicht jedoch einigermaßen aus, das Verhalten höherer Affenarten von heute zu beobachten.

Bei vielen Affenarten versammeln sich die Weibchen um ein besonders starkes Alpha-Männchen. Die schwächeren Männchen bleiben Single, bis sie eiens Tages stark genug sind, um ein Alpha-Männchen zu besiegen.

Dieses genetische Programm ist sehr alt. Auch Menschen haben es noch im Repertoire. Bei primitiven Exemplaren ist es oft sogar ausgerpägter, als die modernen Gehirnschaltkreise. Deshalb gibt es "Schlägertypen" und "Machos".

Homo sapiens entwickelte irgendwann aufrechten Gang, verdeckte Ovulation und immer geringere Unterschiede zwischen den Geschlechtern. So entstanden die heutigen Menschen.

Je weniger Affe in einem Mann steckt, desto anständiger kann er sich verhalten. Je mehr Affe sein Phänotyp enthält, desto krasser fällt sein Alphatier-Gehabe aus. Der einzige bekannte Weg, den Affen im Manne klein zu halten, heißt "Erziehung und Bildung".

Erziehung braucht jedoch Vorbilder. Und wer erzieht rückständige Männer? Natürlich rückständige Mütter. Insofern könnte man sagen, an den primitiven Männern sind Frauen schuld, die sie so erzogen/verdorben haben. ;-)

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Kommentar von Jessy74
22.04.2016, 20:28

Und wer erzieht rückständige Männer? Natürlich rückständige Mütter. Insofern könnte man sagen, an den primitiven Männern sind Frauen schuld, die sie so erzogen/verdorben haben. ;-)

Das war jetzt aber als Witz gemeint oder?

LG

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Das ist jahrtausende alte Gewohnheit. Diese Männer sind in der Neuzeit noch nicht angekommen

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Kommentar von Max7777777
21.04.2016, 11:35

Ich würde sagen das ist Falsch. Auch unter Männern geibt es schwarze Schafe.

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Mit was für Männern treibst du dich denn rum? Wie kann man eine Frau betrügen und schlagen die man liebt? 

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Ohje, in welchen Kreisen bewegst du dich? Die Frauen um mich herum sind alle selbständig, selbstbewußt und selbstbestimmend. Klar, manche Männer haben damit ein Problem, denn sie werden nicht mehr ,,gebraucht". Früher hatten sie das Sagen und die Frauen konnten nicht ohne sie. Heute ist das zum Glück anders und sie können sich nicht mehr benehmen wie die Axt im Walde. Welch ein Glück.

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Kommentar von LuzifersBae
21.04.2016, 11:30

wenn ich 18 bin werde ich mich von solchen Menschen eh abwenden, zurzeit ist das noch ein muss 😁

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Was kennst du denn für Leute?

Ich kenne Niemanden, der seinen Partner schlägt, geschweige denn stolz darauf ist.

Offenbar hast du die falsche Peer-Group.

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Ich weiß ja nicht, in was für Kreisen du verkehrst - aber ich persönlich kenne keinen einzigen Jungfrau-verlangenden Mann...

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Kommentar von LuzifersBae
21.04.2016, 11:29

ich bin erst 16 und meine Familie ist so drauf. Ich bin südländerin, und mein Opa hat mir noch letztens erzählt wie er meine Oma früher geschlagen hat und das voller stolz ..... glaub mir sowas gibt es und ich werde es wirklich niemals nachvollziehen können. Außerdem gibt es viele Männer bzw Jungs die eine Jungfrau verlangen 

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Uff... Also mit solchen Leuten möchte ich nichts zu tun haben. oO

Guck das du die Kurve kriegst. Das ist nämlich extrem Steinzeit-mässiges Denken.

Kenne ebenfalls auch keinen der so denkt. Das hat im übrigen nichts mit der Herkunft zu tun. Gibt auch deutsche Männer die so denken.

Guck das du erwachsen wirst und da weg kommst. Weil mit Stolz hat das Schlagen einer Frau sicher nichts zu tun. ;)

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Kommentar von LuzifersBae
21.04.2016, 11:35

ich bin nur von solchen umgeben! Ich habe letztens mit einem Freund darüber diskutiert, sofort meinte er ich sei notgeil und ab jetzt eine ungläubige 😂 Und das nur weil ich gesagt habe "ich will frei und unabhängig sein, ich könnte niemals ein Mann heiraten der mich unter seiner Kontrolle haben will..." und "ich finde es unnötig dass NUR die Frau vor der Ehe Jungfrau bleiben muss" (ist in meiner und in seiner Kultur so) 

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Leider gibt es heute immer noch viele Verhaltensweisen und Moralvorstellungen, die irgendwann von Religionen erfunden wurden. Diese Dinge haben in einer modernen Gesellschaft aber nichts verloren.

Früher herrschte noch das Recht des Stärkeren. Aufgrund der anatomischen Unterschiede zwischen Mann und Frau hat sich daher früh in der Menschheitsgeschichte manifestiert, dass der Mann über der Frau stehen würde. So gut wie jede Religion übernahm dieses Gefüge und baute es aus.

Frauen galten sehr lange als Besitz des Mannes. Sowohl bei Juden, Christen und Moslems war dies von Anfang an so. Wer sich an diese Religionen hält, der muss natürlich auch deren Moralvorstellungen und Rollen annehmen.

Die Idee der "Jungfräulichen Ehe" hatte seine Gründe. Zunächst galt eine Frau als Besitz des Vaters. In den meisten Kulturen waren Ehen im Prinzip ein Geschäft. Das Konzept der "Ehe aus Liebe" ist noch gar nicht so alt und war damals nur sehr selten.

Kinder waren damals das Kapital der Menschen. Söhne wurden benötigt um das Familienerbe aufrecht zu erhalten und um durch Arbeit Geld und Nahrung etc. zu beschaffen. Mädchen dagegen wurden zu Hausfrauen erzogen. Eine Heirat sollte immer auch Nutzen für die ganze Familie bringen, wie z.B. Geschäftspartner, Macht, Verbündete oder das Abwenden von Feindschaften.

Sie mussten jungfräulich sein, weil die "Ware unbenutzt" sein sollte. Zudem gab es damals noch keine Verhütungsmittel. Hätte eine unverheiratete Tochter ein Kind bekommen, hätte der Vater sie nicht mehr verheiraten können, weil niemand ein fremdes Kind durchfüttern wollte.

Männer hatten es einfacher, weil es noch keine Vaterschaftstests gab und weil sie durch unehelich gezeugte Kinder keine Nachteile hatten. Es gab schließlich kein Sozialsystem, dass sie auffangen hätte können.

Selbst in der Bibel bzw. bei den Judäern war dies so. Männer durften mit unverheirateten Frauen Sex haben. Die Tempelprostitution war sogar sehr hoch angesehen. Aber sobald sie sich an einer Jungfrau oder Ehefrau vergingen, sah es anders aus. Es ging dann immer nur um BESITZRECHT!

Daher ist es auch unsinnig, dass Christen ein "Kein-Sex-vor-der-Ehe"-Verbot haben und es biblisch begründen wollen. Abgesehen davon, dass die Bibel nichts mit Christen zu tun hat, sondern nur an das VOLK Juda gerichtet war, läßt sich aus der Bibel kein derartiges Verbot herauslesen.

Aber auch der Islam hat sich diese Regel kopiert, weil sie Mohammed gefiel.

Insbesondere Moslems sind noch sehr stark auf diese Ideen fokussiert. Interessanterweise macht es den meisten nichts aus, sich in der Jugend auszutoben - natürlich bei den "leicht zu habenen" Deutschen - und wünschen sich dann eine jungfräuliche Muslima, die ihnen den Allerwertesten nachträgt. Ist ja auch schön bequem und angenehm....

Das Problem ist wie so oft die Erziehung und die Bildung. Moral ist nur ein künstliches Konzept.

Wer sagt z.B. das es schlimm sei, wenn man in einer festen Beziehung lebt, bei sich ergebenden Situationen Sex mit anderen zu haben? Wer sagt, darunter würde Liebe leiden? Ich finde das Konzept ziemlich albern und unnatürlich. Denn wenn man es mal ehrlich betrachtet, ist der Mensch sexuell nicht Monogam programmiert.

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Kommentar von LuzifersBae
21.04.2016, 16:45

Das was du hier aufzählst haben nichts mit dem Islam zutun, sondern es ist kulturell, es hat was mit uns Menschen zutun, was kann da eine Religion dafür? Erstmal sich über den Islam und andere Religionen informieren, bevor man Kultur und Religion verwechselt. 

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Das Ego der Männer kommt aus dem, was ihnen die Frauen zugestehen. Wenn eine Frau jahrelang erträgt, dass sie von ihrem Mann verprügelt wird, kann ich das nicht anders nennen. So lange die Frauen nicht dagegen aufstehen wird sich aber auch nichts ändern.


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Was du für Menschen kennst...

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