Woher kommt das am Fenster?

...komplette Frage anzeigen Hier das Problem  - (Küche, Schimmel, Fenster)

9 Antworten

Habt ihr eine Umluftdunstabzugshaube? Wenn ja: Die ist nicht in der Lage den beim Kochen freigesetzten Wasserdanpf zu entsorgen. Dann kann es sinnvoll sein einen elektrischen Entfeuchter von Zeit zu Zeit zu verwenden. In der Küche ist das generell sinnvoll da mit erhöhter Feuchtigkeit im Raum zu rechnen ist.

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Ohne weitere Daten kann man hier n ur allgemein antworten: Die Temperatur an der Scheibe unterschreitet den Taupunkt der Raumluft. Die Folge ist ein Kondensat. Das kann entweder daran liegen , dass die Scheibe zu kalt oder die Raumluft zu feucht ist. Oder eine Kombination aus beidem.

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Kommentar von Shakur2001
12.11.2015, 07:56

Was brauchst du den für weitere Daten ?

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Das passiert wenn nicht genug geheizt und gelüftet wird. Bei den Temperaturen, die wir im Moment haben, dürfte das eigentlich nicht passieren. Es ist ein Zeichen dafür, das in der Küche viel zu hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Diese muss nach draussen abgelüftet werden. Das Fenster muss regelmäßig unmittelbar nach dem Kochen weit geöffnet werden. Sichtbare Wassertropfen müssen abgewischt werden, damit kein Schimmel an den Fugen entsteht. Sollten Pflanzen in der Küche stehen, müssen diese raus. Sie erhöhen nochmals die Luftfeuchte.

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Um es hier noch etwas genauer Glas zu sagen. Die Scheiben haben einen Aluminium Abstandhalter, das ist eine sogenannte Kältebrücke. Hier ist die kälteste Stelle der Scheibe und die Luft kondensiert doch. Bei heutigen Scheiben ist anstatt Aluminium ein Kunststoff-Abstandhalter oder ein Thermoplastischer Abstandhalter um die Kältebrücke zu minimieren.

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Die Scheiben sind zu kalt. Feuchte Luft trifft auf kaltes Fenster und wird zu Wasser. Also Nachts durchheizen und Rollo runterlassen. Tagsueber das Glas von der Sonne aufwaermen lassen. Oft verursachen auch zu stark isolierte Waende das Problem, weil sie Nachts die Waerme nicht nach innen abgeben koennen.

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Kommentar von bartman76
12.11.2015, 07:48

Das mit den isolierten Wänden ist mir nicht ganz klar.

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Regelmäßig Lüften bringt nichts, wenn du falsch lüftest. Du ist in dem Raum eine hohe Luftfeuchtigkeit und die musst du raus bringen. Kaufe dir ein Hydrometer, dann weißt du, wann du lüften musst.

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Kommentar von Onki73
15.11.2015, 21:05

Ein Hydrometer wird bei der Luftfeuchtemessung nicht sehr hilfreich sein. ;-)

Ich würde ein Hygrometer kaufen.

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Durch zu hohe Luftfeuchtigkeit und/oder zu  iedrige Raumtemperatur.

Richtig lüftet man, in dem man täglich 3x für 5 Minuten das Fenster GANZ öffnet (nicht auf Kipp!) und anschließend immer wieder auf Raumtemperatur aufheizt, da nur warme Luft in der Lage ist, genügend Feuchtigkeit aufzunehmen, die man dann wieder hinauslüften kann.

Macht ihr das so???

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Kommentar von Shakur2001
12.11.2015, 08:40

Wenn das richtig ist dann machen wir es falsch, dann werd ich die Tipps hier mal alle umsetzten und dann schauen was passiert, danke :)

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Wenn dir (wem denn von Euch Beiden ;-) ) was zu der Sache sagen würde, hätte das dann (d)einen Sinn?

Ich sehe doch anhand euerem wir lüften regelmäßig, wie üblich doof mal wieder gehandelt wird. ;-) Okay, oft wird ja von regelmäßig lüften gesprochen, bzw sowas empfohlen. Aber ob das "immer" Sinn macht, hinterfragt doch niemand!

Deshalb solltet Ihr mal etwas mehr recherchieren, euch Gedanken über gewisse Zusammenhänge machen, anstatt einfach etwas nach zu plappern und zu tun, obwohl es vielleicht manchmal falsch sein könnte.

Macht euch mal schlauer über die Themen Luftfeuchtigkeit, Sättigungsgehalt der Luft bezüglich Feuchtigkeit. Also relative Luftfeuchte bedeutet genau was.

Dann kommt ihr automatisch an den Punkt, der an euerem Fenster sichtbar ist. Dort wird die sogenannte Taupunkt-Temperatur erreicht! Das heißt, die Feuchte in der Luft kondensiert an dieser Fensterfläche, weil dort die Temperatur unter die Taupunkttemperatur gerät.

So wie es aussieht, ist das Fenster nur dort unten beschlagen, sonst nirgends. Folglich ist in diesem unteren Bereich des Fensters die Isolierung nicht sonderlich toll.

Nun versucht mal mit zu denken, bzw mal so zu denken als seied ihr Fensterbauer. Dann wird euch doch bewusster, dadurch das das Fenster ja auch kippbar gemacht werden sollte, muss das entsprechend konstruiert werden. Also muss da im unteren Bereich etwas mehr beweglichkeit sein.
Das bringt dann mit sich, dass die Wärmedämmung in diesem Bereich irgendwann schlechter wird.

Ich versuche es mal Sinnbildlicher anzusprechen. Nehmen wir mal eine 30 cm dicke Außenwand aus Vollstein. Außen beträgt die Temperatur + 1 Grad, innen sind es + 21. Folglich gibt es eine Temperaturdifferenz von 21 minus 1 gleich 20 Grad auf 30 cm verteilt. Angenommen, der Taupunkt läge bei 13 Grad, ab welcher Stelle in cm von Aussen würde vermutlich der Taupunkt liegen?

Nun ist ein Fenster keine 30 cm dick, folglich wird es da leicht kritischer. Vor allem, wenn dann irgendeine Gummidichtung für schlechtere Dämmung sorgt.

Die Gummidichtungen werden im unteren Fensterbereich mehr belastet, mehr bewegt als sonstwo. Verschleißen also dort eher.

Das mit dem lüften sollte mal etwas gründlicher hinterfragt werden!
So gibt es Leute, die vorschlagen im Sommer sollte ein feuchter Keller immer rund um die Uhr gelüftet werden. Also Fenster im Sommer immer offen lassen. Tja, soviel Dummheit wird manchmal empfohlen, denn im Sommer ist es bekanntlich wärmer.

Was genauer gesagt bedeuten soll, dann kann die Luft viel mehr Feuchte aufnehmen! Im Sommer holen sich diese Leute viel feuchtere Luft in den Keller, dort kühlt sich die Luft an den Wänden ab und kondensiert dort.
Tja und nun haben diese sich genau das selbst fabriziert, was man eigentlich vermeiden sollte. Aber kaum jemand denkt selbst nach, recherchiert gewisse Zusammenhänge.

Also amstatt hier Leute zu fragern die eventuell was falsches gehört haben und es weiter geben, macht euch selbst über diverese Zusammenhänge schlau.


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Kommentar von Onki73
15.11.2015, 21:22

Du sprichst in Rätseln. Dein Beispiel mit dem Taupunkt im Mauerwerk ist nicht nachvollziehbar und ich weiß nicht, auf welches Ergebnis man kommen soll.

Der Taupunkt ist nicht nur temperaturabhängig, sondern auch abhängig vom Sättigungsgrad der sich im Mauerwerk befindlichen Luft. In kleinen Poren und Kapillaren des Mauerwerks treten jedoch auch noch andere Kräfte auf, die dafür sorgen, dass sich in den kleinen Räumen bereits ab eine Luftfeuchte von 70% flüssiges Wasser bildet. Der Taupunkt im Mauerwerk ist damit fast unrelevant.

Außerdem hast Du ein statisches Denken. Es gibt in der Praxis im Außenmauerwerk keine gerade Linie in Bezug auf den Temperaturabfall, wo man irgendwo einen Taupunkt festlegen könnte, da die Temperatur der Fassade durch Strahlungsaufnahme (Tag) und Strahlungsabgabe (Nacht) stark schwankt. Das sorgt für mehr oder weniger starke Temperaturkurven (und keine gerade abfallende Linie) im Mauerwerksquerschnitt.

Die Feuchte im Mauerwerk schwankt auch sehr stark, in Abhängigkeit von der Beregnung der Fassade und den an beiden Seiten anliegenden Luftfeuchten. Da läßt sich so Pi mal Daumen kein Taupunkt festlegen. Sogar Berechnungsverfahren sind hier ungenau.

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Soso ihr lüftet regelmäßig ;-) Naja, das ist ebenso sinnvoll wie auf einen Arzt zu hören und seine verschriebenen Pillen zu schlucken. ;-)

Ich könnte jetzt mal scherzhaft fragen, wo lässt ihr denken? Bitte jetzt nicht missverstehen! In unserer Gesellschaft lassen sinngemäß zu viele Andere denken, tun es kaum selbst noch.

Also fangt mal an zu recherchieren, hinterfragt doch mal diverse Zusammenhänge. Fangt z.B. mal bei der sogenannten relativen Luftfeuchte an. Wechselt dann rüber zum Thema Taupunkt, bzw Taupunkt-Temperatur und versucht dann selbst Erklärungen für euer sichtbar gewordenes Problem zu finden.

Mit entsprechender Theorie könnt ihr viel besser selbst bestimmen, wann es Sinn macht zu lüften. Ich frage mal etwas böswillig (;-) ), würde es Sinn machen zu lüften, wenn man sich dadurch noch mehr Feuchtigkeit ins Haus holt?

So einen ähnlichen Unsinn machen etliche im Sommer, wenn sie Empfehlungen folgen die da lauten, im Sommer lässt sich ein feuchter Keller super durch dauerhaft geöffnete Kellerfenster entfeuchten. Irrtum, genau dadurch verschärft man das Problem.

Werden wir mal konkreter bezüglich euerem Fenster. Ist das nur im unteren Bereich so feucht? Wenn ja, lohnt ein bissel nachdenken, nachforschen.

Warum nur unten, sonst nirgends? Da gibt es doch sicher irgendwelche Zusammenhänge und wenn man die kennt, könnte man etwas verändern.

Taupunkt erwähnte ich oben ja schon. Sinnieren wir drei mal etwas in ähnlicher Richtung. Betrachten wir mal nicht den Taupunkt, sondern einen hypothetischen Gefrierpunkt. Angenommen euer Mauerwerk ist 30 cm dick und aus Vollziegel. Draußen sind es angenommene minus 2 Grad, innen sind es angenommene 21 Grad. Es gibt also eine Temperaturdifferenz von 21 minus 2 minus, also 23 Grad. Nehmen wir an die Temperatur verhält sich in der Wand analog den Verhältnissen. An welchem Punkt wären dann eine Temperatur von 0 bzw 4 Grad zu erwarten. Wasser gefriert ja nicht bei Null.

Versucht mal diese angesprochene Theorie auf euer Fenster zu übertragen, auf welche Ideen kämet ihr dann?

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Kommentar von Onki73
15.11.2015, 21:26

Bei Normaldruck (Meerespiegelhöhe) gefriert reines Wasser bei 0°C. Wo hast Du Physik gelernt???

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