Woher kommt ADHS bei Kindern?

5 Antworten

Wenn bei einem Kind wirklich AD(H)S diagnostiziert wurde - und das darf nur der Psychologe tun, dann wird auch besprochen, woher es kommt. Oft ist es eine Reizleitungsstörung. Verbunden mit der schnelllebigen, stressigen Zeit, zuviel Fernsehen, zuwenig Tobemöglichkeiten und zuviel Zucker.

Oft ist es eine Reizleitungsstörung. Verbunden mit der schnelllebigen, stressigen Zeit, zuviel Fernsehen, zuwenig Tobemöglichkeiten und zuviel Zucker.

Wenn das der tasächliche Grund für sein Verhalten ist, dann wird er definitiv kein AD(H)S diagnostiziert bekommen - sofern die Diagnostik seriös ist.

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@MamaMausi: Die von dir genannten Punkte sind nur Verstärker der ADS-Symptome. Sie lösen jedoch kein ADS aus!

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In allen mir bekannten ADS-Fällen hat auch mind. 1 Elternteil ADS-Symptome. Nicht unbedingt die gleichen, aber doch typische ADS-Merkmale. Insbesondere sind das: Die Schwierigkeit, zu automatisieren; das schlecht zuhören und aufnehmen können; das dadurch bedingte schlechte Gedächtnis.

Ich kann deshalb die Annahme, dass ADS vererblich ist, nur bestätigen.

Die Zappeligkeit bei ADHS resultiert meiner Meinung nach aus den o.g. Symptomen, da es durch die mangelnde Verarbeitung und der ständigen Denk-Anstrengung zu einer Reizüberflutung kommt. Bei dem einen Kind äußert sich das durch Zappeligkeit, bei dem anderen durch das Abtauchen in die Traumwelt. Eine reiche Phantasie haben meiner Meinung nach alle ADS'ler.

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