Woher kommen Risse in Wänden?

4 Antworten

Dünne Risse im Putz - nennen wir sie mal Haarrisse - entstehen im Laufe der Jahre. Je nach Putzart sind sie dann stärker oder weniger stark zu erkennen. Diese Risse sind kein Mangel. Sie führen auch nicht gleich dazu, dass Wasser oder was auch immer eindringt. Die Oberfläche von Putz arbeitet wie jede andere Oberfläche auch. Wird feucht und trocknet wieder. Wird vor allem warm und dann wieder kalt. Aus diesem Grund streicht man ja auch Putz alle Jahre mal wieder. So lange der Putz nicht hohl liegt - kann man beim klopfen hören - ist das auch nicht weiter schlimm. Wie gesagt - es hängt stark vom verwendeten Putz ab. Aber - auch der beste Putz hält nicht ewig.

Risse die durchgehen, also an Außen- und Innenseite der Wand z.B. erkennbar sind, können viele Gründe haben. Feuchteschäden, Setzungsschäden und oder Risse aufgrund ganz normaler Setzungen über Jahre. Sollte vom Fachmann begutachtet werden.

Kommt drauf an:

Risse nur im Putz an der Fassade sollten wohl ab einer gewissen Riß-Breite auch abgedichtet werden, damit kein Wasser eindringt, sind aber ansonsten ungefährlich.

Wenn der Riß durch's ganze Mauerwerk geht, sollte man das unbedingt beobachten.

Sind es sogenannte Setzrisse oder Risse von einmaligen Erschütterungen (Erdbeben o.ä.), kann man sie einfach ausbessern. Aber Achtung: vorher eine Analyse machen, ob sie sich wirklich nicht mehr verändern!

Risse von ständig wiederkehrenden Erschütterungen oder Bewegungen z.B. im Untergrund (vor allem bei Bergschäden!!!) sollte man durch gutachterlich beurteilen lassen - und vor allem dem Verursacher melden.

Du siehst: die Problematik ist etwas komplex, so daß Du Dir auf jeden Fall zuerst fachlichen Rat (Architekturbüro, Bausachverständiger etc.) holen solltest!

bedeutet dass, dass Risse im Putz nichts außergewöhnliches ist und das wohl die Mehrheit der Risse widerspiegelt?? sind diese Risse dann witterungsbedingt wie es Wolfgang Joost weiter oben beschrieben hat?

oder sind doch die meisten risse setzungsrisse?

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Ein Haus setzt sich nach einigen Jahren. Es herrschen Drücke und Spannungen wegen der Toleranzen in einem Haus, die erst nach Jahren frei werden, wenn das Material es nicht mehr aushält.

aber hat man deswegen nicht ein Fundament, gerade deshalb, weil es Setzungen gibt? ich erkenne oft Risse an den Aussenwänden, ist also nicht selten. das es altersbedingt ist verstehe ich - doch was kann man dagegen tun?

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@Schinken01

Ja aber auch dass Fundament hat Toleranzen und vor allem die Wände. Es ist technisch nie 100% eben. Dadurch kann es zu Neigungen des Fundamentes kommen. Hierdurch entstehen hohe Kräfte an den Wänden. Ändern kann man da nichts daran, denke ich mal.

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