Woher kommen Gewittertiere?

1 Antwort

http://www.pm-magazin.de/de/heftartikel/artikel_id262.htm

"Biologie

Was sind »Gewittertierchen«?

Bei schwülwarmem Wetter wimmelt die Luft von kleinen schwarzen Tierchen. Sie dringen in jede Ritze ein, und beim Menschen lösen sie einen unangenehmen Juckreiz aus. Da diese Insekten zwar Flügel haben, aber nicht wirklich fliegen können, nutzen sie den Wind und die gute Thermik vor einem Gewitter als Antrieb. Weil sie dann in Massen auftreten, nennt der Volksmund sie » Gewittertierchen«. Biologen bezeichnen sie wegen der Haarfransen an ihren Flügeln als »Fransenflügler« – oder auch als »Blasenfüße«, weil sie an den Fußenden anschwellende Haftblasen besitzen. Wegen ihrer passiven Fortbewegungsmethode zählt man sie zum so genannten »Luftplankton«. Weltweit gibt es rund 5000 Arten, etwa 300 davon in Europa. Die meisten dieser Tierchen sind den Gärtnern und Bauern ein Graus: Sie stechen die Pflanzenzellen an und saugen den Saft heraus. Dadurch lassen sie Blüten und Blätter verwelken, hemmen das Wachstum der Pflanze und können auch Viren auf sie übertragen. Einige Spezies sind besonders unangenehm: Sie saugen menschlichen Schweiß oder sogar Blut. Andere sind jedoch Nützlinge. Sie schützen die Pflanzen vor Pilzen, Milben oder Blattläusen. So seltsam wie ihre Fortbewegung ist ihre Vermehrung: Die meisten Fransenflügler vermehren sich durch Jungfernzeugung, d. h. die Weibchen legen Eier ab, aus denen sich ohne Befruchtung Larven entwickeln. Nur bei 30 Prozent aller Arten gibt es überhaupt Männchen." (...)

DH,für diese informationsreiche Antwort:-)

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