Woher kam die Energie für den Urknall wenn es vor dem Urknall nichts gab?

12 Antworten

Hallo GermanXpert !

Interessant dass hier meines Erachtens ziemlich niemand wirklich auf deine Frage eingeht, denn sie heisst doch, ob es möglich ist, dass etwas aus dem Nichts entstehen kann.
Natürlich können wir nicht sagen was vor dem Urknall war, da wir mit unseren Möglichkeiten nicht "dahinter sehen" können, aber wir haben einen logischen Verstand, der uns sagt, dass wenn wirklich nichts wäre, auch nichts entstehen kann !
Somit wäre diese Frage geklärt, dass vor dem Urknall nicht nichts gewesen sein kann, (womit du mit deiner Vermutung völlig richtig liegst) !   Das heisst doch, dass diese Energie, aus der der Urknall entstand, schon immer da war !
Man kann sich jetzt nur noch fragen, ob diese Energie seit Urzeiten einfach passiv da lag und dann plötzlich per Zufall der Urknall entstand. (Wie das funktionieren könnte wurde ja hier genug erklärt)  Dies kann man wohl nie beantworten, aber mir persönlich gefällt diese "erweiterte Urknalltheorie", dass das Universum sich irgendeinmal genug ausgedehnt hat, und sich dann wieder zusammenzieht, um dann nach einer "Pause" wieder erneut zu "explodieren" und dieser "Kreislauf" würde dann so seit und bis in alle Ewigkeit funktionieren !

Wie es scheint hat der Mensch Mühe sich vorzustellen, was wirklich nichts ist, dass wenn wirklich nichts wäre, auch nichts entstehen kann.
Andererseits haben wir auch Mühe uns vorzustellen, dass das was existiert, seit ewig so ist und auch ewig weiter existieren wird, es also kein Anfang und Ende gibt, sich lediglich die Erscheinungsformen ständig verändern, von "nur Energie", bis zu diesem Universum, wie wir es jetzt haben, mit all den milliarden Galaxien.

Die uns bekannte und geltende Physik sagt.

Der Energieerhaltungssatz drückt die Erfahrungstatsache aus, dass die Energie eine Erhaltungsgröße ist, dass also die Gesamtenergie eines isolierten Systems sich nicht mit der Zeit ändert. Zwar kann Energie zwischen verschiedenen Energieformen umgewandelt werden, beispielsweise von Bewegungsenergie in Wärmeenergie. Energie kann auch aus einem System oder in ein System transportiert werden. Es ist jedoch nicht möglich, Energie zu erzeugen oder zu vernichten.

Wenn das bei dem Urknall auch Gelten würde, gäbe es kein Universum. Daraus lässt sich schlussfolgern das Teile unserer Physik bei dem Urknall nicht Identisch gewesen sind.

Da wir jetzt in Teilen eine andere Physik haben ( oder eine nicht ausreichende) ist es nicht möglich diesem Umstand des Urknalls mit unserer Physik zu beschreiben.

Zudem geht es bei dem Urknall um Zeit, Raum und Energie in extremster Form. Leider ist es nicht möglich zu erklären was Heute (unter Normalen Umständen) Raum, Zeit oder Energie wirklich ist. Daher kann man erst recht nicht erklären was Raum/ Zeit oder Energie in einem Extrem zustand ist.

Schöne Antwort, danke dafür!

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Die Wissenschaft hat bislang Methoden entwickelt, die nur bis kurz nach dem Urknall zurückreichen, also das mathematisch beschreiben können, was unmittelbar nach dem Urknall geschah. Typisch wissenschaftlich ist es, dann zusagen: was davor war, können wir nicht sagen und etwas zu sagen, wäre unwissenschaftliche Spekulation.

Insofern kann man nicht einmal sagen, was unmittelbar vor dem Urknall war, ob Schwarzes Loch, "Nichts", ein Voruniversum, das implodiert und danach wieder explodiert ist oder sonst etwas. Das heißt aber nicht, dass nicht in den nächsten Jahrhunderten evtl. neue Methoden entwickelt werden, die irgendwann doch eine Aussage zulassen. An solchen Fragen wird halt erst seit gut 300 Jahren geforscht und dafür wissen wir schon eine ganze Menge. Dass bei den weiteren Forschungen aber plötzlich doch noch irgendwo ein Schöpfergott gefunden wird, halte ich für eher extrem unwahrscheinlich.

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Jetzt zu meiner Theorie:

Nehmen wir an, dass unser Universum ein vierdimensionales Gebilde in der Raumzeit ist, und zwar in dieser da

https://de.wikipedia.org/wiki/Minkowski-Raum

bzw. die Sterne und all die Masse des Universums eine „4D Materiewelt“ (so nenne ich mal den Teil des Universums, der aus Masse und Energie und nicht aus Raum und Zeit besteht) in dieser Raumzeit sind, und der Urknall der Mittelpunkt dieser „4D Materiewelt“ ist.

Könnte es dann nicht sein, dass es in der vierdimensionalen Raumzeit nicht nur einen Urknall gibt/gab, sondern mehrere, oder gar unendlich viele „Urknälle“, die jeweils eine eigene „4D Materiewelt“ umgibt, und diese „Urknälle“ und deren „4D Materienwelten“ zeitlich (in der Raumzeit) voneinander getrennt sind, vergleichbar mit den Galaxien und Planeten, deren Massen und Mittelpunkte räumlich voneinander getrennt sind?

Führen wir uns vor Augen, dass man Jahrtausendelang dachte, dass die Erdanziehung nur von „unten“ aus wirkt, wir heute aber wissen, dass die Gravitation hier auf der Erde zwar vor allem vom Erdmittelpunkt „unten“) ausgeht, aber auch vom Mond, der Sonne und allen anderen Massen („oben“) und dies auch Auswirkungen auf „unten“ hat (Ebbe und Flut zum Beispiel).

Könnte es nicht dementsprechend sein, dass die Annahme, das Kausalität nur von der Vergangenheit (Aus Richtung unseres Urknalls kommend) aus in die Zukunft wirkt und funktioniert, aber nicht umgekehrt, nicht richtig ist, sondern wir zwar die meiste Kausalität aus der Vergangenheit spüren, da unser Urknall eben sehr nahe ist und dort die Materie am dichtesten war, es aber auch ganz leichte Kausalitätsauswirkungen aus der Zukunft gibt, die von den anderen „Urknällen“ (und dessen „4D Materiewelten“) oder vielleicht sogar von Geschehnissen die in naher Zukunft liegen, aus gehen, dass diese Auswirkungen diese Geschehnisse aber so gering und subtil sind, dass wir sie nicht wahrnehmen, genauso wie wir Ebbe und Flut nicht wahrnehmen, wenn wir auf dem Ozean schippern, dass sie aber sich subtil zum Beispiel als konzentrische Kreise in der Hintergrundstrahlung zeigen?

Kommt hier überhaupt noch jemand mit, bei dem was ich sagen, bzw. fragen will?

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