Woher holen sich Banken das Geld, das sie ausleihen?

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6 Antworten

Kurzfristige Gelder holen sich die Banken am "Geldmarkt" so wird der Markt für kurzfristige Gelder bezeichnet, langfristige Gelder am Kapitalmarkt. Dahinter steckt einfach, dass alle Banken eigene Abteilungen haben, die versuchen Anlagebeträge selbst wieder günstig anzulegen bzw. sich Gelder günstig zu beschaffen, damit diese ausgeliehen werden können. Es steckt eine aufwendige Disposition dahinter. Das ganze muss ja einigermaßen fristenkongruent und gewinnbringend erfolgen. Das Bundesaufsichtsamt für Kreditwesen beschränkt die Höhe der Gelder, die eine Bank ausleihen darf.

Sie nutzen natürlich nicht nur die Einlagen der Kunden, sondern können sich darüber hinaus natürlich bei anderen Banken Geld leihen. Aber am günstigsten geht das bei der Bundesbank, bei der sie das Geld zum europäischen Basiszinssatz erhalten. Deshalb verändern sich auch die Kreditzinsen, wenn sich der Basiszinssatz verändert.

Nu rate Mal, warum Deine Überweisungen immer so lange dauern! Vorzögerte Gutschriften besorgen den Rest

Es kommt zum großen Teil von schlechtverzinsten Sparbücher, Prämiensparbriefen und vom Festgeld. Immer noch das größte Medium womit in Deutschland Geld gespart. Traurig aber wahr!

Die EZB (Europäische ZentralBank) legt sowas fest.

Banken holen sich das Geld von Geldanleger und Bankkonten

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