Woher erfährt man als Erbe auf welchen Banken das Geld "verstreut" ist?

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10 Antworten

Gehe das Ganze doch pragmatisch an.

  1. Es ist unmöglich die völlig zu enterben, wenn DU keine Geschwister hast. Wenn Deine Mutter ihr Geld an einen Fremden vererbt, dann bekommst DU noch immer die Hälfte.

  2. WEnn Deine Mutter verstirbt, wird es doch irgendwelche Unterlagen über die Konten geben. Sparbäücher, Kontoauszüge, Sparverträge. Wenn aussser Dir kein Angehöriger da ist, wirst Du wohl die Wohnung aufräumen müssen, also findest Du alles.

  3. Mit Deinem Erbschein kannst Du ja jede Bank aufsuchen, oder anschreiben (per eMail und mit dem Erbschein als Anhang kostet Dich das noch nicht einmal Geld) und fragen.

Wenn Du nur den Pflichtteil bekommst und nicht Erbe wirst, dann kannst Du von dem Erben Auskunft darüber verlangen, was an Vermögen vorhanden ist. (siehe: http://www.pflichtteilrechner.de/035_wie_erhaelt_der_pflichtteilsberechtigte_informationen_ueber_den_nachlassbestand.html )

Dann muss also der Erbe schauen, wie er an die Informationen kommt!

Abgesehen von den ganzen rechtlichen Stolpersteinen ist genau das die Tücke beim Pflichtteil: rauszufinden, was überhaupt da ist (und was es wert ist).

Wenn Du Erbe wirst (also nicht nur den Pflichtteil bekommst) hast Du zumindest die Möglichkeit, direkt bei den Banken nachzufragen, bei denen Du was vermutest.

Bekommst Du nur den Pflichtteil, erhälst Du bei den Banken keine Auskunft (Bankgeheimnis!).

Frage einfach mal auf Deiner Bank nach. Mein Mann hatte ein eigenes Konto. Bis zu seinem Tod durfte ich darüber verfügen, hatte die Karte und Geheimzahl. Einige wenige Tage nach dem Tod war es gesperrt. Also muß doch irgendwer wissen, dass er verstorben ist, und wo Konten bestehen. Deswegen würde ich zuerst bei der Bank nachfragen.

wenn du keine aufzeichnungen oder Unterlagen hast, bleibt dir nur der Weg, bei jeder einzelnen Bank und Versicherung nachzufragen. Es gibt aber meist nur ein dutzend die in Frage kommen, wenn deine Mutter nicht im Ausland oder Onlinebanken war. Wenn sie natürlich ein Nummerkonto in der Schweiz hatte, sieht es schlecht aus

> manisch depressiv, immer wieder beim psychiater

Es könnte nötig werden, dass sie einen gerichtlich eingesetzten Betreuer bekommt.

Wenn der dann auch für die Vermögenssorge zuständig ist, wird es eine seiner ersten Aufgaben sein, ein Vermögensverzeichnis zu erstellen.

..... Damit wäre dann ohne viel Zutun alles für Dich geregelt.

vielleicht hat sie gar nicht so viel sondern macht nur beziehungs-theater. (ich bin auch manisch depressiv)

finanzämter haben die möglichkeit, über name-vorname-geburtsdatum für sich und im wege der amtshilfe auch für alle anderen behörden die gläserne kontenabfrage zu machen, dabei tauchen alle deutschen konten der betroffenen person auf. obs für privatpersonen die gleiche möglichkeit besteht, vielleicht für das nachlaßgericht, weil es ja auch die pflicht hat, nach seinen möglichkeiten mitzuwirken. man macht dort eine angabe, dass möglicherweise noch unbekannte konten existieren, vielleicht sehen die eine möglichkeit. mfg-

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Am besten, jeder legt sein Geld bei der DZ-Bank an - dann gibt's nämlich nix mehr zu vererben. Info: http://www.presseecho.de/finanzen/PE12284004045353.htm

Ich finde es nicht in Ordnung, wenn die Menschen noch Leben sich über das Erbe Gedanken zu machen... sorry

ich denke, du hast "gegen auszahlung........verzichtet". nun willst du es doch?

Hi, da verwechselst du was. Meine eltern hatten ein berliner testament und sich gegenseitig als alleinerben eingesetzt. In diesem Zuge habe ich notariell gegen eine gewisse summe auf meinen pflichtteil verzichtet, erbverzicht ist jedoch nicht erwünscht. Steht so drin. dh. wenn meine Mutter stirbt gibts wieder was zu erben.

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@tommy11

kommt mir unwahrscheinlich vor, nachdem, was ich vom berliner testament begriffen habe.

aber vielleicht tauchen morgen früh die rechtsexperten hier auf und können das beantworten...

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