Woher erfährt man als Erbe auf welchen Banken das Geld "verstreut" ist?

8 Antworten

Gehe das Ganze doch pragmatisch an.

  1. Es ist unmöglich die völlig zu enterben, wenn DU keine Geschwister hast. Wenn Deine Mutter ihr Geld an einen Fremden vererbt, dann bekommst DU noch immer die Hälfte.

  2. WEnn Deine Mutter verstirbt, wird es doch irgendwelche Unterlagen über die Konten geben. Sparbäücher, Kontoauszüge, Sparverträge. Wenn aussser Dir kein Angehöriger da ist, wirst Du wohl die Wohnung aufräumen müssen, also findest Du alles.

  3. Mit Deinem Erbschein kannst Du ja jede Bank aufsuchen, oder anschreiben (per eMail und mit dem Erbschein als Anhang kostet Dich das noch nicht einmal Geld) und fragen.

wenn du keine aufzeichnungen oder Unterlagen hast, bleibt dir nur der Weg, bei jeder einzelnen Bank und Versicherung nachzufragen. Es gibt aber meist nur ein dutzend die in Frage kommen, wenn deine Mutter nicht im Ausland oder Onlinebanken war. Wenn sie natürlich ein Nummerkonto in der Schweiz hatte, sieht es schlecht aus

Frage einfach mal auf Deiner Bank nach. Mein Mann hatte ein eigenes Konto. Bis zu seinem Tod durfte ich darüber verfügen, hatte die Karte und Geheimzahl. Einige wenige Tage nach dem Tod war es gesperrt. Also muß doch irgendwer wissen, dass er verstorben ist, und wo Konten bestehen. Deswegen würde ich zuerst bei der Bank nachfragen.

In wie weit fließt die Erbpacht in den Pflichterbteil des Erbes ein?

Mein vermögender Vater hat eine Erbpacht über einen langfristigen Zeitraum mit der Gemeinde abgeschlossen. Die Kinder sind enterbt. Fließt dieser Erbpachtvertrag trotzdem in den Pflichtteil des Erbes ein?

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Ebay Verkäufer droht mit Strafanzeige

Hallo!

Ich hatte bei Ebay auf ein IPhone 4 ein Preisvorschlag abgegeben. Da der Käufer sich jedoch nicht gemeldet hat, habe ich das vergessen. Da ich dann von einem bekannt ein Angebot für sein IPhone bekommen habe, habe ich natürlich das gekauft. Jetzt habe ich festgestellt das der Käufer mein Angebot angenommen hat. Also habe ich ihn angeschrieben um die Situation zu klären. Ich bot ihm an die Transaktion abzubrechen, was er auch annahm. Jetzt bin ich aber den wüstesten Beschimpfungen von ihm ausgesetzt und er hat über Ebay meine Kontaktdaten angeforder. Er will das ich mich sofort von Ebay abmelde, weil ich ihn wohl betrogen habe. Und wenn ich das nicht tue stellt er Strafanzeige. Dazu kommt jetzt noch das er nach dem Abbruch eine Unkostenenstschädigung von mir will. Wegen entstandener Telefonkosten und der angeblichen Angebotskosten. Es handelt sich zwar nur um 6,00 Euro, trotzdem droht er mir mit sofortiger Strafanzeige wenn ich diese bis Dienstag nicht bezahle. Eben wegen einem angeblichen Betrugsversuch.

Ich habe gesagt ich bin bereit das zu zahlen, wenn er mir eine saubere Auflistung der Unkosten gibt. Daraufhin kam nur ein wirrer Text mit dem Hinweis ihn nicht noch wütender zu machen.

Was soll ich tun? Ich habe nichts getan und mit dem Abbruch der Transaktion war er einverstanden!

MfG

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Pflichtteil auf Raten schon im Erbvertrag verankerbar?

Hallo,
Frage ist die Folgende:
Großmutter vererbt an Enkel so ziemlich Alles, macht ihn zum Alleinerben.
Ihre 3 Kinder kriegen jeweils Pflichtteil (wobei bei einem der Kinder Wohnrecht statt pflichtteil ausgemacht ist. was hier aber unwichtig sein sollte.)
bisher war das Ganze nur in Form eines notariellen Testaments festgehalten.

Nun will der Vererbende aber einen Erbvertrag (ebenfalls beim selben Notar) mit grundsätzlich gleichem Inhalt machen lassen.
Einzige Unterschiede sollen sein:
1. Der Erbvertrag soll final sein. d.h. selbst wenn die Betroffene (unter Begleitung entsprechend interessierter Kinder) 2,3 Monate später käme und ein testament/Erbvertrag machen würde, der den Alten aufzuheben versucht oder komplett gegensätzlichen inhalt hat, so soll dies nicht mehr möglich sein.
es soll sprichwörtlich der letzte, nicht mehr veränderbare Wille sein.
Alles was danach kommt, selbst wenn notariell gemacht, soll keine Wirkung mehr entfalten.

Wie wäre das konkret umsetzbar?
Was müsste dazu in den Erbvertrag rein bzw. was müsste ausgelassen werden?

2.Da die Großmutter weiß dass der Enkel nicht allzu vermögend ist und aber weiß dass die Pflichtteilsberechtigten gleich nach ihrem Tod sofort den Pflichtteil verlangen würden (der nach erster Hochschätzung immerhin um die 20000 Euro für beide Kinder betragen würde)
möchte sie es gerne im Erbvertrag irgendwie festhalten dass der Erbe die Pflichtteilsberechtigen in vorgegebenen Raten abzahlen kann.

Denkbar wäre hier bspw. eine Zahlung von 1% (des auszuzahlenden Pflichtteils) pro Moant, bis die Betroffenen eben ihren Pflichtteil komplett erhalten haben. Sozusagen eine (zinslose) Ratenzahlung über 100 Monate, wenn man so will.

Und das soll halt eben so festgehalten sein dass es auch definitiv nach dem Tod der Erblasserin verbindlich ist und die Kinder, auch selbst unter anwaltlicher Hilfe, an dieser Regelung nichts rütteln können.

Kann man das irgendwie so im Erbvertrag unterbringen sodass es für die späteren Pflichtteilsberechtigten die entsprechende Bindung hat?
Sodass die nicht doch durch irgendein Hintertürchen womöglich mit Anwalt so drehen können dass Ihnen der erbe doch gleich den Pflichtteil auszahlen muss?

Kann man das bereits im Erbvertrag so verbindlich bestimmen?

Was müsste dafür da so rein?

Denkt ihr dass ein Erbvertrag so umsetzbar ist?

Vom inhalt her gleich dem anfänglich erwähnten Testament aber halt mit diesen beiden, doch gravierenden Änderungen drin?

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Oma starb 1997 und hinterließ Testam. von 1975 (DDR). Sie enterbte 4 leibl. Kinder. Kein Erbschein?

Mein Vater beantragte 1997 einen Erbschein, nachdem seine Mutter verstorben war. Das Nachlassger. verweigerte dies mit der Auskunft, sie hätte eine Enterbung ihrer leibl. 4 Kinder in einem handschriftlichen Testam. verfügt. Ihr damaliger Lebensgefährte (nicht eingetr. Lebenspartner!) steht als Alleinerbe mit drin. Dieser verstarb 1998 und hatte keine Angehörigen. Auch der Nachlassverwalter gab nur sehr "schwammige" Auskünfte. Bei dem Nachlass handelte sich um ein erhebl. finanz. sowie Grundstücksvermögen, dass nun wohl dem Staat zufällt. Gilt diese Enterbung oder besteht ein Pflichtteilsanspruch?

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