Woher bezieht die Vegetation des tropischen Regenwaldes ihre Nährstoffe?

3 Antworten

Aus den abgestorbenen Pflanzen. Der Boden selbst ist dort sehr nährstoffarm und die Pflanzen leben von den Nährstoffen, die von den abgestorbenen und zersetzten Pflanzenteilen frei gesetzt werden. Ein ganz geringer Teil der Mineralien, welche die Pflanzen zum Wachstum benötigen, wird über die Luft in Form von Stäuben (Wüstenstaub, Vulkanasche etc.) eingebracht, während ein teil der Nährstoffe über die großen Flüsse ins Meer abtransportiert werden. Die Pflanzen dort leben gewissermaßen von der Hand in den Mund, denn große Mineralstoffvorräte gibt es im Boden der tropischen Regenwälder meist nicht. Das ist auch der Grund, dass sich solche Böden nicht für die Landwirtschaft eignen. Nach einer Brandrodung sind die Böden spätestens nach 2 - 5 Jahren völlig ausgelaugt, weil der Nährstoffvorrat aufgebraucht ist.     

Der mineralische Boden (Laterit) ist sehr nährstoffarm. Deswegen spielt sich der Nährstoffkeislauf weitgehend innerhalb der Humusschicht oder bereits oberhalb des Bodens in der Vegetationszone ab.

Aus der Erde, wie jede Vegetation.

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