Woher bekommen Sicherheitsfirmen ihre waffen?

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3 Antworten

korrekt in Deutschland muss ein Sicherheitsmitarbeiter folgende Bedingungen erfüllen :

Dem Antragsteller wird ein Waffenschein nach § 35 WaffG erteilt;
zuvor wurde die Sachkunde (§ 31 WaffG) und das Bedürfnis (§ 32
WaffG)geprüft. § 36 WaffG enthält die Versagungsgründe.

Waffensachkundeprüfung (§ 7, WaffG)

Nachweis des Bedürfnisses 

 Nach § 32 Abs. 1 Nr. 3 WaffG liegt
ein Bedürfnis insbesondere vor, wenn der Antragsteller glaubhaft macht,
"wesentlich mehr als die Allgemeinheit durch Angriffe auf Leib oder
Leben gefährdet zu sein und der Erwerb von Schusswaffen oder Munition
geeignet ist, diese Gefährdung zu mindern

Gefährdung durch bestimmte Aufgabenbereiche

Erklärend fügt die für die Behörde maßgebliche Verwaltungsvorschrift
(VwV) zum Waffengesetz in den Punkten 32.3.1 - 32.3.3 hinzu: "Bei der
Entscheidung über die Anerkennung eines Bedürfnisses ist stets eine
Abwägung der persönlichen Interessen des Antragstellers an der
Verbesserung seiner Sicherheit und dem öffentlichen Interesse daran,
dass möglichst wenig Waffen unter die Bevölkerung kommen,
erforderlich..."

Daraus kann ein Bedürfnis für z. B. folgende Bereiche des Bewachungsgewerbes resultieren:

Geld- und Werttransporte 

Sicherung von Behörden

Alarmempfangszentralen nach § 23 BGV C 7

Personenschutz

unter Umständen auch die Alarmverfolgungen

Jüdischen Gemeinde

Kernkraftwerke

 Bundeswehrliegenschaften

Die Waffe wird aus der Firmeneigenen Waffenkammer vor Dienst abgeholt und nach Dienst zurückgebracht.

Munition und Waffenerwerb obliegen dem Firmeninhaber

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Kommentar von pontios94
02.04.2016, 13:35

waffen und munition können vom firmeninhaber , prokuristen oder berechtigten personen zB bereichsleiter einer holding group im normalen waffenhandel erworben werden

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Die kaufen sie ganz normal. Waffenhandel ist auch in D nicht kompliziert, du musst nur die Befähigungsnachweise haben.

Außerdem trägt privates Sicherheitspersonal i.A. auch keine großen Waffen, also eher das einfache Selbstverteidigungszeug und Kleinkaliber,

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Kommentar von Fragenistbesser
30.03.2016, 16:59

Objektschutz Geldtransport trägt also keine Waffen ja?

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Kommentar von ES1956
30.03.2016, 17:51

Kleinkaliber - aha !

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Kommentar von DrCyanide
31.03.2016, 00:31

Also die bewaffneten Sicherheitsdienste die bei uns unterwegs sind tragen .357 Mag. Das du meinst normale Großkaliber reichen nicht zur Verteidigung zeugt davon dass Du keinerlei Ahnung von Waffen hast.

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Ja ein Sicherheitsdienst Mitarbeiter darf eine Genehmigungspflichtige Schusswaffe der Kat.B führen. damit er das darf benötigt er einen sogenannten Waffenpass, dieser ist bei der Behörde zu beantragen.

Dafür braucht er ein psychologisches gutachten, einen Waffenführerschein und einen Bedarfsnachweis (der von der Firma ausgestellt wird) diesen bekommt fast jeder der den Chef lieb fragt.
So wenn die Behörde den jenigen auf seine Zuverlässigkeit überprüft hat wir der Wp ausgestellt und der Shd Ma darf ab sofot Privat so wie im Dienst eine Schusswaffe mit sich führen.

Da der Wp jedoch nur mit einer Beschränkung laut Paragraph 21.abs.4 waffg vermerkt ist, wir der Wp mit der Beendigung des Dienstverhältnisses in einem sicherheitsunternehmen zu einer Waffenbesitzkarte und das führen ist nicht mehr erlaubt

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Kommentar von Fragenistbesser
30.03.2016, 17:03

hat man auch dann einen munitionserwerbsschein ? und nach dienst wo muss der Mitarbeiter seine Waffe lagern in der Firma oder zuhause im Tresor ?

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Kommentar von ES1956
30.03.2016, 18:37

Vermute stark das ist die Rechtslage in Ö. Bei uns in D ist das kein Waffenpass oder Waffenführerschein sondern ein Waffenschein. Die MA dürfen die Waffe auch nicht privat führen.

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