Wofür waren die Reparationszahlungen nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland?

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4 Antworten

Du kannst es auch mit Kosten für die Wiedergutmachung bezeichnen. Ein Krieg kostet viel Geld für den Staat, deshalb müssen Kriegsverlierer an die Gewinnerstaaten Aufbaukosten zahlen.

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Wofür? Das kann ich Dir ganz genau sagen. Dafür, daß die gesamtdeutsche Wehrmacht gegen die Sowjetunion den "ungeheuerlichsten Eroberungs-, Versklavungs- und Vernichtungskrieg, den die moderne Geschichte kennt" (Ernst Nolte) geführt hat, durch den dort 1.700 Städte, 70.000 Dörfer, 32.000 Industriebetriebe und 65.000 km Eisenbahnstrecke zerstört wurden. Daß dieser Krieg zudem 27 Millionen Sowjetbürger das Leben kostete, sollte eigentlich bekannt sein.

Wer Schaden anrichtet, hat diesen Schaden zu ersetzen. Allerdings haben auf Vorschlag der USA hin die Ostdeutschen 97-98 % des gesamtdeutschen Schadenersatzes gezahlt. Gerecht ist was anderes.

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Kommentar von earnest
18.05.2017, 22:08

Die vorwiegend mit den Demontagen in der DDR an die Sowjetunion "bezahlten" Reparationen waren in der Tat kein Ruhmesblatt...

Von Gerechtigkeit kann hier in der Tat keine Rede sein.

Ich vermute, über diese Zusammenhänge wissen hierzulande nur die wenigstens "Wessis" Bescheid.

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Weil die Wehrmacht halb Europa zerstört hat. Da ist es ja nicht völlig abwegig, dass Deutschland den Wiederaufbau auch bezahlt.

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Kommentar von NoNameBroOk
18.05.2017, 20:11

Also hat Deutschland die ganzen Kosten bezahlt? weil Stalin hat sich ja irgendwie geweigert

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Für die Schäden die Deutschland in den anderen Ländern angerichtet hat

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