Wofür steht die soizale Marktwirschaft stärker ein und was ist ihr leitgedanke?

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4 Antworten

Die Ideengeber der Sozialen Markwirtschaft, vor allem die Freiburger Ordoliberalen (kannst Du googeln), wollen durch Korrekturen der "Freien Marktwirtschaft" deren Vorteile bewahren und die Nachteile ausgleichen.

Die Theoretiker der "Freien Marktwirtschaft" sind idealistischerweise davon ausgegangen, dass in einem Netz unterschiedlicher Märkte die Mengen, Preise und Qualitäten der Produkte im Wettbewerb nach Angebot und Nachfrage bestimmt werden, weil selbstverantwortliche Menschen als Verbraucher und Anbieter am besten im Handel miteinander bestimmen können, was für sie das beste ist. Der Staat spielt nur eine Rolle als Garant für faires Handeln und als Anbieter öffentlicher Güter und Dienste (z.B. Bildung, Sicherheit). Historisch haben sich in der Realität die idealen Voraussetzungen dieser Theorie nie durchsetzen können. Allein schon die Idee, dass sich der Staat neutral verhalten solle, lies sich nie durchsetzen. Menschen, auch Politiker sind nie neutral.

Den Theoretikern der "Sozialen Marktwirtschaft" ging es nun darum, dass die Grundidee der "Freien Marktwirtschaft" - möglichst große Freiheit und Selbstbestimmung auf den Waren- und Dienstleistungsmärkten im fairen Wettbwerb - erhalten bleibt, dass aber der Staat sich verpflichtet, Fehlentwicklungen sozialer Art und konjunkturelle Schwankungen auszugleichen. Danach soll der Staat nicht nur fairen freien Wettbewerb auf den Märkten bei möglichst großer Selbstbestimmung von Anbietern und Nachfragern garantieren. Der Staat soll, da Fehlentwicklungen nie auszuschließen sind, diese dämpfen, wenn nötig korrigieren und in seinem eigenen Handeln als Wirtschaftsteilnehmer darauf achten, dass er selbst als großer Nachfrager niemanden bevorzugt.

Auch diese Forderungen sind ein Ideal und die Umsetzung hängt davon ab, wie wach die Bürger sowohl als Wirtschaftsteilnehmer wie als Teilnehmer im gesellschafts-politischen Spiel sind. Das hängt auch davon ab, wie gut sie z.B. durch eine "neutrale, informative Presse" unterrichtet werden über die für ihre Entscheidungen wichtigen Vorkommnisse. Wissen ist dabei das A und O und wissen wollen in den Bereichen Wirtschaft und Politik und nicht nur in Sport oder Schönheit.

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es wäre schön wenn die soziale marktwirschaft mehr befürworter hätten und mehr dafür getan wird? aber es gibt zuviele sogn. lieberale die meinen sie müsten sich nie an feste formen binden?

der markt ist dann zu voll mit allgm. geschäftsbediungen?

und jeder versucht jeden über den tisch zu ziehen? über all nur mogelpackungen?

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soviel freiheit wie möglich, und soviel staat wie nötig

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Soz. Marktwirtschaft ist eine Marktwirtschaft,d.h. der Markt regelt die Preise etc., dort wo der Markt aber "Ungerechtigkeiten" zulässt, hilft der Staat. 

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Kommentar von robi187
07.09.2016, 18:18

hilft oder besser greift der staat ein? denn auch monopole sind klar verboten und das würde bei der planken marktwirschaft ok sein?

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