Wofür steht das "V" bei Fahrzeugen?

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7 Antworten

Normalerweise bezeichnet es die Bauform des Motors.

Bei den von Dir aufgelisteten Beispielen aber ist das "V" nach einer Zahl und bezeichent die Anzahl der Ein- und Auslassventile des Motors.

Auf dem Bild sehe ich einen 2-Ventil-Zylinderkopf eines Reihen-4-Zylinders der also 8 Ventile hat.

12 v - 12 Ventile im Motor
V12 - 12 Zylinder hat der Motor

Ein Zylinder hat mindestens 2 Ventile bis max. 5 Ventile. Mir ist kein Motor mit mehr Ventilen pro Zylinder bekannt

Anzahl der Ventile (im Zylinderkopf natürlich).

je mehr ventile, desto besser?

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@badenglish

Je mehr Ventile, desto besser die Zylinderfüllung - tendenziell gesehen jedenfalls. Das erhöht die Leistung. Bei manchen älteren Motoren bedeuten mehr Ventile allerdings auch mehr Wartungsaufwand (Einstellen der Ventile ist teuerer) und mehr Anfälligkeit (Freiläufer gibt es als Vierventiler nicht, wenn der Riemen reißt, ist der Motor hinüber). 

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@checkpointarea

Mazda MX 5-4 Ventile pro Zylinder, dennoch kann der Reimen eigentlich reißen, ohne einen Großen Schaden anzurichten-nur bei hohen Drehzahlen kann es zu einem Motorschaden kommen, auch wenn Mazda was anderes Behauptet.

Toyota Starlet-Freiläufer, 4 Ventile....

2 Beispiele, die deine Aussage denke ich doch ganz gut widerlegen ;)

LG

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@badenglish

Mh... Ehrlich gesagt habe ich noch nie an nem Starlet-Motor rumgeschraubt, und es gab auch nur einen Motor. Meines Wissens nach war das der 1,3 16V. Motorkennung: 4E-FE.

Auf dem Bild sind klar nur 2 Ventile pro Zylinder zu sehen, wärest du so nett und würdest mal den Link zu dem Chat reinstellen, anstatt nur das Bild? 

Wie auch immer-der Mazda hat definitiv 16 Ventile und geht dennoch nicht gleich kaputt-sondern braucht wirklich hohe Drehzahlen um kaputt zu gehen, wenn der Riemen reißt.

LG

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ist das kürzel für valve(ventile)

16 Ventiler ?

bei Opel V ersuchsfahrzeug
bei Fiat vielleicht V egan

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je mehr ventile, desto besser?

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@badenglish

eigendlich ja da da durch "Mehrwege" der Kraftstoff bzw das Gas im Zylinder besser verteilt wird

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@newcomer

http://www.linkfang.de/wiki/Mehrventiltechnik

Mehrventiltechnik

Mit mehr als einem Einlassventil wird der Ansaugwiderstand verringert, desgleichen der Abgasgegendruck bei mehr als einem Auslassventil. Ein Mehrventil-Motor hat daher einen schnelleren Gasaustausch und bessere Zylinderfüllung.
Er erreicht damit ein höheres Drehmoment, je nach Auslegung auch bei
hohen Drehzahlen. So ergibt sich mehr Leistung als bei Motoren mit zwei
Ventilen. Die nebenstehende Tabelle macht dies anhand zweier Formel-2-Motoren (BMW-Vierzylinder) aus den 1970er Jahren deutlich: Bei gleichem Hubraum von 2 Litern ergab sich nach der Umstellung auf einen Vierventil-Zylinderkopf in Verbindung mit der erhöhten Nenndrehzahl eine Leistungssteigerung um fast 22 Prozent von 169 kW/230 PS auf 206 kW/280 PS.[2]

Auch bei Pkw-Motoren für den Alltagseinsatz ergibt sich mit vier
Ventilen eine ähnliche Steigerung. Beispielsweise wurde der
1,8-Liter-Vierzylinder M40B18 (83 kW/113 PS bei 5500/min) des BMW 318i aus der Reihe E30 durch einen anderen Zylinderkopf im Modell 318is zum Vierventiler M42B18 mit einer Leistung von 100 kW/136 PS bei 6000/min; allerdings ist dieser mit 10:1 auch höher verdichtet und benötigt daher Superbenzin 95 ROZ (M40B18: Verdichtung 8,8:1 für Normalbenzin 91 ROZ).

Das Kürzel z.B. 12V (nicht zu verwechseln mit V12, das den Zwölfzylinder-V-Motor
kennzeichnet) gibt die Zahl der Ventile an. Hier kann nicht zwingend
auf Zylinderzahl und Zahl der Ventile pro Zylinder geschlossen werden.
12V kann einen Dreizylindermotor mit vier Ventilen pro Zylinder, einen Vierzylinder mit zwei Einlass- und einem Auslassventil je Zylinder oder einen Sechszylinder in Zweiventiltechnik bezeichnen.

Die heute vorherrschenden 16V-Motoren sind immer
Vierventil-Vierzylinder, jedoch kann mit 16V auch ein (meist älterer)
Zweiventil-Achtzylinder
gemeint sein, was jedoch unüblich ist. Ebenso ungebräuchlich sind die
Kürzel 8V bei Vier- und 12V bei Sechszylindern mit konventioneller
Zweiventiltechnik. Bei dem seit 2010 gebauten 8V-Twin-Air-Motor von Fiat Powertrain Technologies handelt es sich um einen Parallel-Twin-Zweizylinder mit Vierventiltechnik.

Ein 20V-Motor kann ein Vierzylinder mit drei Einlass- und zwei Auslassventilen pro Zylinder sein; möglich ist aber auch ein Fünfzylindermotor mit Vierventiltechnik. Der 24V-Motor ist ein Vierventil-Sechszylinder
und die Bezeichnung 32V kennzeichnet den Vierventil-Achtzylinder, wobei
hier keine Aussage über die Konstellation von Einlass- und
Auslassventilen getroffen werden kann. Meist sind es auch dort je zwei
pro Zylinder – nicht sehr gebräuchlich, aber möglich sind ein Auslass-
und drei Einlassventile je Zylinder

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@newcomer

Dazu könnte man evt. noch sagen, dass bei der Mehrventiltechnik die Teile insgesamt niedriger beansprucht werden, weil die zu bewegenden Einzelmassen kleiner sind als bei den großen Ventilen, wenn nur 2 Ventile pro Zylinder vorhanden sind. Dabei erfordern solche Ventile stärkere Ventilfedern, die die Ventile bei hohen Drehzahlen schnell genug rückstellen können. Dadurch werden auch die Nocken höher beansprucht, weil sich zu den Beschleunigungskräften die Federkräfte hinzuaddieren.

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Hallo.

Die Bauart des Motors.  V16 z. B.

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