wofür ist rohweinstein in einem Wein gut?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

In der Weintraube gibt es eine ganze Palette von Säuren, die als Gesamtsäuren bestimmt werden und zusammen mit dem Mostgewicht den Zeitpunkt der Lese bestimmen.

Die Säure bringt die Frische im Geschmack, es sollte daher ein bestimmtes Verhältnis zur Restsüße  eingehalten werden. Die Apfelsäure wird im Inneren der Traube gebildet, die Weinsäure in der Schale. Befindet sich ein Überschuss an Weinsäure im Most, so kann dieser mit der Zeit sich zu Weinstein (zusammen mit den vorhandenen Mineralien) umformen und ausfallen.

Es besteht keine Qualitätsbeeinträchtigung. Man kann höchstens sagen, die Lese war etwas zu früh. Einige Tage noch und mehr Säure hätte sich zu einem höheren Mostgehalt umgebildet. Ohne die meteorologische Situation zu kennen, ist aber diese Aussage nicht gemeingültig.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was heißt "gut sein"? Weinstein ist manchmal in Wein vorhanden, sozusagen als Begleiterscheinung, wenn schwerlösliche Weinsäuresalze ausfallen.

Meines Wissens nach ist das weder gewünscht noch forciert.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?