Wofür bezahlt man eig Hundesteuer und wieso unterschiedlich viel?

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7 Antworten

Ist eine Luxussteuer, die es schon einige hundert Jahre gibt und da der Staat nun mal immer gerne Geld einnimmt, wird diese auch nie fallen gelassen.

Sie ist leider nicht zweckgebunden - d. h. die Gemeinden können mit den Einnahmen machen was sie wollen - es muß nicht für Hunde ausgegeben werden.

Die Gemeinden legen die Höhe der Hundesteuer selbst fest, daher sind diese so unterschiedlich.

Wäre die Hundesteuer zweckgebunden zumindestens an Tiere - also das dieses Geld Tieren zu gute kommt und zwar ausschliesslich wie z. B. Tierheim, Hundewiesen etc, und wäre die Steuer in ganz Deutschland gleich - dann hätte ich nichts gegen diese Steuer ein zu wenden. Aber so finde ich die Steuern ungerechtfertigt - vor allem die unterschiedliche Höhe und das man für einen zweiten Hund meist das doppelte bezahlt.

Hier noch einiges über die Steuer: http://de.wikipedia.org/wiki/Hundesteuer

Ich glaube, es gibt keinen Hundebesitzer, der sich das nicht fragt, aber ich denke mal, die Höhe der Hundesteuer hängt davon ab, wie hoch verschuldet die örtliche Gemeinde ist. Es ist schon schade, dass die Gemeinden nicht auch im Gegenzug mal was für die Hundebesitzer tun (außer dass weit verstreut Müllboxen für die Hundetüten aufgestellt werden). Es gibt auch schon Klagen und Petitionen gegen die Hundesteuer, aber bislang leider ohne Erfolg.

Da gibt's tatsächlich einiges an Initiativen! Googelt man " gegen hundesteuer", findet sich die eine oder andere unterstützenswerte Aktion...

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Es geht u.a. darum, die Größe der Hundepopulation zu steuern.

Die meisten Hunde sind Luxustiere, daher geht der Staat davon aus, dass jemand, der ein kommerziell völlig nutzloses Tier durchfüttern kann, auch noch ein paar Öre für den Staat übrig hat.

Für beruflich genutzte Hunde, z.B. von Jägern, gibt es Ausnahmen von der Steuerpflicht.

Wo geht dieses Geld hin?

In den kommunalen Haushalt.

@RobertLiebling: wenn man keine ahnung hat... einfach mal die .... halten! :-))

Jäger zahlen selbstverständlich für ihre jagdlich geführten und ausgebildeten Hunde auch Hundesteuer...

auch noch ein paar Öre

...wir sind hier nicht in Dänemark! Unsere Währung heißt (leider) Euro !!!

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@fressmaschine

Jäger zahlen selbstverständlich für ihre jagdlich geführten und ausgebildeten Hunde auch Hundesteuer

Das wird von Kommune zu Kommune unterschiedlich sein. In den Gemeinden, in denen ich bisher gewohnt habe, waren Jagdhunde (übrigens auch Blindenhunde o.ä.) entweder von der Steuerpflicht ausgenommen, oder bekamen einen ermäßigten Tarif (wie z.B. hier in den §§ 2, 6: http://www.burgberg.de/files/hundesteuersatzung.pdf).

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@RobertLiebling
kommerziell völlig nutzloses Tier

wenn ich sowas lese krieg ich echt nen Hals.

Hunde sind völlig nutzlos? - sowas kann nur von einem Hunde hasser kommen, Hunde sind besser als manche Menschen.

Wir Menschen sind auch nutzlos. Was machen wir denn? Wir verpesten die Umwelt mit den abgasen, wir Vermüllen die Welt. Wir Mesten Tiere, stopfen sie voll nur damit sie billig und am besten täglich auf unseren Tellern landen?!

Erst mal nachdenken bevor man irgendeinen sch...... schreibt!

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@MrsW0NDERFUL

wenn ich sowas lese krieg ich echt nen Hals.

Textverständnis scheint nicht Deine Stärke zu sein. Wenn Dein Blutdruck mal wieder im Normalbereich ist, lies einfach noch mal, was ich geschrieben habe.

Die Unterscheidung in "Luxustier" und "Nutztier" stammt übrigens nicht von mir. "Kommerziell völlig nutzlos" bedeutet übrigens: "keinen Beitrag zum Lebensunterhalt leistend". Wenn Dein Hund Arbeit und Einkommen hat, darfst Du mir gerne widersprechen. Aber dann kann er seine Steuer ja sowieso selbst bezahlen.

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Die Hundesteuer stammt ursprünglich aus England, wo sie Mitte des 18. Jahrhunderts bereits eingeführt wurde. In Deutschland wird die Hundesteuer erstmalig ab 1810 erhoben.

In der damaligen Gesetzgebung hieß es:

"Von jedem Hunde irgendeiner Art, der beim Eintritt des Steuerjahres schon vier Monath alt ist, entrichtet 1 Reichsthaler ... Die Erhebung dieser Luxussteuer erfolgt in den Städten."

Noch bis in das 20. Jahrhundert hinein galt der Luxus, sich einen Hund nur zum eigenen Vergnügen halten zu können, als Prinzip der Besteuerung.

Dieses Prinzip kann in unserer heutigen Zeit nicht mehr uneingeschränkt aufrecht erhalten werden.

Durch die Verdichtung von Lebensräumen, das Wachsen der Städte und Gemeinden und das Zusammenrücken vieler Kulturen und Lebensweisen, wandelt sich die Besteuerung der Hundehaltung immer mehr von der Luxussteuer zu einer Ordnungssteuer, die die Anzahl der Hunde in einer Stadt insgesamt begrenzen soll.

Quelle:http://www.hundesteuer-datenbank.de/Geschichte_Hundesteuer.html

Wofür das Geld letztendlich genau verwendet wird, kann ich dir auch nicht sagen

LG Acoma

witzigerweise gibt es aber hier inengalnd keine hudnesteuer!

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Ich denke es ist nicht die feine Art es so auszudrücken, aber Deutschland ist wie man weiß ziemlich verschuldet und vor allem super Geldgeil. Die setzten einfach auf alles und auf die unnötigste Schei*e steuern, einfach weil sie es können und meiner Meinung nach nichts besseres zu tun haben.

@Martina95,

meines Wissens ist die Hundesteuer eine Zweckfreie Gemeindesteuer.

Jede Gemeinde darf die Steuer ansetzen, die Höhe bestimmen und die Einnahmen verwenden, wie sie möchten.

Das ist eine gute und interessante Frage, ähnlich der nach dem Verbleib des Geldes aus der Ökosteuer...

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