Wörter verbinden, warum manchmal mit und manchmal ohne -s-?

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5 Antworten

Das sogenannte Fugen-s ist nicht wirklich regelmäßig verteilt im Deutschen. Muttersprachler haben es mehr oder weniger im Gefühl, wann sich ein Wort mit diesem -s "besser" anhört, und konstruieren dann das Wort entsprechend. Oft gibt es von einem Wort aber auch 2 Varianten - einmal mit und einmal ohne Fugen-s. V.a. im Amtsdeutsch finden sich häufiger Wörter ohne dieses -s, die in der Umgangssprache damit verwendet werden.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fugenlaut

Ein paar Regeln gibt es für dieses Fugen-s, aber manchmal wird es einfach nur eingefügt, weil es so besser klingt.

Lies dir hierzu einmal folgenden Artikel durch:

http://www.abzv.de/Newsletter/Download-Services/Fugen-s.pdf

Man spricht in dem Zusammenhang von einem Fugen-s. Soweit ich weiß, hat Bastian Sick, der Autor von "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" geprägt. Vielleicht hat er ihn aber auch nur aufgegriffen.

Der Gebrauch des Fugen-s ist nicht ganz einheitlich.

Hier ein bisschen mehr Information auf Zwiebelfisch, eine Kolumne von Bastian Sick, zu diesem Thema:

http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/zwiebelfisch-der-gebrauch-des-fugen-s-im-ueberblick-a-293195.html


Weil es so ganz einfach schöner und flüssiger klingt. Mehr steckt da nicht wirklich dahinter :)

Die einfachste (leider unvollständige) Regel ist: Wenn es für etwas ist, hat es ein Fugen-S.

Keller für die Heizung = Heizungskeller

gebratene Kartoffeln = Bratkartoffeln

Es ist aber leider etwas komplizierter.

Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Fugenlaut

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