Wodurch wird man glücksspielsüchtig?

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3 Antworten

Für die Zeit des Spiels tauchen die SpielerInnen in eine Traumwelt ab. Sie sind abgelenkt von Alltagssorgen und empfinden Anregung durch lustvolle, intensive und zum Teil euphorische Gefühle, die sie ohne das Spiel in ihrem Leben nicht oder nur schwer empfinden können.

Glücksspielsucht hat vielfältige Ursachen.

Wie bei anderen Suchterkrankungen auch, spielen bei der Entstehung verschiedene Faktoren eine Rolle, wie · die Wirkung des Glücksspiels, · die Verfügbarkeit des Glücksspiels, · das soziale Umfeld und · die Persönlichkeit der SpielerInnen.

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Grundsätzlich kann jeder Mensch süchtig werden, der eine Substanz konsumiert oder sich mit einer Sache beschäftigt. Neben psycho-sozialen Faktoren spielt das Suchtpotential des jeweiligen Mittels bzw. Verhaltens für die Entstehung einer Sucht eine wichtige Rolle.

So hat z.B. das Spielen am Geldautomaten mit rascher Spiel-abfolge ein größeres Suchtpotential, als das Lottospielen mit nur wenigen Ziehungen wöchentlich.

Erhöht gefährdet sind Menschen mit chronischen und akuten Lebensproblemen.

(http://www.blaues-kreuz.org/spieler.htm)

Ich denke, was die Sucht ausmacht, ist einfach die Aussicht auf das grosse Geld, zumindestens am Anfang derSucht. Ansonsten wie bei vielen anderen Süchten. Man ist rein von Kopf abhängig....

Spielsucht "funktioniert" genauso wie eine Drogensucht oder Alkoholismus oder Nikotinsucht.

Wer süchtig ist, der sieht die Realität nicht mehr oder zumindest kann er nicht mehr seinen Erkenntnissen entsprechend handeln.

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