Wodurch wird der Strom hierbei begrenzt?

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2 Antworten

Beim realen Transformator ist der Wirkungsgrad  ƞ<1, wie in der Messwertetabelle angegeben. Die Ursache besteht darin, dass die elektrische Energie nicht 100%ig vom Primärstromkreis auf den Sekundärstromkreis übertragen wird. Das ist bedingt durch Streuverluste, Wirbelstromverluste, Ummagnetisierungsverluste und ohmsche Verluste. Besonders bei kleinen Transformatoren (wie im vorliegenden Fall) wirken sich diese Verluste gravierend aus. Im Kurzschlussfall wird dadurch die Sekundärstromstärke begrenzt. Wenn z.B. die Windungszahl der Sekundärspule vergrößert wird, dann wird die Länge des Drahtes, aus dem die Spule besteht folglich auch größer, der ohmsche Widerstand steigt und damit auch der Spannungsabfall bei Belastung. Wenn die Sekundärspule kurzgeschlossen ist, dann fällt die gesamte Sekundärspannung am Innenwiderstand der Sekundärspule ab. Transformatoren mit geringerScheinleistung (z.B. Printtransformatoren) sind daher oft so dimensioniert, dass sie kurschlussfest sind, das heißt, dass sie bei Kurzschluss nicht thermisch zerstört werden. 

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Kommentar von ArcSaber
25.10.2015, 17:38

Dass die Energie nicht zu 100% übertragen wird wegen den Verlusten ist klar. Das zeigt sich ja dadurch P1 immer kleiner als P2 ist. Nur was mich ein wenig verwirrt ist, dass die ersten beiden Zeilen bzw. Messungen fast die gleiche Leistung haben und die Leistung bei der dritten Messung sich sozusagen "sprunghaft" verändert. Könntest du mir das bitte nochmal erklären? Wenn ich deine Antwort richtig verstanden habe, dann müsste sich die Leistung doch linear verändern, oder nicht?

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Vielleicht ein Wiederstand, der nicht aufgezeichnet ist.??

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