Wodurch wir ein Handwärmer ausgelöst?

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2 Antworten

Damit eine Flüssigkeit kühlt, braucht man irgendeinen Kristallisationskeim. Ohne diesen Keim kann man weiter und weiter abkühlen, ohne das es gefriert (in gewissen Grenzen). Kommt dann ein Keim dazu, gefriert es schlagartig, da die Kälte ja schon überall da war, es konnte halt nur nicht anfangen. Ist so wie beim Häusle bauen, ohne Fundament kann man keine Steine draufbauen. Und auch die Kristalle brauchen irgend ein Fundament, um dranzukleben.

Beim Gefrieren wird aber wieder Wärme freigesetzt, die Kristallisationswärme, das erwärmt dann unsere Hände. Obstbauern besprühen auch die Bäume, damit bei Temperaturen unter Null das Eiswasser gefriert, und so die Kristallisationswärme die Temperatur der Blüten so ein bisschen erhöht (nur ein paar Grad, aber das reicht schon).

Gibts nicht nur beim Gefrieren, sondern auch Kochen/Verdampfen. Kann auch in der Mikrowelle beim Kochen passieren. Siedeverzug nennt man das. Da soll man einen Glasstab reinstellen, der dann quasi die Luftblasen (Kochen) in Gang leitet, sonst kann es passieren das es viel zu heiss ist man sieht aber keine Blasen, dann nimmt man es raus, und es fängt auf einmal heftigst zu kochen an und man verbrüht sich.

Durch das Drücken der Metallplatte werden wohl kleinste Kristallisationskeime freigesetzt, oder vielleicht gibts da ganz kurz eine kleine Mulde, die genau den richtigen Winkel hat für die Keime oder so. Es gibt auch eine Theorie, nachdem die Schallwelle vom Drücken das macht. Dagegen spricht aber, das andere Schallwellen nichts bewirken

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Das Metallplättchen ist oberflächlich mit einer dünnen Oxidschicht bedeckt. Beim Knicken wird die gedehnt und bricht an ein paar Stellen auf, wo nun tiefer­liegen­de Atome mit der Lösung in Kontakt kommen. Diese Atome wirken als Kristal­lisations­­keime, bringen also die Lösung zum Kristal­lisieren. Dabei wird Wärme frei.

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