Wodurch unterscheidet sich der Buddhismus wesentlich von den Offenbarungsreligionen?

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3 Antworten

Jede Religion vermittelt eine Heilsbotschaft (Ziel eines Heilsweges) an die Menschheit, für das Leben auf dieser Welt und oder ein transzendentes Sein.
Im Buddhismus wird das "Heil" in einem transzendentem "Nicht-Sein" (bzw. "nicht mehr wahrnehmen" - was dem praktisch gleich ist) gesucht.
Die Wege dahin sind meist "egozentrisch" o.ä. gestaltet.
Im Christentum , z.Bsp., ist das Heilsziel ein transzendentes Leben.
Der Weg dorthin führt nur über die Zuwendung zum Mitmenschen.(nach der Botschaft Jesu - manche "Christen" haben sich etwas anderes ausgedacht)
In den anderen "Offenbarungsreligionen" (eigentlich mehr Schriftreligionen)
ist dies teils ähnlich. Immer ist aber ein gutes transzendentes Leben (wie auch immer !) als Ziel gedacht, die Wege dahin aber meist durch Erfüllung von Vorschriften gegeben.

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Der Buddhismus ist keine Religion. Da es unmöglich ist, auf die Frage, ob es Gott gäbe, eine Antwort zu finden, verzichtet der Buddhismus auf die Fragestellung.

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Kommentar von AaronMose3
08.10.2016, 14:40
Der Buddhismus ist keine Religion

Offiziell gilt er aber leider als eine,weil immerhin über 500 Millionen Menschen einer Lehre folgen.

Der Buddhismus ist eine Lehrtradition und Religion, die ihren Ursprung in Indien findet

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus

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Kommentar von Viktor1
08.10.2016, 15:49

Das "Kriterium" für eine Religion ist nicht unbedingt, ob Gott ist oder nicht, sondern ob ein (transzendentes) Heilsziel und Wege dahin gelehrt werden.
Beides ist im Buddhismus präsent.
Ansonsten gibt es im praktizierten Buddhismus sehr wohl geglaubte "Götter" ohne daß da hinterfragt wird, ob es sie gibt - oder nicht.

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Du hast bei den Buddhisten die meisten Freiheiten und weniger  verboten

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